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Tobel

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Tabaksqualm
Rauchen
der haout in die gouta Stoum einen Dub'l und G'schtank neigaricht, merr kont die Händ vo die Aang nimmer g'se'ng und haout ball ka Luft mehr g'kriegt. „(Wohnzimmer)“, Selbitz HO50.315917, 11.748653 ↗
bei dem Dubl bleib ich nicht hier „Gasthaus“, Bischofsgrün BT50.052440, 11.796904 ↗
2
starker Raucher
Rauchen
ein Dubl Eschenau ERH49.572316, 11.197753 ↗ Großgeschaidt ERH49.561130, 11.173657 ↗

Tobel1, -ö-, Toppel

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1800
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Rauch, Dampf
°Oberpfalz mehrfach (v.a. N), °Oberfranken mehrfach, °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°da geht a so a Dowi auf Mettenham TS47.7294057, 12.4103688
d Duawl „Qualm“ Singer Arzbg.Wb. 56 Singer, Friedrich Wilhelm: Allgemeines und gebräuchliches … nützliches Arzberger Wörterböichl, Arzberg 1970f.

*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
2
stickige Luft, schlechter Geruch
°Oberpfalz mehrfach (v.a. N), °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°do hods an Dowe! Starnberg STA48.0001038, 11.3508972
Abl. von tobeln1; WBÖ V,112 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff. .
  • Schmeller I,581 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ V,112 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: M.S.

Tobel1

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum, 
Neutrum 
Bedeutung
Schlucht, enges, tiefes, meist bewaldetes Tal mit einem Wasserlauf
Geländeformen
MN vereinzelt, Allgäu vielfach
's Wasser kommt nauch, s'Illerdaal oi See, es steigt scho an de Dobel nauf Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Miller, Schwäb. Bauernbibel 60 Miller, Arthur Maximilian: Schwäbische Bauernbibel. Predigten des Pfarrers Honorat Würstle von Spitzespui über die Genesis, Worterklärungen S. 79 - 83, Dillingen, 1997, Auflage 5
mhd. tobel stm., Herkunft unklar; Kluge-Seebold 919Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/Boston, 2011, Auflage 25
Das Wort tritt häufig in Flurnamen auf. Plural mit Umlaut Typ tēbl̥, vereinzelt auch tēblǝr und tēblǝχǝr
  • Schwäb.Wb. II 233f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1800 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 580 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF

Tobel2, -ö-

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1799
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum, 
Neutrum 
Bedeutungen
1
Einschnitt, Vertiefung im Gelände
Häufig als ON, in u. als Fln.
°Oberbayern, °Niederbayern
1a
enges Tal, enge Schlucht, Tobel
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°im Dowö druntn hamma dö Schwammerl gfundn Landau LAN48.6728882, 12.6941486
°Tobl „enges Waldtal“ Nittenau ROD49.1980429, 12.2718828
dowe unterer Bayerischer Wald48.651862, 13.625426, nach Kollmer II,324 Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

*1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil., Gymnasialprof.
Tobel (ein von einer Seite mit einem Walde geschloßenes Thal)“ Lechrain48.139861, 10.923020, Westenrieder Beytr. IV,64 Beyträge zur vaterländischen Historie, Geographie, Statistik und Landwirthschaft [hg. von Lorenz v. Westenrieder], 10 Bde, München 1788-1817.

*1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
1b
Bett eines Wildbaches, Wildbach
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°Tobl „wilder Gebirgsbach“ Lenggries TÖL47.6831625, 11.5763967
1c
Senke, Mulde
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
Dowö Vertiefung im Acker Gottsdorf WEG48.532032, 13.730913
Douwl Wb.Krün 12 Sou red‘ ma bei ins! Boarisches Wörterbiachla aus dem Krüner Sprachgebrauch, vom Gebirgstrachtenverein d‘ Soiernbergler, Krün 2006.

