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Schwarzbeere, Schwalz-, Zwalz-

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 2, Spalte 79f.
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Kompositum zu: Beere
Bedeutungen
1
Heidelbeere
°Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Schwaben vielfach, °Oberbayern mehrfach, °Mittelfranken mehrfach, Niederbayern vereinzelt
°na geht ma aufs Schwarzbiala brocka Wettstetten IN48.823139, 11.414169
gema hait i d Schwarzba! Wiefelsdorf BUL49.279512, 12.0765902
°Zwantschber zupfn Eckersmühlen SC49.215897, 11.142759
homs oiwei an Kinaschlachara Hoiz … din Schwozbör … brogd Königslachen SOB48.5848216, 11.2853105, Böck Sagen Neuburg-Schrobenhsn 99 Sagen aus dem Neuburg-Schrobenhauser Land, ges. von Emmi Böck, Ingolstadt 1989.

*1932 Zweibrücken/Pfalz, †2002 Ingolstadt; Volkskundlerin
„ein Pfund schöne reife Schwarzbeeren Schandri Rgbg.Kochb. 340 Schandri, Marie: Regensburger Kochbuch, Regensburg 1866.
Muras suarz peri Regensburg R49.013904, 12.100040, 11./12.Jh. StSG. III,574,32 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
für Erdtbeer vnnd Schwartybeer Regensburg R49.013904, 12.100040, 1633 Zwiebelturm 8 (1953) 281 (Rechnung) Der Zwiebelturm. Monatsschrift für das bayerische Volk und seine Freunde, 1946-71.
Bauernregel:
„Gibt es keine Schwarzbeeren, gibt es wenig Kartoffel“ Böhm Falkenbg 191 Böhm, Anton: Falkenberg in der Oberpfalz, Falkenberg 1999.

*1923 Jagdhaus bei Ramstein/Pfalz, †2017 Rottach-Egern MB; Forstdirektor

Kinderverse:
d’Schwoazbaleit san gar so gscheit, schaua über d’Heisa, wenn s’ an stumpfen Besn segn, moina s’, is da Kaisa, laffan ’s Gasserl af und o: Leutla kafts ma meine Schwoarzba o! Pertolzhofen OVI49.4258775, 12.3455134, ähnlich WÜM, Marzell Volksbot. 74-76 Marzell, Heinrich: Bayerische Volksbotanik, Nürnberg [1925].

*1885 München, †1970 Erlangen; Dr.phil., Oberstudienrat

Hoamzua, hoamzua, Schwarzbeer’ hab ma’ gnua lauter scheane, gar koa greane, juchee! Schilling Paargauer Wb. 83 Schilling, Jakob: Paargauer Altbairisches Erzähl-Wörterbuch aus den Tagen unserer Kindheit, Aindling 1988.

*1939 Sattelberg SOB

„Wurden einem der kleinen Sammler die Beeren zu Hause wegstibitzt, so wird ihm plausibel gemacht: Is da Gockel àm Stáhlerl (Stuhl) gsessn, houd alle Schwarzbà ausgfressen Hiltersried WÜM49.3838359, 12.5779022, Dt.Gaue 11 (1910) 108 Deutsche Gaue, Zeitschrift für Gesellschaftswissenschaft und Landeskunde, 1899ff.
2
Oberbayern vereinzelt, Schwaben vereinzelt
Schwarzbör Rott LL47.9042842, 10.9716026
Schwarzbeer GAP, SOG, DWA X,K.2 Deutscher Wortatlas, hg. von Walther Mitzka u.a., 21 Bde, Gießen 1951-87.
Auch mit Abschwächung des Grundw. šwǫαtʃpα u.ä. Bestimmungsw. z.T. entstellt šwǫαtʃ̌- (NM), šwǫltʃ-, -ǫi- u.ä. (SUL; HEB, HIP), šwǫnds-, šwaš- (SC), ferner dswōlds- u.ä. (HIP; ND), dswoids- (HIP), dswåltʃ̌- u.ä. (AM, NM; HIP), dswå(n)dš- (NM; HIP, SC), dswōš- (SC), dšwaidš- (NM), dšwads- (HIP).
  • Schmeller II,649 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ II,1061 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. V,1247 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • DWB IX,2322 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Lexer HWb. II,1344 Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
  • Gl.Wb. 614 Starck, Taylor und J. C. Wells: Althochdeutsches Glossenwörterbuch (mit Stellennachweis zu sämtlichen gedruckten althochdeutschen und verwandten Glossen), Heidelberg 1990.
  • Angrüner Abbach 84 Angrüner, Fritz: Weî heußt’n des? 1300 Mundartwörter aus Bad Abbach und Umgebung, Bad Abbach 1985.

    *1928 Abbach KEH, †2015 Abensberg KEH; Rektor, Heimatforscher
  • Berthold Fürther Wb. 210 Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.

    *1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
  • Braun Gr.Wb. 577 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil., Oberstudienrat
  • Denz Windisch-Eschenbach 248 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.

    *1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil., Wörterbuchredaktor
  • Schilling Paargauer Wb. 83 Schilling, Jakob: Paargauer Altbairisches Erzähl-Wörterbuch aus den Tagen unserer Kindheit, Aindling 1988.

    *1939 Sattelberg SOB
  • Singer Arzbg.Wb. 215 Singer, Friedrich Wilhelm: Allgemeines und gebräuchliches … nützliches Arzberger Wörterböichl, Arzberg 1970f.

    *1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
  • Fragebögen:
  • S-85L26, FM-47
verfasst von: A.R.R.