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Trecheler, Trächeler, Dreckeler2, Tächteler

Wörterbuch:
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Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Wortfamilie: Ente
Bedeutung
männliche Ente, Enterich, Erpel
Hausgeflügel
Gernstall MN48.0299358, 10.4929403, Glött DLG48.5004991, 10.4826012, Holzhausen LL48.048377, 10.783267, Lamerdingen KF48.092884, 10.7411259, Untermeitingen SMÜ48.1614939, 10.8069903, Ellighofen KF48.000485, 10.832666
tre̜χαlr Lamerdingen KF48.092884, 10.7411259, Moser 87 Moser, Georg: Studien zur Dialektgeographie des Staudengebietes und des anstoßenden Lechrains, Marburg, 1936
dre̜kǝlr Gernstall MN48.0299358, 10.4929403, Kohler 109 Kohler, Herbert: Phonologische Untersuchungen zur Mundart von Unggenried Landkreis Mindelheim (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift), 1972
te̜χtǝlr Glött DLG48.5004991, 10.4826012, SBS 11 K 125 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Lars Löber. Band 11: Wortgeographie IV, Heidelberg, 2001
ahd. anutrecho swm, mhd. antreche, antrach swm./stm. Dies setzt sich zusammen aus anut ‘Ente‘ und einem mit dem nd. Drāke, engl. drake 'Enterich‘ verwandten Wort; Pfeifer, I 287. InPfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München, 2000, Auflage 5 Trecheler blieb nur das zweite Kompositionsglied übrig, an das zwei Endungen -el und -er angehängt wurden.
Die beiden Varianten Tächteler in Glött DLG48.5004991, 10.4826012 (außer es handelt sich hier um einen Schreibfehler, bei dem ein r fehlt) und Dreckeler in Gernstall MN48.0299358, 10.4929403 sind wohl volksetymologische Entwicklungen.
verfasst von: BS