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ärgeren, järgeren, ärgern

Wörterbuch:
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Wortart: Verb
Wortfamilie: arg
Bedeutungen
1
ärgerlich, zornig machen, aufbringen
Empfindung: negativ (Schmerz, Verdruss)
Schwaben mehrfach
Heit hot me dr Moir scho gscheit g'ärchrt Belzheim 48.9621483, 10.5285316, Ernst, Paul NF Ernst, Paul: Typisch Belzheimer Ausdrücke (Computerausdruck), 1999
Er hot mi so g'ärgret, dass i eam oine g'fotzt hau Lengenfeld KF47.9471711, 10.7784996, Morhardt Morhardt, Nikolaus: Das kleine Mundart-Wörterbuch (Manuskript, soll in der Ortchronik von Lengenfeld erscheinen), o.J.
Dös ärgert mi' scho' hueramentisch! Obergünzburg MOD47.8458763, 10.4192911, Epplen 35 Epplen, Hermann: Obergünzburger Mundartbuch, Obergünzburg, 1972, Auflage 1
epǝrn/einen bis aufs Blut ärgeren Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Kraftisried MOD47.7795226, 10.4704026:
oi(n)n bis oufs bluǝt ärgrǝ jemanden sehr ärgern, Kraftisried MOD47.7795226, 10.4704026, Reichhart 144 Reichhart, Leonhard: Untersuchungen zur Mundart von Kraftisried, Landkreis Ostallgäu (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift), 1973

epǝrn ärgrǝt dr Dräk ouf dr Strauß (jd. ärgert sich über jede Kleinigkeit), Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen

A Krank's ärgerat d' Fluig an d'r Wand Eine kranke Person stört jede Kleinigkeit, Mittelschwaben, Schindlmayr 40 Schindlmayr, Hans: Mittelschwäbischer Volksspiegel. 2000 Sprichwörter und Redensarten in schwäbischer Mundart, Augsburg, 1936
2
ärgerlich sein, Ärger empfinden
reflexiv  
Empfindung: negativ (Schmerz, Verdruss)
Schwaben
Heit friǝ hou(n) i mi schǝ richtig ärgrǝ miǝsǝ Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen
sich grün und blau ärgern sich sehr ärgern Schwaben mehrfach:
da kunschte grün u. blau ärgara Lauterbach WER48.623431, 10.7434133, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941

dear ärgert se, daß er grea und blo wird Marktoffingen 48.9270866, 10.4748818, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941

sich ärgern, dass man blau wird Langenreichen WER48.5540108, 10.7916569, Niederhausen NU48.343717, 10.197802:
der ärgert sich, daß er ganz blau wird Niederhausen NU48.343717, 10.197802, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941

schwaz u. blau ärgern Mödingen DLG48.6428643, 10.4320763, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941

gelb und grün ärgern Königsbrunn SMÜ48.264157, 10.885290, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941

sich zu Tode/tot ärgern sich sehr ärgern Deiningen 48.8624457, 10.5705898, Lamerdingen KF48.092884, 10.7411259, Unterrieden MN48.1086609, 10.4317837, Wimberg MOD47.7000057, 10.5472443, Hausen KRU48.3275, 10.2965:
dau muaßt di z toat ärgara Unterrieden MN48.1086609, 10.4317837, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941

tot ärgern Wimberg MOD47.7000057, 10.5472443, MG 184, 15 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
ahd. argirōn, ergirōn 'zum Schlechten, Bösen verführen', mhd. argern, ergern 'verschlimmern, verschlechtern' zum Komparativ von arg gebildet; Pfeifer 58Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München, 2000, Auflage 5
  • Schwäb.Wb. I 311f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB I 555f. Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 1995ff.
  • Schmeller I 141 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: BS