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Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.

schlampig

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Adjektiv
Wortfamilie: Schlamp
Bedeutungen
1
flüchtig, nachlässig
Adj. auf Wollen bezogen (faul, träge, fleißig)
a schlampige Ärbeit mecht der Gößweinstein FO49.769162, 11.338382 ↗
ganz schlampigä Ärwätä Königsberg HAS50.080869, 10.566448 ↗
der schafft schlampig Reckertshausen HAS50.150385, 10.513643 ↗
dör ärwet schlambet Hüssingen WUG48.971835, 10.686075 ↗
e schlampiger Arbeta Geutenreuth LIF50.088592, 11.285922 ↗
schlampig Breitendiel MIL49.691980, 9.220958 ↗
2
schnell und schlampig hergestellt
Wert/Maß (wirtschaftl. Bewertung, Verlust, Schaden, Mängel, Fehler)
des is schlåmbich Unterneuses LIF50.081107, 10.977102 ↗
schlampisch Leidersbach MIL49.894386, 9.235335 ↗
schlampig [Vorlage unterstrichen], Bettwar AN49.416622, 10.151476 ↗
schlampig Beerbach NEA49.540560, 10.565177 ↗ Gailbach AB49.945909, 9.206702 ↗ Haibach AB49.964931, 9.201794 ↗
schlampig „Grawitschgo schlampig gefertig“
3
schlecht, minderwertig
Einstufung (tauglich, nützlich, wichtig, persönliche Bewertung)
schlambisch Haibach AB49.964931, 9.201794 ↗
schlamprig Steinwiesen KC50.311750, 11.451699 ↗
schlampig Sulzfeld KT49.707409, 10.130096 ↗
schlambi Schwabach SC49.328456, 11.024710 ↗
4
nachlässig, schlampig
Adj. auf Wollen bezogen (faul, träge, fleißig)
a schlambad gerweda Bōdn, Feld, Acker „ein schlampig gearbeiteter Boden, Feld, Acker“, Neustadt a.d.Aisch NEA49.579544, 10.613944 ↗
De? hod schlambi g'agg?rd Treuchtlingen WUG48.959516, 10.909644 ↗
Niet Schlampich [Redensart], Neufang KC50.313716, 11.425359 ↗
5
schlecht, von minderer Qualität
Einstufung (tauglich, nützlich, wichtig, persönliche Bewertung)
hat der en schlampige Reifn Bad Windsheim NEA49.503122, 10.414786 ↗
a schlampige Flickarei Schwanfeld SW49.922142, 10.137543 ↗
schlampiche Flickerei Ebelsbach HAS49.986738, 10.673609 ↗
6
nachlässig, oberflächlich
Wert/Maß (wirtschaftl. Bewertung, Verlust, Schaden, Mängel, Fehler)
des is a schlåmbicha Ärbäd Unterneuses LIF50.081107, 10.977102 ↗
schlampiger Kerl Wampen WUN50.060749, 12.108556 ↗
7
unordentlich, unsauber
Ordnung/Unordnung (auch Äußeres, Zahlen, Ruhe)
di is ze schlampig Lempertshausen CO50.358563, 10.766871 ↗
schlammbich Kleinrinderfeld 49.700555, 9.844683 ↗
8
unschön, unvorteilhaft, nachlässig
Einstufung (tauglich, nützlich, wichtig, persönliche Bewertung)
Sei hat sich schlampich ogezung Kehlbach KC50.445795, 11.315968 ↗ Windheim KC50.427057, 11.336836 ↗
schlampig angezogen Wüstenbruck AN49.283678, 10.502892 ↗
9
schlecht, minderwertig ausgebessert
Einstufung (tauglich, nützlich, wichtig, persönliche Bewertung)
a schlambis Gmorgs Ulsenheim NEA49.558085, 10.298035 ↗
10
schlecht, nachlässig
Verwirklichung (Problem, Schwierigkeit, Leichtigkeit)
ah schlampige Säwerei „Eine schlampige Säerei“, Rodenbach MSP49.959601, 9.593810 ↗
11
unordentlich
Ordnung/Unordnung (auch Äußeres, Zahlen, Ruhe)
schlambisch' Sau Kälberau AB50.090696, 9.094131 ↗

schlampet, schlampig

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Adjektiv
Wortfamilie: schlampen
Bedeutungen
1
unordentlich, ungepflegt
Ordnung/Unordnung (auch Äußeres, Zahlen, Ruhe)
Allgäu mehrfach, Mittelschwaben mehrfach, Nordschwaben mehrfach
Ihr Häs hangt schlampat om se rom, Of des hot's net viel acht Zoltingen DLG48.724355, 10.5193493, Eberhardt, Baurafeirte 26 Eberhardt, Michel: Baurafeirte. Bei os d'rhoemt. Nordschwäbische Verse und Gedichte, Nördlingen, 1998, Auflage 3
2
nachlässig, unordentlich (bei der Arbeit)
Adj. auf Wollen bezogen (faul, träge, fleißig)
Schwaben mehrfach
dia arbet schlampig Hiltenfingen SMÜ48.1620724, 10.7194164, MG 124, 12 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
net schlambad! „Ausruf, der verwunderte Anerkennung ausdrücken soll“, Belzheim 48.9621483, 10.5285316, Ernst, Paul 60 Ernst, Paul: Typisch Belzheimer Ausdrücke (Computerausdruck), 1999
3
schleppend, schwerfällig (alt)
Bewegungen mit den Beinen, FortbewegungAdj. auf Wollen bezogen (faul, träge, fleißig)
Burgau GZ48.4312893, 10.4065009
schlampig „schwer tragend“, Burgau GZ48.4312893, 10.4065009, Birlinger Wb. 398 Birlinger, Anton: Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch, Vaduz, 1988, Auflage 3
  • Schwäb.Wb. V 889f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 2971 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller II 524 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: JW