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†Pfuhl
Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 2, Spalte 700
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Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Genus: Maskulinum
Wasserloch, Tümpel
Dialektbelege
Palus pful Aldersbach VOF48.590609, 13.088972, 12.Jh. StSG. III,64,3 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
ûfersneken, die an dem ûfer … ligent in der faulen erden und in den pfüeln Konrad vM BdN 258,30-32 Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).
*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
Etymologie
Ahd, mhd. pfuolwestgerm.Wort unklarer Herkunft; 24Kluge-Seebold 698 Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 242002 (bearb. von Elmar Seebold).
Literatur
- Schwäb.Wb. I,1083f. Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
- Schw.Id. V,1095f. Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
- Suddt.Wb. II,339 (Pfudel) Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
- DWB VII,1804f. Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
- Frühnhd.Wb. IV,277f. Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
- Lexer HWb. II,268 Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
- Gl.Wb. 464 Starck, Taylor und J. C. Wells: Althochdeutsches Glossenwörterbuch (mit Stellennachweis zu sämtlichen gedruckten althochdeutschen und verwandten Glossen), Heidelberg 1990.
verfasst von: B.D.I.
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Pfühl, -en, Pfülfe, Pfuhl, -en, Pfulge
Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 2, Spalte 700f.
Link zum PDF: Band 2, Spalte 700f.
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum,
Genus: Maskulinum,
Femininum
Kopfkissen, -polster
Verbreitung
°Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
Dialektbelege
°Pfühl „über ein zweischläfriges Bett reichendes Polster“ Schnaittenbach AM49.542650, 11.997632
Pfülfn Kopfkissen Greding HIP49.0460479, 11.3526564
„Wie sie sich in der schmalen, niederen Kammer … auf den Pfülmen wälzten“ Linke Jahr 29 Linke, Johannes: Ein Jahr rollt übers Gebirg, Leipzig 1934.
*1900 Dresden, seit 1945 vermisst; Volksschullehrer, Schriftsteller
*1900 Dresden, seit 1945 vermisst; Volksschullehrer, Schriftsteller
Pfll Sechsämterland50.107442, 12.101297, AO 20 (1897) 188 Archiv für Geschichte von Oberfranken, 1838ff.
Ceruical. phuluvve Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 10.Jh. StSG. II,373,9 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
sunder ir ligt darfür auf senften pfulmen Füetrer Chron. 101,33 Füetrer, Ulrich: Bayerische Chronik, hg. von Reinhold Spiller, München 1909.
*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
auch große, lange, schmale Federbettdecke
Dialektbelege
d’Pfuign, d’Pfuigna „große lange schmale Federnbettdecken“ Vilstal48.544613, 12.526446
Etymologie
Ahd. pfuluwo swm, pfuluwî(n), -i stn, mhd. pfülwe, -u- swm./n, lat. Herkunft: 24Kluge-Seebold 698 Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 242002 (bearb. von Elmar Seebold). .
Lautungen
bvǖl u.ä. (AM, BUL, NAB; WUN), -ln (GUN, HEB), bvülvm u.ä. (HIP, SC, WUG), bvūl (BEI, SUL; N), -ln (OVI; HEB), -lŋ (OVI; ND), bvuiŋ (VOF).
Literatur
- Schmeller I,425 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ III,121 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
- Schwäb.Wb. I,1083 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
- Schw.Id. V,1099-1101 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
- Suddt.Wb. II,339. Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
- DWB III,1805-1807, 1809 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
- Frühnhd.Wb. IV,278-280 Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
- Lexer HWb. II,266f. Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
- Gl.Wb. 463 Starck, Taylor und J. C. Wells: Althochdeutsches Glossenwörterbuch (mit Stellennachweis zu sämtlichen gedruckten althochdeutschen und verwandten Glossen), Heidelberg 1990.
- Fragebögen:
- M-171/1, W-24/55
verfasst von: J.D., B.D.I.
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Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
Pfuhl
Wörterbuch:
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Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Genus: Maskulinum
Tümpel
Dialektbelege
setz eine Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in seinen Pfuhl [Redensart], Bubenreuth ERH49.626994, 11.016704 ↗
der Frosch hüpft wieder in den Pful u. sitzt er auch auf Goldenen Stuhl „ein Sprichwort heißt“ [Redensart], Bamberg BA49.890546, 10.882837 ↗
setzt en Frosch aufn weißn Stuehl ar hupft immer wieder in seinem Pfuhl [Redensart], Oberschleichach HAS49.949351, 10.596638 ↗
Regenpfütze
Sachgruppen
Gewässer
Dialektbelege
Schlamm auf der Straße
Dialektbelege
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