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Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.

Geschleif

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Neutrum
Wortfamilie: schleifen
Bedeutungen
1
hinteres Fahrgestell des Leiterwagens
das hintere Gschleif Arzberg WUN50.057773, 12.189365 ↗
as hinda Gschloibf „auch“, Oberröslau WUN49.990480, 12.052535 ↗
2
vorderes Fahrgestell des Leiterwagens
as viarda Gschloibf Oberröslau WUN49.990480, 12.052535 ↗
Gschleif „1-9“, Arzberg WUN50.057773, 12.189365 ↗
3
Restähren auf dem Acker nach der Ernte zusammenrechen
Gschlaaf „es, von schleifen“, Illesheim NEA49.475336, 10.384905 ↗ Schwebheim NEA49.485109, 10.351603 ↗
4
Restähren auf dem Acker, die nach der Ernte zusammengerecht werden
Ge&schlǟf [Umlaut], Rückersbach AB50.041680, 9.108183 ↗
5
auf die Tenne gefallene Futter- oder Getreidereste
Acker-, Getreidebau
Geschlǟf Rückersbach AB50.041680, 9.108183 ↗
6
vor Gram schief hängender Mund
Mimik
a geschlief Mittelehrenbach FO49.689070, 11.171909 ↗ Oberehrenbach FO49.679251, 11.189796 ↗

Geschleif1

Wörterbuch:
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Wortart: Substantiv
Genus: Neutrum
Wortfamilie: schleifen1
Bedeutungen
1
Erdrutsch
Boden, Beschaffenheit des Bodens
Oberstaufen SF47.5538309, 10.0206483, Thalkirchdorf SF47.5535282, 10.0884758
kšlī̜f Thalkirchdorf SF47.5535282, 10.0884758, VALTS IV IV K 58 Gabriel, Eugen (Hg.): Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus. Wortgeographie I, Bregenz, 1991ff.
2
nasse, steile Felswand
Stein, Fels
Simmerberg LI47.586506, 9.945707
Gschliiff Simmerberg LI47.586506, 9.945707, Baldauf 22 Baldauf, Albert: Westallgäuer Wörterbüchlein, Kempten, 1955
verfasst von: JW

Geschleif2

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Neutrum
Wortfamilie: schleifen2
Bedeutungen
1
(fortwährendes) schweres Tragen
Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504
isch dös a Gschlaif! Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Miller, Wortbestand 680 Miller, Arthur Maximilian: Verzeichnis des wichtigsten mundartlichen Wortbestandes im Landkreis Mindelheim, in: Haisch, Andreas (Hg.), Der Landkreis Mindelheim, S. 663 - 684, Mindelheim, 1968
2
Mitgeschlepptes (abwertend)
Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504
du mit deim Gschlaif Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Miller, Wortbestand 680 Miller, Arthur Maximilian: Verzeichnis des wichtigsten mundartlichen Wortbestandes im Landkreis Mindelheim, in: Haisch, Andreas (Hg.), Der Landkreis Mindelheim, S. 663 - 684, Mindelheim, 1968
3
Kleidung (abwertend)
geschlechtsunspezifische Kleidung u. ä. (z.B. Brieftasche, Handtasche, Etui)
Altusried KE47.8052615, 10.2136981, Burtenbach GZ48.3385847, 10.4493781, Langenneufnach SMÜ48.2646867, 10.6064224
ǝ gšlo̜ev Burtenbach GZ48.3385847, 10.4493781, SBS 2 K 147 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Christine Feik. Band 2: Wortgeographie I, Heidelberg, 1996
Gschlīf Altusried KE47.8052615, 10.2136981, Altusrieder Wortschatz Franz Josef Hartmann: So sait ma bei eis. Altusrieder Wortschatz mit Etymologie und Grammatik, Altusried, 2016
schleifen2, Bedeutung 3 wohl unter Einfluss von Geschläuf, die Variante Gschlīf in Bedeutung 3 wohl durch Kontamination mit Geschleif1
  • Schwäb.Wb. III 476f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 2022 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller II 508 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: JW