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Dicke
Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1663f.
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1663f.
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Genus: Femininum
Ableitung von: dick
Dicke
Umfang, Durchmesser, Breite
Verbreitung
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
dö hod a Dickn wiaran auszogna Kinöhos (Kaninchen) „sehr mager“ Metten DEG48.855117, 12.913475
in da Dickn „vom Umfang her“ Naabdemenreuth NEW49.818131, 12.126801
Grossitudo thicki 9.Jh. StSG. I,296,20 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
damit sölch holz mit dikch und lenng nach seinem rat gesniten bürd Freising FS48.402335, 11.741887, 1492 Sammelbl.HV.Frsg 11 (1918) 73 Sammelblatt des Historischen Vereins Freising, 1893ff.
„Er … führte die Kirchenmauern … in der Dickhen per 2 Schuech auf“ Kapfelberg KEH48.9312862, 11.9839059, 1766 Wagner Kapfelbg u. Poikam 128 Wagner, Hans: Weinberg und Steinbruch des Herrn. Geschichte der Pfarrgemeinden Kapfelberg und Poikam, Kapfelberg 1985.
Kapfelberg, Poikam KEH
Kapfelberg, Poikam KEH
übertr. Ausmaß
Dialektbelege
In dera Dicken is 1¼ Stund lang furt ganga Müller Servus drei Quartl 16 Müller, Adam: Servus drei Quartl! Heitere Vorträge, München 1920.
Dickflüssigkeit
Dialektbelege
°Digng Tittmoning LF48.0621714, 12.7676484
löse das … Brät von der Brust mach es in der Dicke als wie ein dicke Dotter-Brühe Hagger Kochb. I,1,80 Hagger, Conrad: Neues Saltzburgisches Koch-Buch, 2 Bde, Augspurg 1719.
*1666 Marbach/Schweiz, †1747 Salzburg; Koch in fürstlichen Diensten
*1666 Marbach/Schweiz, †1747 Salzburg; Koch in fürstlichen Diensten
†Dichte, Dichtheit
Dialektbelege
dichi reganes Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 11.Jh. StSG. I,686,35 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
So … die sunn iren schein … da gegen wirft, so widerpricht er sich in den wolchen … vnd samend sich alliv eklein dez widerbrehends in ain dicken dez scheins zvͦ ainem stuck ains chraiz Konrad vM BdN 124,1-4 Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).
*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
†dichte Menge
Dialektbelege
Nubes dichi Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 11.Jh. StSG. II,645,58 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
Dickicht
Dialektbelege
a Dickn Buschwerk Hersbruck HEB49.5084647, 11.4284769
die Dick Singer Arzbg.Wb. 51 Singer, Friedrich Wilhelm: Arzberger Wörterböichl. Ein sechsämterischer Sprachführer, Arzberg 21994.
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
Des Tantenberges dicke hat iäger vil betrogen HadamarvL 114,458 Hadamar’s von Laber Jagd und drei andere Minnegedichte seiner Zeit und Weise, hg. von J[ohann] A[ndreas] Schmeller, Stuttgart 1850 (Nachdr. Amsterdam 1968).
Hadamar III (?) von Laaber PAR, *um 1300, †nach 1354
Hadamar III (?) von Laaber PAR, *um 1300, †nach 1354
Dy maget … verparg er in ain dick um 1480 Füetrer Merlin u.Seifrid 92,151 Merlin und Seifrid de Ardemont von Albrecht von Scharfenberg in der Bearbeitung Ulrich Füetrers, hg. von Friedrich Panzer, Tübingen 1902.
*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
Etymologie
Ahd. dickî, mhd. dicke st/swf, Abl. von dick; WBÖ V,32 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff. .
Literatur
- Schmeller I,488 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ V,32f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
Kompositum
verfasst von: M.S.
zum SeitenanfangCC-BY-SA
Dicke
Dicksein, Umfänglichkeit
Sachgruppen
Dimension, Ausdehnung
Verbreitung
Altensteig MN48.008947, 10.536678, Thalhofen MOD47.771675, 10.598285
Dialektbelege
dikchα „Mächtigkeit, Koprpulenz“, Thalhofen MOD47.771675, 10.598285, Hagg 67 Hagg, Ingeborg: Phonologische Untersuchungen zur Mundart von Thalhofen a. d. Wertach (Landkreis Marktoberdorf), 1973
Etymologie
Literatur
- Schwäb.Wb. II 190 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- BWB III 1663f. Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
- Schmeller I 488 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF
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Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
Dicke
kräftige Frau
Sachgruppen
Bez. von Frauen nach physischen/äußeren Eigenschaften
Dialektbelege
beleibtes Mädchen
Sachgruppen
Kind: dick
Dialektbelege
ein dicker und sehr kleiner Mann
Sachgruppen
Mann: klein; Mann: dick
Dialektbelege
Unterholz
Dialektbelege
beträchtlicher Körperumfang
Sachgruppen
physische Eigenheiten d. Körpers (z.B. buckelig, Buckel)
Dialektbelege
eine beleibte Frau
Sachgruppen
Frau: dick
Dialektbelege
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