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Droschke, Droschel
Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 4, Spalte 602
Link zum PDF: Band 4, Spalte 602
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Genus: Femininum
Bedeutung
Droschke, leichtes Pferdefuhrwerk
Dialektbelege
„Der Münchner … fahrt selbst bisweilen in einer Droschl“ Fentsch Bavaria Mchn 201 Fentsch, Eduard: Bavaria. Land und Leute im 19. Jahrhundert. Die kgl. Haupt- und Residenzstadt München, hg. von Paul Ernst Rattelmüller, München 1989.
*1814 München, †1877 Augsburg; Dr.jur, Anwalt, Journalist, Schriftsteller
*1814 München, †1877 Augsburg; Dr.jur, Anwalt, Journalist, Schriftsteller
Nachher is er Droschkerl g’fahr’n Fliegende Bl. 157 (1922) 91
Etymologie
Aus russ. drožki ‘dass.’; 2Fremdwb. IV,917 Deutsches Fremdwörterbuch, völlig neubearb. im Institut für deutsche Sprache, Berlin/New York 1995ff. .
verfasst von: A.S.H.
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Drossel1, Droschel, Drostel, †Dröschel
Wörterbuch:
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum,
Genus: Femininum,
Maskulinum PA
Drossel
Drossel, v.a. Singdrossel (Turdus philomelos)
Verbreitung
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, Oberfranken vielfach, Mittelfranken vielfach, Schwaben vielfach
Dialektbelege
Droaschl Hohenpeißenberg SOG47.7941442, 11.0057418
Dråschl singt stoiz Mittich GRI48.440634, 13.396183
Nua d’Draouschl singt Von Wold noh raus Schuegraf Wäldler 109 Schuegraf, Jos[ef] Max[imilian]: Der Wäldler. Gedichte in der Mundart des bayerischen Waldes, Würzburg 1858.
*1804 Cham, †nach 1864; Zollbeamter
*1804 Cham, †nach 1864; Zollbeamter
Turdela … drôschela Aldersbach VOF48.590609, 13.088972, 12./13.Jh. StSG. III,88,33 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
drossel Indersdorf DAH48.359493, 11.373580, 1419 Voc.ex quo 2807 ‘Vocabularius ex quo’. Überlieferungsgeschichtliche Ausgabe, hg. von Klaus Grubmüller u.a, 6 Bde, Tübingen 1988ff.
von ainem treschel und Ambschel iedem 2 dl 1674 Poschinger Glashüttengut Frauenau 18 Wagner, Hermann: Die Aufschreibungen des Franz Poschinger (1637-1701) vom Glashüttengut Frauenau, Sauerlach 1985.
*1637 Frauenau REG, †1701 ebd.; Glasmeister
*1637 Frauenau REG, †1701 ebd.; Glasmeister
von weiblichen Personen
Vielrednerin, Schwätzerin
Verbreitung
°Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°dös is a åldi Drouschl Windischeschenbach NEW49.7997, 12.1589
a Drouschl „Plappermaul (Frau)“ Fähnrich M’rteich 165 Fähnrich, Harald: Heimat Mitterteich, ein volkskundliches Lesebuch, Weiden 1986.
Mitterteich TIR
Mitterteich TIR
dumme, ungeschickte, schwerfällige weibliche Person
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°schau no grad aussi, was do fia a Drouschl daherkimmt! Grafenried VIT49.0956993, 13.0114733
a damische Trouschl „unbeholfene Frau, die nichts zu Wege bringt“ Judenmann Opf.Wb. 158 Judenmann, Franz Xaver: Kleines Oberpfälzer Wörterbuch, Regensburg 1994.
*1927 Mintraching R, †1994 Regensburg; Rektor
*1927 Mintraching R, †1994 Regensburg; Rektor
dicke, häßliche weibliche Person
Verbreitung
°Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°is dös a Dråschl! Lam KÖZ49.196618, 13.049079
„Drauschl … altes, häßliches Weib“ Brunner Heimatb.CHA 140 Brunner, Johann: Heimatbuch des bayerischen Bezirksamtes Cham, München [1922].
schlampige, ungepflegte weibliche Person
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°in Nachbarn sei Moil is a so a schlambige Drouschl Haselmühl AM49.416011, 11.872389
drǫuššl Brünner Samerbg 81 Brünner, Marianne: Mundart und Wortgut des Samerberggebietes, Diss.masch. München 1955.
*1925 Aschaffenburg, †2016; Studiendirektorin
*1925 Aschaffenburg, †2016; Studiendirektorin
unhöfliche, taktlose weibliche Person
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°mei Löiber, dös is der so a Dråuschl! Amberg AM49.445718, 11.852457
liederliche, moralisch verkommene weibliche Person
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°dös is a richtige Drouschl Neustadt NEW49.732301, 12.178398
die Drauschl Singer Arzbg.Wb. 54 Singer, Friedrich Wilhelm: Arzberger Wörterböichl. Ein sechsämterischer Sprachführer, Arzberg 21994.
