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Profit

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 445
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Profit
Niederbayern vereinzelt
an Brofit aistraicha Aicha PA48.671978, 13.289834
Wenns um an Profit geht, do san’s olle glei dabei Loew Grattleroper 143 Loew, Gerhard: Grattleroper, München 1982.

*1941 München
Was hat er auch für einen Profit, wann er das thut? Bucher Jagdlust 84 [Bucher, Leonhard Anton Joseph v.:] Seraphische Jagdlust, das ist, vollständiges Porziunkulabächlein von P. Martin Cochem, Kapuzinerordens, o.O. 1784.

*1746 München, †1817 ebd.; Jesuit, Pfarrer, Gymnasialrektor
Redensart(en):
sich vor lauter Profit nimmer auskennen u.ä. vor Freude außer sich sein Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt:
der kennt si niat aus va lauta Provit Hessenreuth KEM49.810618, 11.976568
Er kennt sih nimma aus vor lauta Profit Häring Gäuboden 200 [Häring, Georg]: Söizog’n, strangkitzli und stoigrante. Alte Begriffe und Ausdrücke aus dem Sprachgut der Landwirtschaft des Gäubodens, Straubing [2]1980.

*1912 Pankofen DEG, †2016 Plattling; Dr.agr, Landwirtschaftsdirektor
2
Blech zum Verbrennen von Kerzenresten
„Blechlein, auf welchem Reste von Kerzen vollends ausgebrannt werden … Profiterlein Schmeller I,1178 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
Aus mnl. profit, frz. Herkunft; Pfeifer Et.Wb. 1046 Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 2 Bde, Berlin 21993. .
  • Schmeller I,468 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ III,1036 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. I,1432 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. V,507 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • Suddt.Wb. II,639 Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
  • DWB VII,2162 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Frühnhd.Wb. IV,1177 Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
  • Lexer HWb. II,300 Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
  • Braun Gr.Wb. 473 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil, Oberstudienrat
verfasst von: A.R.R.
Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.

Profit

Wörterbuch:
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Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Profit (in Redensart)
Handel, Finanz
der bringt s Maul nimmer zam vor lauter Provit [Redensart], Fürnheim AN49.021421, 10.526012 ↗ Westheim WUG49.004139, 10.660995 ↗
2
auf die Tenne gefallene Futter- oder Getreidereste
Acker-, Getreidebau
Profit „der“, Harsdorf KU50.027784, 11.569008 ↗ Lanzendorf KU50.050986, 11.601337 ↗
Hinweis:
Dieser Artikel ist ein Platzhalter für dieses Stichwort, da es sich noch in Bearbeitung befindet und künftig in die BDO eingespeist wird.

Profit

Wörterbuch:
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