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heraußen

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 1, Spalte 786f.
Wortart: Adverb
Kompositum zu: außen
Bedeutung
hier außen, heraußen
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Mittelfranken mehrfach, Oberfranken vereinzelt, Schwaben vereinzelt
i bi eraußt Asten LF48.098128, 12.723472
do is’s gschaid koid hearaußt Simbach PAN48.267054, 13.025393
heraußn oder drinna Lauterhofen NM49.368761, 11.6039669
bine šǫ wīdα αrạʃ kʃ̌tǫntn ạ̄sn bet nach Brunner Wondreb 61 Brunner, Hubert: Phonetische und phonologische Beschreibung der Mundart von Wondreb (Lkr. Tirschenreuth/Stiftland), Ex.masch. Regensburg 1973.

*1947 Würzburg
Daß d’ so alloa da heraußden stehst, Hanni? – Weil i drin nix verlorn hab Christ Werke 541 (Rumplhanni) Christ, Lena: Gesammelte Werke, München 61981.

*1881 Glonn EBE, †1920 Mchn; Schriftstellerin
es het sich dy kirchen heraussen vil pöfls versamlet Regensburg R49.013904, 12.100040, 1525 Chron.dt.St. XV,64,2 Die Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert, Göttingen 1862ff.
in der Abbtey oben, für dem Saal herauß, seynd die Aebbt alle nach einander gemahlet in Brustbildern 1644 Piendl St.Emmeram 133 Piendl, Max: Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Reichsstiftes St.Emmeram in Regensburg, Kallmünz 1961.
Von einem topographisch als hier außen gewerteten Ort
Da hats die Sautreiber geben aus dem Böhmischen, und die haben … vielleicht 100 Sau mittriem … Und raust im Geiboon … hat der Sautreiber die dann verhandelt Alteglofsheim R48.9200814, 12.2048203, Böck Sitzweil 83 Sitzweil. Oberpfälzer Sagen aus dem Volksmund, ges. und hg. von Emmi Böck, Regensburg 1987.

*1932 Zweibrücken/Pfalz, †2002 Ingolstadt; Volkskundlerin
Obg’nanter künig Huldreich, so heraussen [Var.: herauß] [in Deutschland] hof hielt, der regiert bas dan sein brueder Lauther, der dinn in Frankreich zu Paris hauset Aventin V,75,11-13 (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.

*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
Hier auf dem Land (im Ggs. zur Stadt)
am Land heras Naabdemenreuth NEW49.818131, 12.126801
In Fügungen:
fein heraußen sein gut dastehen °Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt:
des Gscheffdl boi ma z’kaffa griagadn, nåchad warma fei(n) herausd Ebersberg EBE48.077749, 11.966843

Etwas (gleich) heraußen haben begriffen, verstanden haben Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt:
jetzt hab ich’s heraußn die ganz Sach „jetzt habe ich das Problem gelöst“ Emmering FFB48.183544, 11.275149

daß do a Liabsg’schicht dabei is, dös hon i glei herauß’n g’habt Sailer Lach od. Stirb 23 Sailer, Joseph Benno: Lach oder Stirb! Münchner Humor, Dießen 1923.

*1866 München, †1933 ebd.; Journalist, Schriftsteller

den Schlaumaier han i scho längst heraust „durchschaut“ Passau PA48.567378, 13.431710
auch: geerntet
Bis aaf Micheli … hat ma g’schaut, daß aa d’Erdäpfel heraußt hand [eingebracht] Schmalhofer Brautweiser 24 Schmalhofer, Alois: Der Brautweiser vom Dreiburgenland. Mundarterzählungen, Erinnerungen und Gedichte, Tittling 1981.

*1906 Gneisting PA, †1990 Tittling PA; Handelsvertreter, Tannengrünschneider
Öffentlich bekannt
Iatz is’s heraußt „jetzt ist das Geheimnis öffentlich“ Passau PA48.567378, 13.431710
Sicher, gewiß
Äjerschtns is dees nu lang niat araas, daaß a Moidl wird Brand WUN50.015119, 12.147158, Schemm Dees u. Sell 138 Schemm, Otto: Dees und Sell. Ein nordostbayerisches Hausbuch, Hof 1987.

*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
hαrauʃ(n) , -auʃt usw. (siehe außen Ltg), daneben westliches Oberbayern, westliche Oberpfalz, Mittelfranken (dazu KEH) rauʃ u.ä., ferner αraʃ(n) (ESB, KEM, TIR; WUN), αrauʃ(t) (LF).
  • Schmeller I,1148 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ I,485 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. III,1449 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. I,561 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • DWB IV,2,1051 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Braun Gr.Wb. 18, 252 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil, Oberstudienrat
  • Christl Aichacher Wb. 164 Christl, Karl: Aichacher Mundartlexikon, Aichach 1988.

    *1922 Pfaffenberg MAL
  • Denz Windisch-Eschenbach 164 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.

    *1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil, Wörterbuchredaktor
  • Singer Arzbg.Wb. 21, 60 Singer, Friedrich Wilhelm: Arzberger Wörterböichl. Ein sechsämterischer Sprachführer, Arzberg 21994.

    *1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
  • Fragebögen:
  • M-94/3, W-6/11
verfasst von: A.R.R.