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
verrückte, närrische weibliche Person
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°hiaz kimmt die narrische Drouschl a wieda daher Oberau BGD47.6518806, 13.0644986
2h
Kosen.
Dialektbelege
drǫušαl „Kosewort für weibl. Person“ nach Denz Windisch-Eschenbach 125 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.
*1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil, Wörterbuchredaktor
*1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil, Wörterbuchredaktor
3
†Baum, der keine Frucht trägt
Dialektbelege
Die … Trâusch·l „Baum, der keine Frucht trägt“ Schmeller I,676 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
Etymologie
Ahd. drôskala, -ila swf, mhd. drôschel, -o-, drostel, t- stf, Abl. von Drosche1; Et.Wb.Ahd. II,802-806 Lloyd, Albert L. und Otto Springer: Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen, Göttingen/Zürich 1988ff. .
Lautung-Formen
drōsl, -ǭ-, droʃl, -ǫ- u.ä., auch drousl, -ǫu- (AIB, RO; VIB; KEM, NEW, OVI; EIH, WUG), droisl (MB), drōšl, -ǭ-, droʃ̌l, -ǫ- Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz (dazu HIP, LAU; FDB), droušl, -ǫu- Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz (dazu HEB, LAU), droαšl (FFB, GAP, SOB, SOG, STA; FDB), droišl (BOG), drōsdl, -ǭ-, droʃtl, -ǫ- (FS, MB; GRI), drōšdl, -ǭ-, droʃ̌tl, -ǫ- (MB), droušdl (MB; EIH; ND), droαšdl (GAP, SOG).— Dim. drōšαl, -ǭ-, -ai (EBE, TS; GRI, LAN, PAN), droušαl, -ǫu- (NEW), drēš(α)l, dreʃ̌-, -e, -ai Niederbayern (dazu M, WS), dreišαl, -e, -ai (BOG, DEG, KEH, VIT).
Literatur
- Schmeller I,570f, 676 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek - Zaupser 22 Zaupser, Andreas: Versuch eines baierischen und oberpfälzischen Idiotikons, München 1789 (Nachdr. Grafenau 1986).
*1748 München, †1795 ebd.; Hofkriegsratssekretär, Prof. für Philosophie
- WBÖ V,583-586 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
Komposita
verfasst von: A.S.H.
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Drossel2, Droßtel, Droschel
Wörterbuch:
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum,
Genus: Femininum,
Maskulinum
Körperteil am Hals od. in der unteren Gesichtshälfte
Kehle, Gurgel, Schlund
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, Mittelfranken vereinzelt, Schwaben vereinzelt
Dialektbelege
°wennst net glei stad bist, pack i di bei da Drossl, daß dir d’Luft ausgeht! Holzkirchen MB47.884151, 11.697075
Droschl Rieden AM49.322045, 11.939273
mir mou a Händ vull Schnaoum [Mücken] in die Droissl eikumma gwest saa Schemm Neie Deas-Gsch. 98 Schemm, Otto: Neie Deas-Gschichtn, Hof 1981.
*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
bey der Drostl dergstalten zu halten, dz Jhme dz plau: vnnd rothe vnderloffen StA Mchn Hofmark Amerang Pr.17 (9.10.1741) Staatsarchiv München
Phraseologie
Phras.:
eine weite Drossel haben viel trinken, saufen Oberpfalz vereinzelt, Mittelfranken vereinzelt:
°der håut a weite Drossl „trinkt eine große Menge auf einmal aus“ Eslarn VOH49.5828502, 12.5214393
°der håut a weite Drossl „trinkt eine große Menge auf einmal aus“ Eslarn VOH49.5828502, 12.5214393
Doppelkinn, Fettwulst unter dem Kinn
Verbreitung
°Oberbayern mehrfach, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, Mittelfranken vereinzelt, Schwaben vereinzelt
Dialektbelege
Drosdl Holzhausen VIB48.435042, 12.284031
°der håt da so a Drossl dran bis auf d’Brust obi Amberg AM49.445718, 11.852457
der hot sein Droussl it [nicht] ummasunscht „ist wohlhabend und daher wohlgenährt“ Mering FDB48.265326, 10.984519
Drossl, Drostl Schmeller I,568 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
auch Unterkiefer
Verbreitung
Oberbayern vereinzelt
Dialektbelege
Drosl Hilgertshausen AIC48.429164, 11.355113
Triel, Wamme des Rinds
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°dia håt a schöna Drossl Eresing LL48.0863086, 11.0240785
Literatur
- Schmeller I,568 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek - Zaupser Nachl. 15 Zaupser, Andreas: Versuch eines baierischen und oberpfälzischen Idiotikons, München 1789 (Nachdr. Grafenau 1986).
*1748 München, †1795 ebd.; Hofkriegsratssekretär, Prof. für Philosophie
- WBÖ V,590f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
Komposita
verfasst von: A.S.H.
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