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Äschenlauge

Wörterbuch:
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Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Wortfamilie: AscheLauge
Bedeutung
aus Holzasche hergestellte Waschlauge
Wäsche
Schwaben mehrfach
„Die schmutzige Wäsche wurde ... ā̃briǝd... mit e̜šǝlaog“, Höchstädt DLG48.6114313, 10.5670984, Stirnweiß 187 Stirnweiß, Werner R.: Sprache, Sitte und Brauch einer schwäbischen Ackerbürgerstadt des mittleren Donaugebietes um die Jahrhundertwende (Inaugural-Dissertation), Höchstädt, 1975
Die [die an der Kirchweih getragenen Schürzen] sen ganz fürsichte behandlt woara, net en dr scharfa Äschalog gwäscha, sondern mit Soifapulver Ries, Schupp-Schied, Kirbe 550 Schupp-Schied, Gerda: Heit isch Kirbe, heit isch Kirbe ..., in: Rieser Kulturtage 4, S. 546 - 557, Nördlingen, 1982
Die Äschenlauge wurde von den Hausfrauen selbst aus Holzasche, bevorzugt Buchenholzasche, hergestellt. Dazu siebte man zunächst die Asche, schüttete sie dann auf ein Leinentuch (vgl. Lauger) oder gab sie in einen Leinensack ( Äschenbeutel) und überbrühte sie mit heißem Wasser. Anschließend konnte die vorgeweichte Asche mit kaltem Wasser übergossen und auf diese Weise acht bis zehn Eimer Lauge gewonnen werden. Die so entstandene, schmutzlösende Waschlauge diente zum Einweichen der Wäsche (meist über Nacht). Äschenlauge verwendete man auch zum Putzen und Spülen. Sie war sehr scharf und griff die Hände an. Für die Hausfrau war sie jedoch ein billiges Waschmittel, das die oft stark verschmutzte Wäsche gut reinigte. Für Feinwäsche war die Äschenlauge nicht geeignet. vgl. Schupp-Schied, I, 78f.
verfasst von: BS