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Wählen Sie hier bei Bedarf bitte einen oder mehrere Landkreis(e) aus. Es handelt sich dabei jedoch mit Ausnahme derer des Fränkischen Wörterbuchs um Altlandkreise vor der Gebietsreform der 1970er Jahre. Dies ist ein Ordnungsschema des Wortschatzes nach der Bedeutung. Es basiert auf dem System, das Post (1998) auf der Grundlage von Hallig/v. Wartburg (1952) erweitert und entwickelt hat. Mittels vierstelliger Nummern werden themen- bzw. sachverwandte Wörter einander zugeordnet.
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Das, Däs

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 943–945
Bedeutung
Nadelbaumzweig

Das, Däs, Dachs2

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Neutrum, 
Maskulinum 
Bedeutung
Zweig, grünes Reisig eines Nadelbaumes
allg. Pflanzenteile (Knospe, Zweig u.a.)
Schwaben vielfach
Em Wentǝr muǝscht d'Roǝsǝ mit Daas aadekǝ Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz 176Schwarz, Brigitte: Muaters Moul ond Vaters Riasl, Edelstetten, 1995
Daus hacke Osterzell KF47.8786152, 10.7446832, FleschutzFleschutz, Josef: Alte Bezeichnungen und Wörter in Osterzell (Computerausdruck), Osterzell, 2011
dags „die grünen Spitzen“, Lauterbach WER48.623431, 10.7434133, SBS 13 K 12König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Andrea Schamberger-Hirt, Band 13: Wortgeographie VI, Heidelberg, 2005
Dees Daas ... brauchǝt miar zum Ããschiarǝ vom Ofǝ Leuterschach MOD47.747957, 10.5742203, Dietlein 29Ferdinand Dietlein: Von Aftrmikta bis Zibeba. Marktoberdorfer Dialektwörterbuch aus Lutterschach, Kempten, 2019
Wohl gallorom. Herkunft; WBÖ IV,52; anders Schwäb.Wb. II 9Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
Vgl. SBS 13, K 12
  • Schwäb.Wb. II 9Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 943-945Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 482f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF

Dächse, Dachs, Däs, -a-

Wörterbuch:
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum, 
Neutrum, 
Maskulinum
Bedeutungen
1
v.a. grüner Nadelbaumzweig, -ast, grünes Nadelbaumreisig
außer westl.OB, SCH meist Plural 
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern mehrfach, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
„der Heuschober wird mit Doos (Tannenbaumzweigen) bedeckt“ Peiting SOG47.795462, 10.9235088
Dax zua Stra hoka Asenkofen MAL48.730703, 12.1747379
°föichdane Daxn „als Winterschutz im Garten, zum Brandlöschen“ Hohenburg AM49.295317, 11.795621
„Unterschlupfe für die Fische … Im oberen [Ammer-]See … Weiden- und Erlenäste … Dox, Verkleinerung: Däxla … Herrsching … Dex … Am Untersee … Reisigbündel … Doos (Mehrzahl Deeser)“ Bayerld 37 (1926) 378Das Bayerland. Illustrierte Wochenschrift für bayerische Geschichte und Landeskunde, 1890-1990.
vmb 8 fuetter dägsn zu der Archen [Wasserverbauung] 1553 Stadtarch. Rosenhm GRE 1, 101 (Rechnung)Stadtarchiv Rosenheim
Daß „Zweige von Nadelbäumen“ Geogr.Statist.-Topogr.Lex. III,668Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Baiern, 3 Bde, Ulm 1796-1802.
Phras.:
er ziagt Daxn zsamm er schnarcht Evenhausen WS48.0255876, 12.2891534, ähnlich °Oberbayern vereinzelt

°Müassz Daxn ad Weich (Palmenweihe) drong, ha! „scherzhafter Zuruf an die Mägde, die mit dem Hacken der Äste bis zum Palmsonntag fertig sein mußten“ Grafing EBE48.044733, 11.965002, ähnlich °AIB
„Am Martinstag (11. November) u. am Clementstag (23. November) gebrochene Dachsen blatteln (reissen) nicht ab … weshalb man … [sie] zum Binden von Stallbesen benutzt“ Helm Mda.Bgdn.Ld 47Helm, A.: Sammlung: Mundart des Berchtesgadener Landes, masch. Berchtesgaden 1959.

Pseudonym für Fischer, Eugen, *1899 Mittelbexbach/Saarland, †1973 Berchtesgaden; Geologe
; Daxen … sollen im wachsenden Mond geschnitten werden, weil dann die Nadeln lange an den Zweigen bleiben“ TÖL, HDA VIII,666Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, hg. von Hanns Bächtold-Stäubli, 10 Bde, Berlin/Leipzig 1927-42 (Nachdr. Berlin/New York 1987)..
2
Baum, Strauch mit Nadeln
2a
(kleiner) Nadelbaum allg.
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt
Daxn kleine Nadelbäumchen Pfaffenberg MAL49.0170126, 12.665917
rar, wia drob’n am Berg die Taxen Stemplinger Ovid 6Stemplinger, Eduard: Vom Dirndel- und Buab’nfang. Frei nach Ovids ars amatoria, Freising/München 1922.

*1870 Plattling DEG, †1964 Elbach MB; Dr.phil., Oberstudiendirektor
2b
Edeltanne (Abies alba)
a’n Dax’n … Dea reg’lmaßi umaddum … und g’wax’n grad Lautenbacher Ged. 76Lautenbacher, Karl: Humoristische Gedichte in altbairischer Mundart, Landshut 1883.

*1808 Orsenhausen/Württ., †1897 München; Arzt
2c
Fichte (Picea abies)
Oberbayern vereinzelt
Dagsn Achberg TS47.713523, 12.411333
„das Lied von der greana Dax(grüne Fichte)“ Mittenwald GAP47.4429543, 11.2655684, nach 1800 Bronner Sitt’ 75Bronner, F[ranz] J[osef]: Von deutscher Sitt’ und Art. Volkssitten und Volksbräuche in Bayern und den angrenzenden Gebieten, München 1908.

*1860 Höchstädt a.d. Donau, †1919 München; Volksschullehrer
2d
Eibe (Taxus baccata)
Oberbayern vereinzelt
Dax Oberalting STA48.036479, 11.214592
2e
Wacholder (Juniperus communis)
Niederbayern vereinzelt, Schwaben vereinzelt
da Daks Ehekirchen ND48.638436, 11.103673
Dexala „Wacholderstaude“ Wölzmüller Lechrainer 101Wölzmüller, Martin: Der Lechrainer und seine Sprache, Landsberg am Lech 1987.

*1956 Prittriching LL
3
Nadeln, v.a. von Tannen od. Fichten
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern mehrfach, °Schwaben mehrfach, °Oberpfalz vereinzelt
°a feichtas, a dannas Dax Kohlgrub GAP47.665818, 11.048838
Täxa Mering FDB48.265326, 10.984519
Dácks·n „Baumnadeln“ Schmeller I,482f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
Phras.:
°Taksn (Nadeln) macha an Acka blind, Groosad (Äste, Zweige) macht an Acka oanauk (einäugig) Hofkirchen ED48.306896, 12.080244
Wohl gallorom. Herkunft; WBÖ IV,52Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff..
dạkʃ Oberbayern (dazu DGF, KEH, LA, MAI, MAL), dękʃ (SOG), dạkʃn (LF), ferner (wohl analog aus Pl., vgl. WBÖ IV,52Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.) dokʃ u.ä. (FFB, LL, SOG), auch dạ̄s u.ä. Schwaben (dazu SOG; KÖZ; CHA), dǭs u.ä. Schwaben (dazu GAP, LL, SOG, WM), vgl. Lg. § 33e4Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956..— Pl. dạkʃ Oberbayern, -n Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Schwaben (dazu EIH), dǫkʃn (FFB), dokʃə (FDB), dękʃ (STA, WM), dękʃn, dękʃə (WM; FDB), ferner Sg. dōs, Pl. dēsər (WM).
  • Delling I,110f.Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Schmeller I,482f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ IV,52-55Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: J.D.