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Wählen Sie hier bei Bedarf bitte einen oder mehrere Landkreis(e) aus. Es handelt sich dabei jedoch mit Ausnahme derer des Fränkischen Wörterbuchs um Altlandkreise vor der Gebietsreform der 1970er Jahre. Dies ist ein Ordnungsschema des Wortschatzes nach der Bedeutung. Es basiert auf dem System, das Post (1998) auf der Grundlage von Hallig/v. Wartburg (1952) erweitert und entwickelt hat. Mittels vierstelliger Nummern werden themen- bzw. sachverwandte Wörter einander zugeordnet.
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Dockel

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1816
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Bedeutungen
1
Puppe, Spielzeug
Fria ham de Dianein åwei mid de Doggin gschbuid Baumgartner Wasserburger Ld 62Baumgartner, Hans: Dialekt im Wasserburger Land. Ein schulisches Projekt, Wasserburg 1996.

*1939 Wasserburg
Phras.:
Hearkriachdd bisch als wia a Dockl [(über Gebühr) herausgeputzt] Wölzmüller Lechrainer 101Wölzmüller, Martin: Der Lechrainer und seine Sprache, Landsberg am Lech 1987.

*1956 Prittriching LL
2
wohl Knäuel od. Wickel mit (Gold- od. Silber-)Faden
3 pùntel seydn … und I tokel golcz Lererb. 97Das Lererbuch. Ein Münchner Kaufmannsbuch des 15. Jahrhunderts, bearb. von Ingo Schwab, München 2005.
  • WBÖ V,119-122Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.R.R.

