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Wählen Sie hier bei Bedarf bitte einen oder mehrere Landkreis(e) aus. Es handelt sich dabei jedoch mit Ausnahme derer des Fränkischen Wörterbuchs um Altlandkreise vor der Gebietsreform der 1970er Jahre. Dies ist ein Ordnungsschema des Wortschatzes nach der Bedeutung. Es basiert auf dem System, das Post (1998) auf der Grundlage von Hallig/v. Wartburg (1952) erweitert und entwickelt hat. Mittels vierstelliger Nummern werden themen- bzw. sachverwandte Wörter einander zugeordnet. Herkunft und Geschichte eines Wortes. Über diese Liste können Sie auswählen, aus welchen Herkunftssprachen die gesuchten Einträge stammen sollen.
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Brenner(er)

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 267f.
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
von Menschen
1a
Arbeiter, der für die Feuerung verantwortlich ist
„Der Brenner war verantwortlich für den Ofen, für das Setzen, Heizen und Brennen“ Fähnrich M’rteich 79Fähnrich, Harald: Heimat Mitterteich, ein volkskundliches Lesebuch, Weiden 1986.

Mitterteich TIR
Brenner „der feur einlegt“ Schönsleder Prompt. H5v Schönsleder, Wolfgang: Promptuarium Germanico-Latinum, Augsburg 1618.

*1570 München, †1651 Hall/Tirol; Jesuit, Gymnasialprof.
1b
Schnapsbrenner, in heutiger Mda. nur in Komp.
Vom Brandwein, den i gsoffen hob, Kunnt mancher Brenner leben Müller Lieder 18Gedichte, Aufsätze und Lieder im Geiste Marc. Sturms, ges. von D.C. Müller, Stuttgart 1834.

Müller, Carl Theodor, *1796 Berching BEI, †1873 Deggendorf; Amtsphysikus
Die Straubinger Brenner haben ihre Knechte zum Trank und Kleger fahren Bilanz 1782 31Meidinger, Franz Sebastian: Bilanz zwischen Landshut und Straubingen seit der dahin verlegten Regierung und dem grossen Brande allda 1782, neu hg. und kommentiert von Anton Mößmer, Straubing 1998.

*1748 Steinweg R, †1805 Landshut; Stadtprocurator
1c
Arbeiter, der Silber durch Schmelzen läutert
Ez sol auch dhein prenner im selben dhein silber chauffen noch prennen 1303 Rgbg.Urkb. I,111Regensburger Urkundenbuch, Bd 1 [hg. von Josef Widemann], Bd 2 hg. von Franz Bastian und Josef Widemann, München 1912-56.
1d
Brandstifter
Vmb di prennær – di nahtes oder tags verholn brennen Regensburg R49.013904, 12.100040, 1293 Corp.Urk. III,120,37f.Corpus der Altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahre 1300, begr. von Friedrich Wilhelm, 6 Bde, Lahr 1932-86.
offenliche Mörder/ Brener/ Strassenrauber Landr.1616 803Landrecht, Policey- Gerichts- Malefitz- und andere Ordnungen Der Fürstenthumben Obern und Nidern Bayrn, München 1616.
1e
Pfeifenraucher
Brenner Pfeifenraucher Berchtesgaden BGD47.630642, 13.001926
2
Brennvorrichtung
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt
da Brönna „an der Petroleumlampe“ Ascholding WOR47.8890821, 11.4974297
Brenner „Vorrichtung, durch die das Leuchtgas ausströmt“ Berthold Fürther Wb. 29Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.

*1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
3
trockene Stelle, Dürre
3a
trockene Stelle im Gelände
°Oberbayern mehrfach, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°im Rotn Berg is a Brenna drin, lauta Kies, do wachst nix Pörnbach PAF48.6160194, 11.4608309
3b
Dürre, Trockenheit
„Carbunculosus ager, erde dem brenner … vnderworffen Schönsleder Prompt. H2v Schönsleder, Wolfgang: Promptuarium Germanico-Latinum, Augsburg 1618.

*1570 München, †1651 Hall/Tirol; Jesuit, Gymnasialprof.
4
Pflanzenkrankheit
4a
Sonnenbrand
die brenner ann baumen/ wann sie anr sonnen verbrinnen Schönsleder Prompt. H2v Schönsleder, Wolfgang: Promptuarium Germanico-Latinum, Augsburg 1618.

*1570 München, †1651 Hall/Tirol; Jesuit, Gymnasialprof.
4b
wohl Flugbrand
der brenner ist drinn Schönsleder Prompt. H2rf.Schönsleder, Wolfgang: Promptuarium Germanico-Latinum, Augsburg 1618.

*1570 München, †1651 Hall/Tirol; Jesuit, Gymnasialprof.
4c
Mehltau
„als daß der Hopfengarten von dem vergifteten Mehlthau oder sogenannten Brenner glücklich bewahret werde“ Törring baier.Hopfen 20Törring zu Seefeld, Anton Clemens v.: Ob der baierische Hopfen dem Böhmischen an Güte gleich seye?, München 1769.
5
brennender Schmerz
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt
an Brönna Arrach KÖZ49.190779, 12.993156
Eitz … hǫds mα … αn brẽnαrα … gem „einen kurzen brennenden Schmerz“ nach Kollmer II,423Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

*1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil., Gymnasialprof.
6
geistiger Defekt
°der hot an Brenner „ist nicht ganz normal“ Frauenau REG48.9896233, 13.3009875
7
Große Brennessel (Urtica dioica)
Brenner Nantesbuch WM47.781168, 11.394359, DWA XVII,6Deutscher Wortatlas, hg. von Walther Mitzka u.a., 21 Bde, Gießen 1951-87.
Mhd. brennære stm., Abl. von brennen; WBÖ III,887Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff..
  • Schmeller I,358, 361Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Westenrieder Gloss. 443Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

    *1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
  • WBÖ III,887f.Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. I,1400Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. V,633-635Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • Suddt.Wb. II,612Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
  • DWB II,369f.Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Frühnhd.Wb. IV,1082f.Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
  • Mhd.Wb. I,989Mittelhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Kurt Gärtner u.a., Stuttgart 2006ff.
  • WMU 287Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache auf der Grundlage der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300, Berlin 1986ff.
  • Kollmer II,72Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

    *1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil., Gymnasialprof.
  • Fragebögen:
  • S-66C76, 95B28
  • W-42/3
verfasst von: A.S.H.
Bayerns Dialekte Online.
Bayern, Bairisch, Bayerisch, Schwäbisch, Schwaben, Franken, Fränkisch, Dialekt, Mundart, Mundartforschung, Dialektologie, Lexikographie, BDO, WBF, BWB, DIBS.
Bayerische Akademie der Wissenschaften.
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Bavarian, Bavaria, Franconian, Swabian, Swabia, Dialect, Dialectology, German, Dictionary, Lexicography.
Bavaria's Dialects Online provides information about the dialectal vocabulary in Bavaria and presents the research results of the Bavarian Dictionary (BWB), the Franconian Dictionary (WBF) and the Dialectological Information System of Bavarian Swabia (DIBS).
Bavarian Academy of Sciences and Humanities.