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brellen

Wörterbuch:
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Wortart: Verb
Wortfamilie: brüllen
Bedeutungen
1
Laute von sich geben (Tier)
1a
brüllen, laut schreien (Rind)
Tier: LebensäußerungenRind
Nordschwaben, Allgäu vereinzelt, Mittelschwaben vereinzelt
Deam sẽĩ Küah honn ã-so brellt Grosselfingen 48.836986, 10.560737, Steger, Wb. 52 Steger Hartmut: Wörterbuch der Rieser Mundarten. So hot ma sooscht gsagt. Fünf Grosselfinger erinnern sich an die Sprache ihrer Kinderzeit, Nördlingen, 1999, Auflage 1
der [Stier] brällt Munzingen 48.900199, 10.452508, MG 24, 21 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
bri̜lǝ Leipheim GZ48.4487175, 10.2213539, SBS 11 K 13 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Lars Löber. Band 11: Wortgeographie IV, Heidelberg, 2001
brüele Lindau LI47.559172, 9.692652, MG 24, 21 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
1b
quieken. schreien (Schwein)
Tier: LebensäußerungenSchwein
Dornstadt 49.0032124, 10.5832068, Heroldingen 48.8106001, 10.644274, Kleinsorheim 48.7890171, 10.606299, Oettingen 48.9524578, 10.6036824, Pfäfflingen 48.8931987, 10.5531011
bri̜lǝ Heroldingen 48.8106001, 10.644274, SBS 11 K 84 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Lars Löber. Band 11: Wortgeographie IV, Heidelberg, 2001
1c
blöken (Schaf)
Tier: LebensäußerungenSchaf
Dornstadt 49.0032124, 10.5832068, Jettingen GZ48.3871636, 10.4361054
brüllt Jettingen GZ48.3871636, 10.4361054, MG 62, 24 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
1d
winseln (Hund)
Tier: LebensäußerungenHund
Dornstadt 49.0032124, 10.5832068
brelǝ Dornstadt 49.0032124, 10.5832068, SBS 11 K 136 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Lars Löber. Band 11: Wortgeographie IV, Heidelberg, 2001
2
sich laut äußern (Mensch)
2a
laut, schrill schreien
Lautäußerungen (Lachen, Rufen usw.)
NÖ vereinzelt, Diemantstein DLG48.719825, 10.550013
brölla Heroldingen 48.8106001, 10.644274, MG 219, 13 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
brellen ironisch "schreiend beten", Augsburg A48.3668041, 10.8986971, Birlinger Wb. 75 Birlinger, Anton: Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch, Vaduz, 1988, Auflage 3
2b
(lautstark) weinen
Lautäußerungen (Lachen, Rufen usw.)Empfindung: negativ (Schmerz, Verdruss)
, Buchdorf DON48.7833688, 10.8277857
Dua net abbl glei brella! Grosselfingen 48.836986, 10.560737, Steger, Wb. 52 Steger Hartmut: Wörterbuch der Rieser Mundarten. So hot ma sooscht gsagt. Fünf Grosselfinger erinnern sich an die Sprache ihrer Kinderzeit, Nördlingen, 1999, Auflage 1
brülla heftig weinen, Buchdorf DON48.7833688, 10.8277857, MG 87, 28 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
mhd. brellen 'brüllen', mhd. brüelen 'brüllen', wohl onomatopoetischen Ursprungs; Pfeifer 176Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München, 2000, Auflage 5
Wegen der wohl onomatopoetischen Herkunft des Wortes variiert der Haupttonvokal stark: -ü-, -ǖ-, -üǝ-, --, -ī̜-, -e-, --, -ē-, -ö-. Möglicherweise spielt hier auch der Einfluss des Standarddeutschen eine Rolle.
  • Schwäb.Wb. I 1393 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. I 1468 (brüllen) Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 1690 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 577 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
verfasst von: BS