Docke, Dock, Dockel

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Bedeutungen
1
Nachbildung einer menschlichen Gestalt
1a
Puppe, Spielzeug
Kinderspiele
Allgäu mehrfach, Mittelschwaben vielfach, Nordschwaben vielfach
iser Emmele ... schbillet halt gern mit de Doggele Lindau LI47.559172, 9.692652, Bachmann/Enzensperger 37Bachmann, Karl, Enzensperger, Emil: Die Lindauer Mundart. Eine Einführung in ihr Wesen und ihre Entwicklung. Mit einem Beispieltext und einer Schallplatte, Lindau, 1974
dog Mönchsdeggingen 48.7754142, 10.5807045, SBS 10 K 1König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Edith Funk. Band 10: Wortgeographie III, Heidelberg, 2005
Docke Bajazzo als Kinderspielzeug, Buchdorf DON48.7833688, 10.8277857, MG 93,16Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
Mädle, hascht koi / Liab, koi Leaba / wia a Dockl, bischt a fromma / faada Mockl Willmatshofen A48.279196, 10.6548358, Wörle 253Wörle, Wilhelm: D' Welt ischt voller Melodeia. Mundartgedichte (mit Worterklärungen S. 322 - 330), Weißenhorn, 1979, Auflage 1
wie eine Docke schön aussehend, (übertrieben) schön hergerichtet Heuberg 48.9284394, 10.5511331, Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504:
Die Eava steiget wia a Dogg Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Birlinger Wb. 118Birlinger, Anton: Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch, Vaduz, 1988, Auflage 3
1b
Theaterpuppe, Marionette
Literatur, Theater, bildende Kunst
Möhren DON48.936555, 10.873006
Dockǝ Puppe im Kasperltheater, Möhren DON48.936555, 10.873006, MG 93,17Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
2
weibliche Person
2a
hübsches kleines Mädchen
Frau: schön/hässlichKindheit/Jugend
Lindau LI47.559172, 9.692652, Niederraunau KRU48.224587, 10.3794721
Doggele Lindau LI47.559172, 9.692652, Götzger 12Götzger, Heinrich: Wörterverzeichnis der Lindauer Mundart (Manuskript in Maschinenschrift), 1980
dū bisch ǝ ne̜ds Dogǝle! „hübsch und brav“, Niederraunau KRU48.224587, 10.3794721, E. BurkhartErna Burkhart: mündliche Nachfrage, Niederraunau KRU
2b
sich gern schmückende oder herausgeputzte weibliche Person
hochmütige, stolze Frau
Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Willmatshofen A48.279196, 10.6548358
Dogg' „eitle putzsüchtige Weibsperson“, Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Scheifele, Mucka 162Scheifele, Johann Georg: Mucka und Wefzga. Komische Gedichte in schwäbischer Mundart, Lindau, 1874, Auflage 1
2c
schwächliche, kränkliche weibliche Person
Bez. von Frauen nach physischen/äußeren Eigenschaften
Ries
„zarte, kränkliche Frauenzimmer ... Dockale, Ries, Schupp-Schied, Bd. II 181Schupp-Schied, Gerda: Ausm Krätzatuach. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben II, Nördlingen, 1983
2d
Schimpfwort für eine Frau
SchimpfwörterBez. von Frauen (Verhalten)
Türkheim MN48.0601151, 10.6394156
Docka Dockela Türkheim MN48.0601151, 10.6394156, Ruf 106Ruf, Hans: So schwätzt dr Schwaub, Türkheim, 1978
3
Bund, Bündel
3a
Handvoll, Büschel (alt)
Menge/Wiederholung/Intensivierung/Mangel/Abschwächung
Augsburg A48.3668041, 10.8986971
Docke Augsburg A48.3668041, 10.8986971, Birlinger Wb. 121Birlinger, Anton: Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch, Vaduz, 1988, Auflage 3
3b
Gruppe zum Trocknen zusammengestellter Garben
Acker-, Getreidebau
Kaisheim DON48.7678768, 10.7981234
dog „bei Gerste oft nur zwei Garben“, Kaisheim DON48.7678768, 10.7981234, SBS 12 K 120König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Manfred Renn. Band 12: Wortgeographie V, Heidelberg, 2006
3c
Flachsbündel, v.a. am Spinnrocken
sonstige Kulturen (Tabak, Flachs, Hanf u.a.)Menge/Wiederholung/Intensivierung/Mangel/Abschwächung
Ries
„das Bündel ... wurde ... zu einem Zopf zusammengeschlungen ... Im Ries hieß diese Reiste Dock, Ries, Schupp-Schied, Bd. V 126Schupp-Schied, Gerda: Of m Zeltadeckl. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben V, Nördlingen, 1998
4
Zapfen, Stütze, Klotz
4a
wohl: Verschlusspflock an einem Gewässer (alt)
Gewässerholzverarb. Handwerk
Augsburg A48.3668041, 10.8986971
Docke „bei Waszerbauten: kurze dicke Säule ausz 2 Querhölzern in Puppengestalt“, Augsburg A48.3668041, 10.8986971, Birlinger Wb. 117Birlinger, Anton: Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch, Vaduz, 1988, Auflage 3
4b
senkrecht stehende Stütze auf der Schlittenkufe
holzverarb. HandwerkFahrzeuge
Tapfheim DLG48.6722686, 10.6815677
dog Tapfheim DLG48.6722686, 10.6815677, SBS 13 K 116König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Andrea Schamberger-Hirt, Band 13: Wortgeographie VI, Heidelberg, 2005
4c
Amboss des Nagelschmieds
metallverarb. Handwerk
Hindelang SF47.506114, 10.372303
Docke „Vorrichtung zum Ausschmieden des Nagelstiftes“, Hindelang SF47.506114, 10.372303, Willi 249Willi, Gerhard: Alltag und Brauch in Bayerisch-Schwaben. Die schwäbischen Antworten auf die Umfrage des Bayerischen Vereins für Volkskunst und Volkskunde in München von 1908/09, Augsburg, 1999
5
Röhre, Hohlkörper, Graben
5a
ausgehöhltes Stück Holz, Holzhülse
holzverarb. Handwerk
Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005
„Diese Dengelbiße... steckt in einem großen Stein ... Die Verbindung zwischen Stein und Stahlbiße schafft eine Holzhülse, die Docke, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, König, Fachsprache 144König, Werner: Untersuchungen zu Phonologie und Fachsprache im Schwäbisch-Alemannischen Mundartraum (Inaugural-Dissertation), Erlangen, 1970
Die 'Bisse' steckt in der 'Tocke'.
5b
Auslaufrohr, Überlaufrohr am Brunnen
Wasserversorgung, Wasserableitung
Allgäu vereinzelt
tokkχǝ „Auslaufrohr beim Brunnen“, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, Oberst. Wb. 235Verein Heimatmuseum Oberstdorf e.V. (Hg.): Wörterbuch der Oberstdorfer Mundart. So seit ba bn iis., Oberstdorf, 2003
tokxǝ „Überlaufventil am Brunnen“, Wertach SF47.6031162, 10.4124996, VALTSGabriel, Eugen: Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus. Sprachmaterial aus den Fragebüchern.
5c
Rinnsal, Graben
GewässerWasserversorgung, Wasserableitung
Allgäu
„F., Pl.: Doggǝ und Doggǝnǝ, Allgäu, Jacobi, Lehnw. 256Jacobi, Franz: Schwäbische und Schwäbisch-Neuhochdeutsche Lehnwörter mir Lateinischer und Lateinisch-Romanischer Grundlage, in: Alemannia XXIV, S.252-261, Bonn, 1867
ahd. tocka, mhd. tocke swf., germ. Wort unklarer Herkunft; Kluge-Seebold 208Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/Boston, 2011, Auflage 25
Dockel F. nach natürlichem Geschlecht
  • Schwäb.Wb. II 239f.Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 1753Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1810-1813Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 488f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
  • WBF 163f.Wagner, Eberhard/Klepsch, Alfred: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, Bamberg, 2007
verfasst von: EF