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So sind z. B. abends, abendlich, Sylvesterabend und Abendbrot der Wortfamilie Abend zugeordnet.
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Wählen Sie hier bei Bedarf bitte einen oder mehrere Landkreis(e) aus. Es handelt sich dabei jedoch mit Ausnahme derer des Fränkischen Wörterbuchs um Altlandkreise vor der Gebietsreform der 1970er Jahre. Dies ist ein Ordnungsschema des Wortschatzes nach der Bedeutung. Es basiert auf dem System, das Post (1998) auf der Grundlage von Hallig/v. Wartburg (1952) erweitert und entwickelt hat. Mittels vierstelliger Nummern werden themen- bzw. sachverwandte Wörter einander zugeordnet. Herkunft und Geschichte eines Wortes. Über diese Liste können Sie auswählen, aus welchen Herkunftssprachen die gesuchten Einträge stammen sollen.
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Über diese Liste können Sie auswählen, ob ein besonderer Sprachgebrauch gegeben sein soll.
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nicht hierarchisiert und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
Wortart: Verb (schwach)
Wortfamilie: ablegen
Bedeutungen
1
ein Kind gebären
s Müllersch Rösla werd nomehr ō'leng [Umschrift unsicher], Hof HO50.313539, 11.912781 ↗
Die hot scha oogleggt Rehau HO50.248393, 12.035160 ↗
si håd ō:gelechd Kitzingen KT49.734080, 10.147378 ↗
di hodd ōugelegd Lehenthal KU50.155114, 11.455759 ↗
die hat ōhgleggd Weidenberg BT49.941315, 11.722884 ↗
döi hot aougelegt „Früher“, Selbitz HO50.315917, 11.748653 ↗
döi hout o'gletts [schlecht lesbar], Selb WUN50.171311, 12.133932 ↗
si hat ōhgeläht „abgelegt; bei unehelichen auch“, Bahra NES50.382414, 10.327774 ↗
sie hat ohglegt Betzenstein BT49.681095, 11.417901 ↗
sie hout oglegt Nürnberg N49.383857, 11.202352 ↗
di hot ogalegt Mittelberg CO50.332196, 11.031777 ↗
sie hot oglegt Hof HO50.313539, 11.912781 ↗
si hot oglegt Reinersreuth HO50.146536, 11.842362 ↗
O'geleggt Maineck LIF50.116421, 11.300688 ↗
abg'lecht „abgelegt: sonst nichts bekannt“, Nürnberg N49.383857, 11.202352 ↗
oge'leggt Isaar HO50.375674, 11.859570 ↗
ōulen>gn Lehenthal KU50.155114, 11.455759 ↗
o gelegt Großvichtach KC50.243159, 11.402937 ↗
ō'leing Oberspiesheim SW49.944990, 10.273377 ↗
ō='leng Schönfeld BT49.934637, 11.351528 ↗
ōgelegt Döhlau HO50.285258, 11.968321 ↗
ālecha Hohentrüdingen WUG48.999701, 10.701688 ↗
åulī? „nur im Sinne böswilligen Klatsches“, Bad Steben HO50.355733, 11.638561 ↗
o glikt Neustädtlein BT49.963627, 11.443239 ↗
o'glekt Weißenhaid WUN50.084308, 11.851792 ↗
ou'leng Schauenstein HO50.278229, 11.741362 ↗
ō'legn Baiersdorf ERH49.661089, 11.034583 ↗
ō'leng „ja“ [Vorlage unterstrichen], Lauf a.d.Pegnitz LAU49.512379, 11.277996 ↗
ō'leng Bad Berneck BT50.041826, 11.663995 ↗ Hiltpoltstein FO49.660624, 11.320153 ↗ Mörsdorf NM49.201807, 11.285640 ↗ Schirnding WUN50.078095, 12.228463 ↗
ōleing Prüßberg SW49.913215, 10.442899 ↗
ōlēgn Röttenbach RH49.152926, 11.031960 ↗
ōlēng „früher teilweise gebräuchlich“, Holenbrunn WUN50.049326, 12.040740 ↗
o'leng Schönbrunn WUN50.025405, 11.970734 ↗ Selb WUN50.171311, 12.133932 ↗
ohleng Betzenstein BT49.681095, 11.417901 ↗
oleige „trinken lassen“, Mainbullau MIL49.690509, 9.187038 ↗
olēng „bei alten Leuten noch gebräuchlich“, Mittelehrenbach FO49.689070, 11.171909 ↗
ōleng „wenn die Magd nach der Entbindung wieder zurück in ihren Dienst geht und das Kind wo anders unterbringt“, Birk WUN50.077451, 11.924264 ↗ Brandholz BT50.015741, 11.708207 ↗ Neustadt a.d.Aisch NEA49.579544, 10.613944 ↗ Röthenbach WUN50.057718, 12.164881 ↗ Weißenstadt WUN50.101514, 11.885509 ↗
olegn „Manchmal; wird aber kaum gebraucht, klingt irgendwie abfällig“, Nagel WUN49.977899, 11.919610 ↗
oleng Hagenhausen LAU49.381473, 11.402661 ↗ Schwabach SC49.328456, 11.024710 ↗ Weißenburg WUG49.027209, 10.971024 ↗
2
Getreide auf armvolle Haufen zusammenlegen
Acker-, Getreidebau
oolengn Rehau HO50.248393, 12.035160 ↗
olecha Breitensee NES50.353549, 10.542278 ↗
oläich Reupelsdorf KT49.812626, 10.292389 ↗
olech Thüngen MSP49.940733, 9.857475 ↗

