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Drauf

Wörterbuch:
Bedeutung
Sarg

Drauch, -f., -b, Drauche

Wörterbuch:
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Schlinge, Fessel, Falle
auch Femininum 
Compedes … druhe Regensburg R49.013904, 12.100040, 12.Jh. StSG. I,567,6-8 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
Swer mit drævhen/ oder mit netzen/ oder mit strikchen … daz wilt væht Regensburg R49.013904, 12.100040, 1281 Corp.Urk. I,415,34-36 Corpus der Altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahre 1300, begr. von Friedrich Wilhelm, 6 Bde, Lahr 1932-86.
in netzen maschen kloben trauchen … und leim gefangen Aventin IV,81,9f. (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.

*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
Phras.:
ich wolt im … ainen drauch legen [durch eine List hereinlegen], damit sein hochfart im genidert wurd Füetrer Chron. 118,31f. Füetrer, Ulrich: Bayerische Chronik, hg. von Reinhold Spiller, München 1909.

*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
2
Sarg, Totenbahre, Sargdeckel
2a
Sarg
°Niederbayern vielfach (v.a. SO)
°er liegt scho in d’Trauf drin Würding GRI48.355523, 13.350012
Der Traub „Todtensarg“ Passau PA48.567378, 13.431710, Schmeller I,640 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
Nachand habns an Trauh … zuagnoglt Bayerischer Wald49.008003, 13.309785, SHmt 48 (1959) 117 Schönere Heimat, 1937ff.
Sacrofago steininer drúho Regensburg R49.013904, 12.100040, 2.H.9.Jh. StSG. II,743,26 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
2b
Totenbahre
°Trauf Totenbahre Vornbach PA48.4868087, 13.4361689
2c
Sargdeckel
°Drauf Sargdeckel Neukirchen a.Inn PA48.517592, 13.370333
Ahd. drûh(a) stf., drûha swf./m.(?), mhd. drûhe, drû(ch) stm./f., wohl germ. Wort idg. Herkunft; Et.Wb.Ahd. II,816-818 Lloyd, Albert L. und Otto Springer: Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen, Göttingen/Zürich 1988ff. . Formen mit -f möglicherweise unter Einfluß von Trauf(e); Huber Totenbretter 21 Huber, Josef: Das Brauchtum der Totenbretter, München 1956. .
Mit Schwund des Ausl. drau Niederbayern (v.a. O), vgl. Lg. § 34k4 Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956. , daneben drauv Niederbayern (dazu ), drạ̄v (PAN), draub (PA), ferner drauα (PA, WEG) wohl mit volksetym. Anschluß an Trauer1.— Dim. draivl (GRI).
  • Schmeller I,564, 640 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ V,340f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: V.S.