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Moosapfel

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 1, Spalte 471
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Kompositum zu: Apfel
Bedeutungen
1
im Moor wachsender kleiner Apfel
°in eusre [unseren] Mööser wachset Moosöpfala „im Moor wachsende kleine Äpfel“ Bernbeuren SOG47.7376437, 10.7769144
2
Schlafapfel, Auswuchs an Rosensträuchern (wie Gallapfel, Bed.2)
°Rosen-, Moosapfel „hauptsächlich an Heckenrosen“ Neunburg NEN49.3487414, 12.3819853
verfasst von: J.D.

Moosapfel

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Wortfamilie: MoosApfel
Bedeutungen
1
Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea)
Diminutiv  
Strauch, Beerenstrauch essbar
Altdorf MOD47.8131721, 10.6362251, Thalhofen MOD47.771675, 10.598285
Moosäpfala Thalhofen MOD47.771675, 10.598285, MG 2, 28 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
2
Moosbeere (Vaccinium oxycoccus)
auch Diminutiv  
Strauch, Beerenstrauch essbar
Leuterschach MOD47.747957, 10.5742203, Pfronten FÜS47.5813782, 10.5579673
Moosäpfl, auch Moosbeerlǝ, Leuterschach MOD47.747957, 10.5742203, Dietlein 87 Ferdinand Dietlein: Von Aftrmikta bis Zibeba. Marktoberdorfer Dialektwörterbuch aus Lutterschach, Kempten, 2019
Moosäpfala Pfronten FÜS47.5813782, 10.5579673, Lotter 202 Lotter, Pius: Pfrontar Spinnar und Originale, Kempten, 1985
Moosäpfelein sind hochrote oder braune Beere, die in Mooren wachsen.
Moos, Apfel wohl wegen der runden Form und der roten Farbe
  • BWB I 471 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 1995ff.
verfasst von: BS