ablegen1

Wörterbuch:
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Wortart: Verb
Wortfamilie: abliegen
Bedeutung
etwas Angekettetes losmachen
HaustierTierhaltung, Wiese, Weide
Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Mittelneufnach SMÜ48.1777595, 10.5954943
ǝ Khuǝ aaleegǝ Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz Br.Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten KRU, Ettringen MN
  • Schwäb.Wb. I 42, VI,1491Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 1454f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
  • WBF 26Wagner, Eberhard/Klepsch, Alfred: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, Bamberg, 2007
verfasst von: BS

ablegen2

Wörterbuch:
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Wortart: Verb
Wortfamilie: abliegen
Bedeutungen
1
durch Lagern oder Liegen an Güte zunehmen
1a
durch Lagern, Liegenlassen an Geschmack, Reife etc. gewinnen
Pflanzenleben allgemeinZeitPhysikalische, chemische Qualitäten/Vorgänge, Stoffe/Material
Daxberg MM48.0586171, 10.3196798, Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Graben SMÜ48.1890811, 10.8220308, Oberreichenbach NU48.3094535, 10.2041993, Ries, ILL mehrfach
etwas aaläga lau Bestimmte Apfel- oder Birnensorten brauchen nach ihrer Ernte eine gewisse Zeit, um an Härte zu verlieren und danach zum Verzehr geeignet zu sein, Graben SMÜ48.1890811, 10.8220308, KönigKönig, Werner: mündliche Nachfrage, Graben
Däǝr Apfl isch no it aagläǝgǝ, däǝr isch no heet Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, SchwarzSchwarz, Brigitte: Muaters Moul ond Vaters Riasl, Edelstetten, 1995
„Bis man es [das Früchtebrot] anschneiden konnte, mußte es einige Tage alega, Ries, Schupp-Schied, Bd. I 227Schupp-Schied, Gerda: Werktehäs ond Sonntefloisch. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben I, Nördlingen, 1984, Auflage 2
„Die Hausfrau hatte stets einen Vorrat an aglegnem Mehl; vor allem zum Küchlebacken brauchte sie ein gut abgelegenes Mehl“, Ries, Schupp-Schied, Bd. IV 47Schupp-Schied, Gerda: Wenzhä. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben IV, Nördlingen, 1994
ālē̜gǝ lo̜sǝ „die Glut im Backofen muss man liegen lassen“, Heroldingen 48.8106001, 10.644274, SBS, ZMZusätzliches Sprachmaterial aus dem Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben
1b
unbebaut liegen bleiben
Acker-, Getreidebau
Ries
„Danach durften sie [die frisch gepflügten Brachfelder] alega, bis sie agwittert waren“, Ries, Schupp-Schied, Bd. VI 113Schupp-Schied, Gerda: Zwetschgagreat ond Biramichel. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben VI, Nördlingen, 2001
2
welk (vom Gras zu Anfang der Trocknungphase bei der Heuernte)
FeldarbeitPflanzenleben allgemein
Oettingen 48.9524578, 10.6036824
āglē̜χǝ Oettingen 48.9524578, 10.6036824, SBS 12 K 67König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Manfred Renn. Band 12: Wortgeographie V, Heidelbeerg, 2006
3
abgelegen, abseits gelegen
Siedlung, Besiedlung, Gegend
Memmingen MM47.9867696, 10.181319
aagleaga Memmingen MM47.9867696, 10.181319, Ferk, Schwäbisch 24Ferk, Hans: Schwäbisch von A bis Z, Mindelheim, 2017
verfasst von: BS
Bayerns Dialekte Online.
Bayern, Bairisch, Bayerisch, Schwäbisch, Schwaben, Franken, Fränkisch, Dialekt, Mundart, Mundartforschung, Dialektologie, Lexikographie, BDO, WBF, BWB, DIBS.
Bayerische Akademie der Wissenschaften.
Bavaria's Dialects Online.
Bavarian, Bavaria, Franconian, Swabian, Swabia, Dialect, Dialectology, German, Dictionary, Lexicography.
Bavaria's Dialects Online provides information about the dialectal vocabulary in Bavaria and presents the research results of the Bavarian Dictionary (BWB), the Franconian Dictionary (WBF) and the Dialectological Information System of Bavarian Swabia (DIBS).
Bavarian Academy of Sciences and Humanities.