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Sturzbaum, Stuz-, Sturzel-, Sto(r)zel-, Storzen-

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 1, Spalte 1495
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Kompositum zu: Baum
Bedeutung
°Oberpfalz mehrfach, °Oberfranken mehrfach, °Mittelfranken mehrfach, °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°konnscht du an Sturzlbamm? Wettstetten IN48.823139, 11.414169
°geh Fritz, jetz mach ma Sturzlbam üban Berg owi Striessendorf BUL49.280320, 12.072080
Der Sturzbaum „(o.pf.) Burzelbaum“ Schmeller II,787 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
d Sturzlba(u)m Singer Arzbg.Wb. 231 Singer, Friedrich Wilhelm: Allgemeines und gebräuchliches … nützliches Arzberger Wörterböichl, Arzberg 1970f.

*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
Sturzbaum „Burzelbaum … da man sich mit dem ganzen Körper überwirft“ Hässlein Nürnbg.Id. 130 Häßlein, Johann Heinrich: Versuch eines „Nürnbergischen Idiotikons“, hg. von Gabi Oswald-Müller, Grafenau 1993.

*1737 Nürnberg, †1796 ebd.; Amtsschreiber, Syndikus
Redensart(en):
i gib da a Watschn, daßd neinaneinzg Schtuarzlbām machst Neukirchen KÖZ49.254479, 12.968590, ähnlich KÖZ

„Kunstdünger kann man umran Schduazbam hom, um einen billigen Preis“ Marienstein MB47.749769, 11.683072
šdūαdsl- u.ä. Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken (dazu IN, KÖZ; DON), Mittelfranken auch šdo(r)- u. -rdsα- (, SC); daneben Oberpfalz (dazu MB) šdūαds-, vereinz. šdūds-, vereinz. (AIC).
  • Hässlein Nürnbg.Id. 130 Häßlein, Johann Heinrich: Versuch eines „Nürnbergischen Idiotikons“, hg. von Gabi Oswald-Müller, Grafenau 1993.

    *1737 Nürnberg, †1796 ebd.; Amtsschreiber, Syndikus
  • Schmeller II,787 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ II,676 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. V,1937 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • DWB X,4,693 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Braun Gr.Wb. 633 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil., Oberstudienrat
  • Denz Windisch-Eschenbach 264 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.

    *1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil., Wörterbuchredaktor
  • Kollmer II,278 Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

    *1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil., Gymnasialprof.
  • Singer Arzbg.Wb. 231 Singer, Friedrich Wilhelm: Allgemeines und gebräuchliches … nützliches Arzberger Wörterböichl, Arzberg 1970f.

    *1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
verfasst von: J.D.