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Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.

fitzen

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Verb (schwach)
Bedeutungen
1
mit einer Rute schlagen (Neujahrsbrauch)
hauen, verprügelnReligiöses Volksbrauchtum
an Pfitzn mit dr Rouhtn [schlecht lesbar], Untereisenheim 49.884051, 10.157952 ↗
Mit dr Ruata gfitzt „Mit dr Ruata gfitzt / hochdeutsch: mit d. Rute ∫chlagen“, Neubrunn 49.730955, 9.672196 ↗
g(&e)&fitzt Kösten LIF50.149202, 11.040313 ↗ Lichtenfels LIF50.143294, 11.063039 ↗
fitzen „fitzen (mit Rute oder Peitsche)“, Frensdorf BA49.815856, 10.866075 ↗
fitzn Ezelheim NEA49.598900, 10.402205 ↗
gfitzt „gfitzt = leichter Schlag mit der Rute“, Neubrunn 49.730955, 9.672196 ↗
2
mit dem Finger hinter die Ohren schnippen
hauen, verprügeln
den mußt amoll auf die Uährn fitzn, wennä ned höän will Peulendorf BA49.949829, 11.035936 ↗ Zeckendorf BA49.960460, 11.056930 ↗
paß auf, wenn ich dir a pao hinter die Löffl fitz Berg HO50.374296, 11.779869 ↗
hinner die Ohre gepfitzt Reichenberg 49.733144, 9.908188 ↗
3
schlagen
hauen, verprügeln
er kriagt eine g´pfitzt Wiesenfeld MSP49.991757, 9.681281 ↗
auf die Hend pfitz Thulba KG50.179029, 9.919318 ↗
es fitzt Hundsbach MSP50.016455, 9.878595 ↗
4
jemanden necken, verspotten
Ausdruck oder Geste der Abneigung (Meinung sagen, Kritik)Scherz, Spaß
fitzn Jesserndorf HAS50.088725, 10.689206 ↗
5
sich beim Reiben an der Reibe den Finger, die Hand verletzen
Gesundheit und Krankheit
ich hob mi gfiztt Hinterkleebach BT49.839801, 11.476919 ↗

fitzen1, pfitz(g)en2

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Verb
Bedeutungen
1
mit der Peitsche, Rute o. ä. schlagen
1a
mit der Peitsche, Rute o. ä. (leicht) schlagen, züchtigen
Bewegungen und Tätigkeiten der HändeWagen und Gespann
Allgäu mehrfach, Mittelschwaben vereinzelt, Nordschwaben mehrfach
fitzǝ „ein Zugtier mit leichten Geißelschlägen auf den Buckel antreiben“, Nördlingen 48.8516578, 10.4885873, Goschenhofer 18 Goschenhofer, Eugen: Wörter der Nördlinger und der Rieser Sprache, wie ich sie gelernt und gebraucht und wie ich sie von anderen Leuten gehört habe (Wortliste in Maschinenschrift), 1999
fitza Kinder mit einer Rute züchtigen, Staufen DLG48.6590518, 10.2806733, MG 175, 9 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
pfitsǝ „einen Pfiz (= kurzer, schmissiger Hieb mit einer Rute) geben“, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, Oberst. Wb. 187 Verein Heimatmuseum Oberstdorf e.V. (Hg.): Wörterbuch der Oberstdorfer Mundart. So seit ba bn iis, Oberstdorf, 2003
pfitzge Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Miller, Wortbestand 677 Miller, Arthur Maximilian: Verzeichnis des wichtigsten mundartlichen Wortbestandes im Landkreis Mindelheim, in: Haisch, Andreas (Hg.), Der Landkreis Mindelheim, S. 663 - 684, Mindelheim, 1968
1b
mit einer Rute o. ä. leichte Streiche austeilen, Brauch in der Weihnachtszeit
Brauchtum (auch Schreckgestalten)
Buchdorf DON48.7833688, 10.8277857, Burgau GZ48.4312893, 10.4065009
Fitza Buchdorf DON48.7833688, 10.8277857, MG 122, 2 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
„Brauch, bei dem am Unschuldigenkinder-Tag oder am Neujahrstag die Kinder mit Ruten den Erwachsenen Streiche versetzen und dabei Segens- oder Bettelsprüche hersagen“ MG_122, 2 (Buchdorf)
1c
mit der Peitsche (spielerisch) knallen
GehörWagen und Gespann
Kempten KE47.7267063, 10.3168835, Tussenhausen MN48.1019964, 10.5613528
fitza mit der Beitsch Tussenhausen MN48.1019964, 10.5613528, Beggel 30 Beggel, Adolf: Z' Anglberg dauhoi. Ein kleiner Dialektleitfaden für den Raum Angelberg bis Mindelheim, Nördlingen, 2009, Auflage 1
2
wedeln, mit dem Schwanz schlagen
Tier: Lebensäußerungen
Kaisheim DON48.7678768, 10.7981234, Memmingen MM47.9867696, 10.181319, Wemding DON48.8745463, 10.7240157
Des išt schu so gricht, daß der Gåiß der Schwanz it z'lang waxt, sonšt tät se se in d' Auge fitze Memmingen MM47.9867696, 10.181319, Reiser III 584 Reiser, Karl: Sagen, Gebräuche, Sprichwörter des Allgäus. Aus dem Munde des Volkes gesammelt, Kempten, 1902
Herkunft unklar, möglicherweise zu Fitzel; vgl. Schw.Id. I,1152 (Fitzen), vielleicht auch onomatopoetischer Herkunft wie pfitzen1
  • Schwäb.Wb. I 1053 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. II 1529 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 1916 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 781 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
  • WBF 210 Wagner, Eberhard/Klepsch, Alfred: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, Bamberg, 2007
verfasst von: JW