Ihr Download wird vorbereitet und in wenigen Augenblicken gestartet.
Sie können diesen Hinweis schließen. Er wird sich in wenigen Augenblicken auch von selbst schließen.
Hinweis:
Sie scheinen Internet Explorer als Browser zu verwenden. Dieser Browser ist veraltet, erhält keine Sicherheitsupdates mehr und unterstützt zudem moderne Webseiten nicht in vollem Maße.
Die Nutzung von Bayerns Dialekte Online kann daher stark beeinträchtigt sein. Größere Suchergebnisse könnten den Browser z. B. einfrieren.
Insbesondere das Laden der Suchergebnisse wird deutlich länger benötigen, als bei einem modernen Browser.
Unter über BDO finden Sie weitere Informationen dazu sowie Links, um einen aktuellen Browser zu installieren.
Sie scheinen Internet Explorer als Browser zu verwenden. Dieser Browser ist veraltet, erhält keine Sicherheitsupdates mehr und unterstützt zudem moderne Webseiten nicht in vollem Maße.
Die Nutzung von Bayerns Dialekte Online kann daher stark beeinträchtigt sein. Größere Suchergebnisse könnten den Browser z. B. einfrieren.
Insbesondere das Laden der Suchergebnisse wird deutlich länger benötigen, als bei einem modernen Browser.
Unter über BDO finden Sie weitere Informationen dazu sowie Links, um einen aktuellen Browser zu installieren.
Ihre Suche ergab 3 Ergebnisse:
Vermissen Sie hier Ergebnisse? Die BDO wird kontinuierlich um Artikel erweitert.
Vielleicht ist Ihr Stichwort schon bald verfügbar.
Siehe hierzu auch diese Seite. (davon sind 0 ausgeblendet )
Vermissen Sie hier Ergebnisse? Die BDO wird kontinuierlich um Artikel erweitert.
Vielleicht ist Ihr Stichwort schon bald verfügbar.
Siehe hierzu auch diese Seite. (davon sind 0 ausgeblendet )
Turteltaube
wohl Turteltaube (Streptopelia turtur)
Sachgruppen
Vogel
Verbreitung
Willmatshofen A48.279196, 10.6548358
Dialektbelege
a Reah, a Katz, a Dutt'ltaub Willmatshofen A48.279196, 10.6548358, Wörle 196 Wörle, Wilhelm: D' Welt ischt voller Melodeia. Mundartgedichte (mit Worterklärungen S. 322 - 330), Weißenhorn, 1979, Auflage 1
Lachtaube (Turtur risorius)
Sachgruppen
Vogel
Verbreitung
Wertingen WER48.5600523, 10.6807675
Dialektbelege
Durdeldaub „Das Halten dieser Tauben im Zimmer soll das beste Mittel sein, keinen Rotlauf zu bekommen“, Wertingen WER48.5600523, 10.6807675, Bertele 144 Bertele, Hermann: Volkstümliche Tiernamen Nordschwabens aus dem Zusamtal und dem angrenzenden Donautal, in: Bayerische Hefte für Volkskunde 2, S. 129-156, München, 1915
Volkskunde
Das Halten dieser Tauben im Zimmer soll das beste Mittel gegen Rotlauf sein
3
Spottname für die Bewohner von Möttingen
Sachgruppen
Ortsnecknamen (Ort u. Bewohner)
Verbreitung
NÖ
Dialektbelege
„Möttingen - Turteltauben“, NÖ, Dt. Gaue 8 124 : Bayerische Ortsneckereien, in: Deutsche Gaue 8, S. 119-125, Kaufbeuren, 1907
Etymologie
Ahd. turtilitûba, turtul(a) tûba, mhd. türteltûbe, turteltûbe swf, verdeutlichendes Kompositum aus mlat. tortella, turtella (Diminutiv zu lat. turtur) und Taube; Kluge-Seebold 937Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/Boston, 2011, Auflage 25
Literatur
- Schwäb.Wb. II 513 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- Schwäb.Wb. VI 1794f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- BWB III 1339f. Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
- Schmeller I 621, 944 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF
zum SeitenanfangCC-BY
Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
Turteltaube
besondere Taubenart; kleine Taube mit grauem, an Brust und Hals rötlichem Gefieder und einem großen, schwarz-weiß gestreiften Fleck auf jeder Seite des Halses
Sachgruppen
Vogel in Wald und Feld
Dialektbelege
Anrede unter Verliebten
Sachgruppen
Ausdruck oder Geste der Zuneigung
Turteltaube
Dialektbelege
verliebte Person
Sachgruppen
Ausdruck oder Geste der Zuneigung
Dialektbelege
zum SeitenanfangCC-BY
Turt(el)taube, Turkel-, †Gurtel-, Gürtel-
Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1339f.
