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So sind z. B. abends, abendlich, Sylvesterabend und Abendbrot der Wortfamilie Abend zugeordnet.
Wählen Sie hier bei Bedarf eine oder mehrere Grammatikangaben aus. Sachgruppen vereinen Artikel anhand ihrer Bedeutungen, etc. pp. Wählen Sie hier bei Bedarf bitte Untersuchungsgebiete und/oder Regierungsbezirke aus.
Wählen Sie hier bei Bedarf bitte einen oder mehrere Landkreis(e) aus. Es handelt sich dabei jedoch mit Ausnahme derer des Fränkischen Wörterbuchs um Altlandkreise vor der Gebietsreform der 1970er Jahre. Ordnungsschema des Wortschatzes nach Bedeutung basierend auf dem System das Post (1998) auf der Grundlage von Hallig/v. Wartburg (1952) erweitert und entwickelt hat. Mittels vierstelliger Sachgruppennummern werden sachverwandte Wörter einander zugeordnet. Wortgeschichte. Die Suche bezieht sich auf (kommentierte) Lautungen, d.h. auf die Aussprache von Mundartformen.
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Das Symbol rechts öffnet eine Karte, in der automatisch Ortsmarkierungen der Belege dargestellt werden. belegt nach 1958 bedeutet, dass dieser Beleg (bzw. dieses Stichwort oder diese Bedeutung) nach 1958 belegt ist und somit xzy Hiermit können Sie innerhalb der Lemmaliste suchen, auch - jedoch nicht zwingend - mit regulären Ausdrücken.
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Brechel, -cht-

Wörterbuch:Link zum PDF: Band 3, Spalte 162f.
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum, Maskulinum
Bedeutungen
1
Werkzeug, Gerät
1a
Breche für Flachs od. Hanf
Verbreitung
°OB vereinzelt, NB vereinzelt, SCH vereinzelt
Belege
°da Brächö Petting LF47.9134668, 12.8144419
Brechl „für zweites Brechen durch Frauen“ Aicha PA48.671978, 13.289834
Brechel … die Delling I,94Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
„[der Flachs wird] mit der Brechel von den meisten holzigen Teilen befreit“ Miller Lkr.WEG 86Der Landkreis Wegscheid. Ein Heimatbuch, hg. von Richard Miller, 2 Tle, Wegscheid [1957].

*1880 Haldenwang/Lkr. Günzburg, †1963 Hauzenberg PA; Oberstudienrat, Heimatpfleger
1b
brechenartiges Gerät zum Bearbeiten des Brezenteigs
Verbreitung
NB vereinzelt
Belege
Prechtl Obernzell WEG48.555228, 13.639357
1c
Gerät zum Schneiden des Knödelbrots
Belege
Breche „Gerät zum Knödelbrot schneiden“ Spr.Rupertiwinkel 13„So wead gredd“. Bairische Sprache, gesammelt im Rupertiwinkel, hg. vom Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau e.V, Laufen 32008.
1d
Brett mit Stiel zum Festklopfen der Mistfuhre
Belege
der Brechl das gestielte Brett, mit dem der Dünger festgeschlagen wird Passau PA48.567378, 13.431710
2
Gebäude, Raum, in dem Flachs gedörrt u. gebrochen wird
Verbreitung
NB vereinzelt
Belege
ö da Brechö Kirchdorf PAN48.246761, 12.983918
3
Pranger
Belege
dreimal in der Prechl mit entblößten Armen, prinnendem Licht und Ruten vorgestellt Berchtesgaden BGD47.630642, 13.001926, 1735 Kriss Sitte 150 (Prot.)Kriß, Rudolf: Sitte und Brauch im Berchtesgadener Land, München 1947.
4
abwertend von weiblichen Personen
4a
Vielrednerin, Schwätzerin
Verbreitung
°OB vereinzelt, °NB vereinzelt
Belege
°de Bräche woaß nix oes wia vo de junga Leid Törring LF48.0070554, 12.7486078
4b
alte keifende Frau
Belege
Brechl Mittich GRI48.440634, 13.396183
4c
alte gebrechliche Frau
Belege
a Brechl alte gebrechliche Frau Mittich GRI48.440634, 13.396183
Etymologie 
Mhd. -brëchel stm, Abl. von brechen; WBÖ III,800Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff..
Literatur 
  • Delling I,94Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • WBÖ III,799-801Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Suddt.Wb. II,590Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
  • Rechtswb. II,476Deutsches Rechtswörterbuch (Wörterbuch der älteren deutschen Rechtssprache), hg. von der Preußischen Akademie der Wissenschaften (Bd 6ff. hg. von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften), Weimar 1914ff.
  • Frühnhd.Wb. IV,1011f.Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
  • Mhd.Wb. I,975Mittelhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Kurt Gärtner u.a, Stuttgart 2006ff.
  • Kollmer II,319Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

    *1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil, Gymnasialprof.
  • Spr.Rupertiwinkel 13„So wead gredd“. Bairische Sprache, gesammelt im Rupertiwinkel, hg. vom Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau e.V, Laufen 32008.
  • Fragebögen:
  • S-102C23
verfasst von: A.S.H.