Krün GAP
2
Anhöhe
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°Tobl „kleiner Hügel“ Unterhaching M48.0662249, 11.6102245
3
Wiese, Feld
3a
(tiefer gelegenes) Grundstück
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°di Kiah duasd ön Dowö indd ågråsn lossn Grafenau GRA48.8576397, 13.3938284
An feld waid töbel wismat Straubing SR48.877718, 12.579576, 1465 MB XXI,544 Monumenta Boica, 46 Bde, München 1763-1846, NF, Bd 47ff., 1902ff.
3b
schlecht zu bewirtschaftendes Grundstück
°Niederbayern vereinzelt
°Tobl „verwuchertes Stück Acker oder Wiese“ Simbach EG48.5635321122146, 12.735789187837911
3c
Wiesenstreifen zw. Feldern od. Waldstücken
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°Dowe „Wiesenrain zwischen zwei Feldern“ Moosach EBE48.0317255, 11.8756775
Dobi „öder Platz neben dem Acker oder einer Wiese, der zuweilen auch gemäht wurde“ Häring Gäuboden 134 [Häring, Georg]: Söizog’n, strangkitzli und stoigrante. Alte Begriffe und Ausdrücke aus dem Sprachgut der Landwirtschaft des Gäubodens, Straubing [2]1980.

*1912 Pankofen DEG, †2016 Plattling; Dr.agr., Landwirtschaftsdirektor
die Abgrasung vermeldter Rainen … und Doblen Wagner Beamte II,228 Wagner, Franz Blasi Martin: Der Civil‑ und Cameral-Beamte, 2 Bde, Landshut 1774, Supplement 1779.
3d
sumpfiges Gebiet um eine Quelle in einer Wiese
°Oberbayern vereinzelt
°Tobl „Quellengebiet in einem Wiesengrundstück“ Taching LF47.9613232, 12.7261058
4
dichter Wald
Dobel „dicker Wald“ Westenrieder Gloss. 108 Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

*1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
Als Fln.
°
Mhd. tobel stm., Herkunft unklar; Kluge-Seebold 919 Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 221989 (bearb. von Elmar Seebold). .
  • Delling 127f. Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Schmeller I,580 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Westenrieder Gloss. 108, 582 Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

    *1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
  • WBÖ V,113 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: M.S.

Tobel2

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Substantiv
Genus: wohl Maskulinum
Wortfamilie: toben
Bedeutung
Schwindel, taumeliger Zustand (alt)
Gesundheit und Krankheit
Schwaben
Tobel Schwaben, Prov. 285 Gottsched, Johann Christoph: Anmerkung über die Erklärung altdeutscher Schriften, aus noch übrigen Provinzialwörtern, und besonderer Mundart, zumal des Oberschwabens, in: Beiträge zur Critischen Historie der Deutschen Sprache, Poesie und Beredsamkeit V, 1737-1738, 18. Stück, S.270-287, Leipzig, 1737
  • Schwäb.Wb. VI 1752 (Töbel) Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 581 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF

Tobel3

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1800
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutung
Lärm, Geschrei
an Turwl machn Thierstein WUN50.107442, 12.101297
Duawl Konrad nördl.Opf. 73 Konrad, Theresia: Aus der Mundart der nördlichen Oberpfalz. Wörter, Redewendungen und Reime ges. in den Jahren 1976-78, masch. Wiesau 1978.
Abl. von toben1.
verfasst von: M.S.

Tobel4

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1800
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutungen
1
Geräteschuppen
°Tobl „alter Geräteschuppen“ Albaching WS48.1103044, 12.1112803
2
kleiner Raum unter dem Dachgiebel
°Tobl „Verschlag oder Kammer unter dem Giebel“ Fischbachau MB47.7195927, 11.9517515
3
Taubenschlag
°Tobl „Taubenschlag“ Saaldorf LF47.873579, 12.958793
Wohl Spielform von Kobel.
verfasst von: M.S.

Tobel5

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1801
Wortart: Substantiv
Genus: Maskulinum
Bedeutung
Topas
die tòbel I centum V denarios Lererb. 9 Das Lererbuch. Ein Münchner Kaufmannsbuch des 15. Jahrhunderts, bearb. von Ingo Schwab, München 2005.
Nebenf. von Tópas; Frühnhd.Wb. V,836 Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff. .
verfasst von: M.S.

Tobias, Tobel, Wiesel2

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Genus: Maskulinum
Wortform: Personenname
Bedeutung
Tobias (männlicher Vorname)
Vornamen
Mittelschwaben vereinzelt, Nordschwaben vereinzelt
Tobi, Tobl Memmingen MM47.9867696, 10.181319, Honold 62 Honold, Fritz: So schwätzt ma z' Memmenga ond drom rom, Memmingen, 1986, Auflage 1
dōbl̥ (Ries, Mittelschwaben, Memmingen), dōbi (Mittelschwaben, Memmingen), dob'īǝ̥s (Ries), wīsl̥ (Grosselfingen 48.836986, 10.560737)
  • Schwäb.Wb. II 236 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 1752 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
verfasst von: EF