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Degen

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutung
Degen, Hieb- und Stichwaffe
Militär, Krieg/Frieden
Daiting DON48.7932862, 10.9026589, Westallgäu
dte̜αgǝ Westallgäu, Gruber I 174 Gruber, Anton: Die Westallgäuer Mundart, hg. v. Renn, Manfred und Landkreis Lindau, I. Teil Grammatik, Heidelberg, 1987
Heut bin i Brautführer, / Dös kennt's an meim Deg'n, / Und i bi halt mei Lebtag / Bei koan Maderl nit gleg'n Schnaderhüpfel des Brautführers, Daiting DON48.7932862, 10.9026589, Willi 165 Willi, Gerhard: Alltag und Brauch in Bayerisch-Schwaben. Die schwäbischen Antworten auf die Umfrage des Bayerischen Vereins für Volkskunst und Volkskunde in München von 1908/09, Augsburg, 1999
Gebietsweise trug der Brautführer bei der Hochzeit einen Degen. Dieser wurde während des Hochzeitsmahls am Platz der Braut mit der Spitze in die Zimmerdecke gestoßen. Die Brautjungfern mussten darauf achten, dass er dort blieb und von niemandem während des Festes entwendet wurde.
Aus frz. dague 'Dolch'; Pfeifer 209Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München, 2000, Auflage 5
  • Schwäb.Wb. II 128f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 1731f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1452 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 493 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF

Degen1

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1451f.
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
männliches Kind, Mann
1a
männliches Kind
ze Rôme in aller der stat enwas degen noch maget Kaiserchr. 81,97f. Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen, hg. von Edward Schröder, Berlin 1964.

Regensburg. (?), 12.Jh.
1b
keusch lebender Mann, Jüngling
chom maget oder degen … ze den hêten si deheine [keine] minne Kaiserchr. 82,165-170 Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen, hg. von Edward Schröder, Berlin 1964.

Regensburg. (?), 12.Jh.
Wer lang ain rainer degen plib, wart am höchsten gepreist Aventin IV,78,24f. (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.

*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
2
(heldenhafter) Kämpfer, Ritter
Herus … decan 8./9.Jh. StSG. I,172,15 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
Hin weg so rait der degen vnuerzagt Füetrer Poytislier 50,160 Füetrer, Ulrich: Poytislier aus dem ‘Buch der Abenteuer’ von Ulrich Füetrer, hg. von Friederike Weber, Tübingen 1960.

*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
Ahd. dëgan, mhd. dëgen stm, germ. Wort idg. Herkunft; Kluge-Seebold 185 Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 252011 (bearb. von Elmar Seebold). .
  • Schmeller I,492 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Westenrieder Gloss. 99 Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

    *1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
  • WBÖ IV,1308f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.S.H.

Degen2

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1452
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Degen, Hieb- u. Stichwaffe
an Deng Ausrüstung des Hochzeitladers Beilngries BEI49.035279, 11.4733811
da hast glei an Deg’n für dei’ Wanderschaft Stemplinger Obb.Märchen I,64 Stemplinger, Eduard: Oberbayerische Märchen, 2 Bde, Altötting 1924-26 (Nachdr. Rosenheim 1979).

*1870 Plattling DEG, †1964 Elbach MB; Dr.phil, Oberstudiendirektor
1 schwert 1 degen 1492 Chron.Kiefersfdn 83 Chronik von Kiefersfelden, hg. von Hans Moser, Rosenheim 1959.

Kiefersfdn RO
2
geschmückter kleiner Baum od. Stecken in einem Pfingstbrauch (siehe Pfingstel, Bed.1)
„Fertig und in vollem Schmuck, heißt nun dasselbe [Bäumchen] der Degen Wdmünchn.Heimatbote 32 (1998) 54 Waldmünchner Heimatbote, 1981ff.
Aus frz. dague ‘Dolch’; Pfeifer Et.Wb. 209 Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 2 Bde, Berlin 21993. .
  • Schmeller I,493 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ IV,1306f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.S.H.