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kitzenblau
auffallend blau, dunkelblau (besonders von Haut aufgrund Kälte, Prellungen o. ä.)
Sachgruppen
Mensch: Körperteile (äußere); Farben, Farbeindrücke
Verbreitung
Belzheim NÖ48.9621483, 10.5285316, Grosselfingen NÖ48.836986, 10.560737, Gundelfingen DLG48.552433, 10.3675015, Höchstädt DLG48.6114313, 10.5670984, Lehmingen NÖ48.9812658, 10.6107737
Dialektbelege
Dean hot's a-soo gfroara, dear isch kiitzabloo gwest Grosselfingen NÖ48.836986, 10.560737, Steger, Wb. 99 Steger Hartmut: Wörterbuch der Rieser Mundarten. So hot ma sooscht gsagt. Fünf Grosselfinger erinnern sich an die Sprache ihrer Kinderzeit, Nördlingen, 1999, Auflage 1
dē̜ǝr i̜š khī̜dsǝ blâo er hat blaue Flecken, Gundelfingen DLG48.552433, 10.3675015, SBS 2 K 33 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Christine Feik. Band 2: Wortgeographie I, Heidelberg, 1996
Phraseologie
i schlag di kitzablau jemanden heftig schlagen, verprügeln, Lehmingen NÖ48.9812658, 10.6107737, Pfundtner Pfundtner, Thomas: 500 Worte Lehmingerisch (Computerausdruck), 1999
Etymologie
Herkunft des Bestimmungswortes unklar, Grundwort blau; vgl. Schwäb.Wb. IV 430Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936f.
Literatur
- Schwäb.Wb. IV 430f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- BWB II 1178 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2003ff.
- Schmeller I 1317 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: JW
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kitz(en)blau
auffallend, leuchtend blau (wie blitzblau, Bed.1)
Verbreitung
°Oberpfalz vielfach, °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
Dialektbelege
°dös ischt ganz kitzablow gwesa „schön blau“ Oberammergau GAP47.5966949, 11.0673611
°die alt Anamirl hat an kitzblaoua Rug a Eslarn VOH49.5828502, 12.5214393
Kitzblau „blau vom Frieren, vom Zusammenpressen“ Delling II,21 Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.
*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
„Nase und Hände sind bei Kälte kiezblau“ Konrad nördl.Opf. 26 Konrad, Theresia: Aus der Mundart der nördlichen Oberpfalz. Wörter, Redewendungen und Reime ges. in den Jahren 1976-78, masch. Wiesau 1978.
übertr. von altem Adel
Dialektbelege
°der Baron is kitzblau „von altem Adel“ Ingolstadt IN48.7630165, 11.4250395
bläulich (wie blauI,1b)
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
Dialektbelege
°kitzblau „wässeriges Blau“ Eging VOF48.714577, 13.265832
ghīdsblǫu „z. B. ... Milch ... bei geringem Fettgehalt“ nach Denz Windisch-Eschenbach 179 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.
*1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil, Wörterbuchredaktor
*1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil, Wörterbuchredaktor
stark betrunken (wie blitzblau, Bed.3)
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
Dialektbelege
°der war ja wieda kitzblau „stark betrunken“ Penzberg WM47.7518502, 11.3763014
Literatur
- Delling II,21 Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.
*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker - Schmeller I,1317 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ III,323 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
- Schwäb.Wb. IV,430f. Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
- DWB V,870 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
- Berthold Fürther Wb. 112 Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.
*1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor - Braun Gr.Wb. 315 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.
*1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil, Oberstudienrat - Denz Windisch-Eschenbach 179 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.
*1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil, Wörterbuchredaktor - Konrad nördl.Opf. 26 Konrad, Theresia: Aus der Mundart der nördlichen Oberpfalz. Wörter, Redewendungen und Reime ges. in den Jahren 1976-78, masch. Wiesau 1978.
- Singer Arzbg.Wb. 119 Singer, Friedrich Wilhelm: Arzberger Wörterböichl. Ein sechsämterischer Sprachführer, Arzberg 21994.
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
verfasst von: J.D.
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