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1339f.
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Genus: Femininum
Kompositum zu: Taube
Turteltaube (Streptopelia turtur)
Verbreitung
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
Dialektbelege
Duichdldaub Kienberg TS48.0358261, 12.46226
Turtam Entenberg N49.450620, 11.365979
„Wer die Gicht hat, kann diese vertreiben, wenn er eine Turteltauben in der Stube hat“ Siebzehnriebl Grenzwaldheimat 309 Siebzehnriebl, Franz Xaver: Grenzwaldheimat, Grafenau 1991.
*1891 Neukirchen KÖZ, †1981 ebd.; Lehrer, Heimatforscher
*1891 Neukirchen KÖZ, †1981 ebd.; Lehrer, Heimatforscher
Turtur … turteltuba Aldersbach VOF48.590609, 13.088972, 12.Jh. StSG. III,87,45 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
turteltaub gurteltaub Aventin I,389,33 (Gramm.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.
*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
Phraseologie
Phras.:
(verliebt) wie (ein Paar) Turteltauben u.ä. sehr verliebt °Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
°dö san wia a Paar Turtldaum Chieming TS47.8942626, 12.5381465
dö ham kschnaböd wia zwoa Duadldaum „sich geküßt“ Schwaibach PAN48.4359232, 13.061202
do hobn dö zwoa Leut’ln z’sammglebt wia dö Turtltaubn Graf Werke IV,23 (Bolwieser) Graf, Oskar Maria: Werkausgabe, 16 Bde, München 1994.
*1894 Berg STA, †1967 New York; Schriftsteller
°dö san wia a Paar Turtldaum Chieming TS47.8942626, 12.5381465
dö ham kschnaböd wia zwoa Duadldaum „sich geküßt“ Schwaibach PAN48.4359232, 13.061202
do hobn dö zwoa Leut’ln z’sammglebt wia dö Turtltaubn Graf Werke IV,23 (Bolwieser) Graf, Oskar Maria: Werkausgabe, 16 Bde, München 1994.
*1894 Berg STA, †1967 New York; Schriftsteller
°Zåmmahoin deans wia zwoa Durdldaum „stehen fest zueinander“ Ebersberg EBE48.077749, 11.966843
Döi lee(b’m wöi a Påar Turkltau(b’m „führen ein friedsames Eheleben“ Braun Gr.Wb. 694 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.
*1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil, Oberstudienrat
*1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil, Oberstudienrat
Eitel / aufgeblasen wie eine Turteltaube °Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt:
°aufblosn wia a Turtltaum Pittenhart TS47.9767313, 12.3903112
°aufblosn wia a Turtltaum Pittenhart TS47.9767313, 12.3903112
dahersteigen / sich drehen wie eine Turteltaube °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
°de draht se wia a Turtltaubn „ist eingebildet“ Leiblfing SR48.775993, 12.513077
°de draht se wia a Turtltaubn „ist eingebildet“ Leiblfing SR48.775993, 12.513077
Sanft wie eine Turteltaube Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
°so sanft wöi a Turtltaum Schnaittenbach AM49.542650, 11.997632
°so sanft wöi a Turtltaum Schnaittenbach AM49.542650, 11.997632
A Gsichtal håm wiara Duatldam „ein nettes Gesicht“ Iggensbach DEG48.730933, 13.141065
Reim:
wia winschn da Frau a Riglhaum, daß s’ausschaud wiara Durtldaum (Ef.) Reisbach DGF48.5686163, 12.6298894
verliebter Mensch
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°Duatldaum „verliebtes, scheues Mädchen“ Tirschenreuth TIR49.881642, 12.329440
Echter Sturmhut (Aconitum Napellus) (wie Taube, Bed.6a)
Dialektbelege
°Turteltaube Eisenhut Sulzkirchen BEI49.168396, 11.357339
Literatur
- Schmeller I,621, 944 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ IV,1009f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.S.H.
zum SeitenanfangCC-BY-SA