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Dübel1, -pp-
Wörterbuch:
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Genus: Maskulinum
Dübel
meist hölzerner Pflock, Zapfen zur Verankerung von Schrauben, Nägeln u.ä. in der Wand od. Decke
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
Dialektbelege
°Düwi Dachau DAH48.2592477, 11.4354419
°er hot an Nogl in Dübl eighaut Pertolzhofen OVI49.4258775, 12.3455134
Dīwl Berthold Fürther Wb. 40 Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.
*1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
*1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
auch meist hölzernes Verbindungselement zum Zusammenfügen von Brettern, Balken u.ä.
Grammatik
†Neutrum
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°das Rechahaupt mit am Dübel am Rechastej befestign Schaufling DEG48.8435166, 13.067837
An ejder Bam [Balken einer Holzwand] is von ejder Seitn af d’ Häjft … eibohrt worn, guat oie zwoa … Meter … na hot ma d’ Dejbl änitoa KÖZ, BJV 1952,26 Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 1950ff.
Der Düpel „der hölzerne Nagel, der in ein jedes von zwey neben und an einander zu befestigenden Brettern greift“ Schmeller I,529 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
Incastratura … tupili Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 2.H.11.Jh. StSG. I,330,41 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
Ich Hanns Raming … Verkhauffe … Den Erbarn Wolffgang Wastinger … mein Aigne behausung … wie die mit Tibl vnnd Nagl allenthalben Vmbfangen vnnd Zu derselben gehörig ist MHStA Kloster Tegernsee Urkunden 2657 (7.1.1577) Hauptstaatsarchiv München
an einem Brett, Balken angebrachter hölzerner Zapfen zum Aufhängen von Gegenständen, bes. Kleidung
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
Dialektbelege
°Dübel „an denen Hüte aufgehängt werden“ Reit i.W. TS47.676508, 12.469329
°hengs auf den Dübel aufi! Deggendorf DEG48.839582, 12.958749
hölzerner Keil
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°Diewl, Dibbel „zum Auftreiben von Faßreifen“ Regensburg R49.013904, 12.100040
Vorrichtung zum Regulieren des Dampfabzugs am (Back-)Ofen
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
Dialektbelege
°Dübel „Tonklotz zum Verschließen der Abzugsrohre“ Steinhart WS48.0428338, 12.1149219
°machn Diebl af! „meist zwei Schuber an einer Stange“ Winklarn OVI49.4263741, 12.4803096
„Dübbel … zylindrische Röhre aus grauem Ton mit einem Handgriff an dem einen geschlossenen Ende“ Höhenkirchen M48.019282, 11.714131, HuV 16 (1938) 40 Heimat und Volkstum. Amtliches Nachrichtenblatt der Wörterbuchkommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, 1923-39.
Der Düpel „Klotz, z.B. von Thon, den man bey Öfen in die Rauchröhre stellt, um die Wärme nicht unbenutzt weggehn zu lassen“ Mittenwald GAP47.4429543, 11.2655684, Schmeller I,529 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
„der Vilsbiburger Hafner Martin Maister, der im Heilig-Geist-Spital zu Vilsbiburg beim Pachofer ein dibel eingesetzt hat“ 1679 Grasmann Hafner Kröning 273 Grasmann, Lambert: Die Hafner auf dem Kröning und an der Bina, Straubing 2010.
Kirchberg VIB und Gangkofen EG
Kirchberg VIB und Gangkofen EG
hölzerner Tragbalken
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
Dialektbelege
Dippl Haag WS48.161165, 12.162987
6
†Flachsbündel
Dialektbelege
ə~ Düpel Har „ein Kloben Flachs“ Schmeller I,529 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
7
†Döbel, Karpfenfisch (Squalius cephalus)
Dialektbelege
„der Diebel … Dem Karpfengeschlechte gehörig und auch in solcher Form, grossen Kopf, dicken, stahlblauen, dunklen Rücken“ Weber Fische 37 Weber, J[osef] C[arl]: Abbildungen der Fische, welche in den Flüssen und Seen von Bayern vorkommen, München 1851.
8
Schlag, Hieb
Dialektbelege
Diiwe gem „Schlag an den Kopf versetzen“ Spr.Rupertiwinkel 21 „So wead gredd“. Bairische Sprache, gesammelt im Rupertiwinkel, hg. vom Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau e.V, Laufen 32008.
Etymologie
Ahd. tubil, (gi)tubili stm./n, mhd. tübel stm, germ. Wort idg. Herkunft; Pfeifer Et.Wb. 248 Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 2 Bde, Berlin 21993. .
Literatur
- Schmeller I,529 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ V,1075-1078,1087 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
Komposita
verfasst von: M.S.
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Hinweis:
Dieser Artikel ist ein Platzhalter für dieses Stichwort, da es sich noch in Bearbeitung befindet und künftig in die BDO eingespeist wird.
Düppel
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