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Tiefe, -eu-, -fte

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1678f.
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Ableitung von: tief
Bedeutungen
1
Ausdehnung nach unten, unterer Bereich
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz mehrfach, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°der Weiher hod a schejne Doifn Wettstetten IN48.823139, 11.414169
in da Döftn Eutenhofen RID49.046473, 11.648239
Wald und Wiesn hat a gmacht und aus da Tiafn as Wassa ’bracht Dingler bair.Herz 173 Dingler, Max: Das bairisch Herz. Gesänge in der Mundart, Erfurt 1940.

*1883 Landshut, †1961 München; Dr.phil, Direktor der Wissenschaftlichen Staatssammlungen
in profundum in tiufi 8./9.Jh. StSG. I,46,17 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
Des wages [Fluß] tieff und praite macht villeicht, das ir hie verdurbet Füetrer Trojanerkrieg 106,387 Füetrer, Ulrich: Der Trojanerkrieg, hg. von Edward G. Fichtner, München 1968.

*vor 1450 Landshut, †um 1495 München; Maler, Geschichtsschreiber, Hofdichter
2
Ausdehnung nach innen, innerer Bereich
wein vnd ezzeich fuͤrent daz wazzer in die tieffen des leibs Konrad vM BdN 383,20f. Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).

*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
auch perspektivische Tiefenwirkung
so setzent sie weis clar varb zuͦ swartzer: so scheint vns die swartz sam ein tieffen pei der weissen Konrad vM BdN 106,21-23 Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).

*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
3
Vertiefung
3a
Vertiefung im Gelände, Mulde
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°Döff „tiefer Geländeeinschnitt“ Pleinting VOF48.659487, 13.119986
tuifn neben toifn = Tiefe, Mulde, Senke“ Parsberg MB47.784402, 11.864508, nach Maier südmbair.Mda. 108 Maier, Gerhard: Die südmittelbairischen Mundarten zwischen Isar und Inn (Oberbayern), Bamberg 1966.

*1939 Schröding ED; Dr.phil, Studiendirektor
Weill nun dises Stukh in ainer tieffe oder Sünkh … ligt Burghausen 48.1689863, 12.8304816, 1717 StA Mchn Forstakten Fasz.602, Nr.67, fol.21r Staatsarchiv München
3b
tiefe Stelle eines Gewässers
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
mittn a da Döffn is a intagånga Mittich GRI48.440634, 13.396183
4
(unterste) Humusschicht eines Ackers
°Deiff Pleinting VOF48.659487, 13.119986
5
Abteufung, Schacht, bergmannssprl.
Wej s’ es gsaoucht hamand, is s’ in aner Teif drin glegn Haller Bodenmaiser Sagen 47 Haller, Reinhard: Bodenmaiser Sagen, Grafenau 1993.

*1937 Bodenmais REG; Dr.phil, Sonderschuldirektor, Kreisheimatpfleger
Wenn eine oder mehrere Zechen in die Teufe abgesunken, und wassernöthig würden 1784 Berggesetze 363 Corpus Iuris Metallici Recentissimi Et Antiquioris. Sammlung der neuesten und älterer Berggesetze, hg. von Thomas Wagner, Leipzig 1791.
Ahd. tiufî, mhd. tiefe stf, Abl. von tief; Kluge-Seebold 915, 917 Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 252011 (bearb. von Elmar Seebold). .
  • Schmeller I,590 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ V,46-47 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: E.F.

Tiefe, Tiefne

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Femininum
Wortfamilie: tief
Bedeutungen
1
Ausdehnung nach unten, unterer Bereich
Höhe/Tiefe
Schwaben
Dia Gruab isch en dr Broitne ond en dr Diiafne abbl no ã weng z' kloi Grosselfingen 48.836986, 10.560737, Steger, Wb. 59 Steger Hartmut: Wörterbuch der Rieser Mundarten. So hot ma sooscht gsagt. Fünf Grosselfinger erinnern sich an die Sprache ihrer Kinderzeit, Nördlingen, 1999, Auflage 1
klar und frisch kommt's aus d'r Tiafa Türkheim MN48.0601151, 10.6394156, Schuhwerk, denkt 179 Schuhwerk, Luitpold: Des hau mer denkt. Gedichte in schwäbischer Mundart, Weißenhorn, 1986
2
Ausdehnung nach hinten, innen
Dimension, Ausdehnung
Niederraunau KRU48.224587, 10.3794721
diǝ šūblād had ǝ dīǝve von 50 dsentime̜dr̥ Niederraunau KRU48.224587, 10.3794721, Funk Burkhart-Funk, Edith: eigene Kompetenz, Niederraunau KRU
Ahd. tuifi, mhd. tiefe stf, Ableitung von tief; Kluge-Seebold 917Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/Boston, 2011, Auflage 25
  • Schwäb.Wb. II 196 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1678f. Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 590 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF