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muffelen1, mufflen, muffeln

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Verb
Bedeutung
moderig, dumpf riechen, stinken
Geruch
Schwaben mehrfach
Duǝ ǝmaul liftǝ, dau henǝ mufǝlǝt's Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz 67 Schwarz, Brigitte: Muaters Moul ond Vaters Riasl, Edelstetten, 1995
dös Fleisch muffalat Breitenbrunn MN48.1357577, 10.4018695, MG 33, 23 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
onomatopoetische Bildung, möglicherweise gleicher Herkunft wie muffelen2; Pfeifer 895Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München, 2000, Auflage 5
  • Schwäb.Wb. IV 1783f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 6208 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 1573f. Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: JW

muffelen2

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Verb
Bedeutung
mit vollem Mund, ohne Zähne kauen, an etwas herumkauen
Sprechwerkzeuge, Kauwerkzeuge (z.B. lallen, sprechen u.a.)
Allgäu mehrfach, Engishausen ILL48.108431, 10.273439
muffla Engishausen ILL48.108431, 10.273439, MG 62, 28 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
muffele „ohne Zähne, mit geschlossenen Lippen kauen“, Allgäu, Reiser III 722 Reiser, Karl: Sagen, Gebräuche, Sprichwörter des Allgäus. Aus dem Munde des Volkes gesammelt, Kempten, 1902
  • Schwäb.Wb. IV 1783 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 1573 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: JW