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Rotzaffe

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 1, Spalte 193
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Kompositum zu: Affe
Bedeutung
freches Kind
Oberbayern mehrfach, Niederbayern mehrfach, °Oberpfalz mehrfach, Mittelfranken vereinzelt
Rotzaff „freches Mädchen“ Ingolstadt IN48.7630165, 11.4250395
°frecher Ruatzaff Weiden WEN49.676727, 12.162220
rotsåf Eichstätt EIH48.892345, 11.189599, nach Weber Eichstätt 175 Weber, H[einrich]: Wörtersammlung von Eichstätt und Umgebung, in: ZHM 3 (1902) 59-84, 5 (1904) 134-140, 145-185.

*1867 Kaiserslautern, †1951 Rosenheim; Dr.phil, Oberstudiendirektor
  • Schwäb.Wb. V,446 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. I,102 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • DWB VIII,1327 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
verfasst von: B.D.I.

Rotzaffe

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Wortfamilie: Affe
Bedeutung
frecher, unreifer junger Mensch
Kindheit/JugendMensch mit ungebührlichem Verhalten
Augsburg A48.3668041, 10.8986971, Ries
Roozaff Augsburg A48.3668041, 10.8986971, Birlinger Wb. 376 Birlinger, Anton: Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch, Vaduz, 1988, Auflage 3
Rotzaff „Schelte für junge, vorlaute Leute“, Ries, Schupp-Schied, Bd. IX 31 Schupp-Schied, Gerda: Hommelbloama-Wei. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben IX, Nördlingen, 2014, Auflage 1
  • Schwäb.Wb. V 446 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB I 193 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 1995ff.
verfasst von: BS