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annehmen

Wörterbuch:
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Wortart: Verb
Wortfamilie: annehmen
Bedeutungen
1
(Kleidung) anziehen
geschlechtsunspezifische Kleidung u. ä. (z.B. Brieftasche, Handtasche, Etui)
Allgäu mehrfach
ni̜m tǝ kχi̜tl ā̃ Buchenberg KE47.6960348, 10.2398444, BayDat Bayerische Dialektdatenbank. https://baydat.badw.de, Bayerische Akademie der Wissenschaften
nēǝmǝd epǝs ā̃ Sulzberg KE47.6603638, 10.3498988, BayDat Bayerische Dialektdatenbank. https://baydat.badw.de, Bayerische Akademie der Wissenschaften
Häs annehme „sich anziehen“, Weicht KF47.9985964, 10.6712, MG 77, 17 Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
2
etwas (gerne, ohne Bedenken) entgegennehmen
Bewegungen und Tätigkeiten der Hände
Ebermergen DON48.7553085, 10.7117294, Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005
Do hosch aa(n)nemma miasa, was griagd hosch Ebermergen DON48.7553085, 10.7117294, Beck, Eberm. 9 Beck, Gertrud: Baim Pfarr wurd net nor bäd. Christliche Bräuche, alte Wörter, Redensarten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Ebermergen, 2004, Auflage 1
Dees kaa(n) i it aa(n)nemǝ Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen
3
mit etwas einverstanden sein
Zustimmung, Ablehnung, Leugnen
Westallgäu
kunn radd anea Westallgäu, Gruber, Z. Ma. 204 Gruber, Anton: Zur Mundart- und Alemannenfrage, in: Westallgäuer Heimatblätter 6 (1936) S. 137-138, 145-146, 155-157, 164-166, 171-172, 185-186 (1937) 196-198, 201-204, 211, 217-218, 227-229, 233-235, Weiler im Allgäu, 1936/1937
4
vermuten, meinen
Denken/Wissen
Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Höchstädt DLG48.6114313, 10.5670984
I nimm aa(n), 's rengǝt heit aubǝd Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen
nemnǝ ā̃ Ausruf der Entrüstung, denk dir nur, so eine Frechheit, Höchstädt DLG48.6114313, 10.5670984, Stirnweiß 134 Stirnweiß, Werner R.: Sprache, Sitte und Brauch einer schwäbischen Ackerbürgerstadt des mittleren Donaugebietes um die Jahrhundertwende (Inaugural-Dissertation), Höchstädt, 1975
5
in sich aufnehmen, hineinnehmen
Physikalische, chemische Qualitäten/Vorgänge, Stoffe/Material
Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Ettringen MN48.1040879, 10.6535987
Des Kleid haut dǝ Stalgruch aa(n)gnomǝ Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen
6
adoptieren
Suchen/Kontakt aufnehmen/Kommunikation/Finden
Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005
Diǝ hand des Määdle aa(n)gnomǝ Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen
a aagnååmes Khind ein Adoptivkind, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, Oberst. Wb. 181 Verein Heimatmuseum Oberstdorf e.V. (Hg.): Wörterbuch der Oberstdorfer Mundart. So seit ba bn iis., Oberstdorf., 2003
7
sich um jemanden, etwas kümmern
reflexiv  
Suchen/Kontakt aufnehmen/Kommunikation/FindenVerbundenheit (zu)
Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Unterringingen DLG48.7271041, 10.5358654
Sei Schweschtr nemmt se fescht om ǝn aa(n) Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Schwarz Br. Schwarz, Brigitte: eigene Kompetenz, Edelstetten, Ettringen
Was dr März net will, des nemmt dr April, ond was dr April net langa ka, do nemmt se nocht dr Moi drom a' ..., sagt man von einem Schwerkranken, wenn der Frühling kommt, die Jahreszeit, in der viele Kranke und Alte sterben, Unterringingen DLG48.7271041, 10.5358654, Unterr. Ws. 3 Unterringinger Wortschatz (handschriftliches Manuskript in deutscher Schrift, 3 Teile, ca. 1900 geschrieben, Autor nicht ganz sicher, bei der Handschrift handelt es sich jedoch sicher um die des Michel Eberhardt, gleichnamiger Vater des Heimatdichters), Unterringingen, o.J.
  • Schwäb.Wb. I 243f., VI,1517 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 1743 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: BS
Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.

annehmen

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Verb (stark)
Wortfamilie: annehmen
Bedeutungen
1
kopulieren, von Tauben
Hausgeflügel
die nehm(a) aͦn& Nankendorf BT49.864391, 11.337176 ↗
hom aͣn&gnumm(a) Nankendorf BT49.864391, 11.337176 ↗
dä'i nemma ån „Tauben“, Eismannsberg LAU49.403736, 11.437324 ↗ Unterrieden LAU49.400405, 11.393351 ↗
aanehmen „Taube“, Beyerberg AN49.113622, 10.505385 ↗
anehma Kirchahorn BT49.834841, 11.403204 ↗
die nemma u „Taube“, Krapfenau AN49.134407, 10.364914 ↗
döi hemmer ū „bei Tauben z.B.“ [GP hat sich eventuell verschrieben], Theilenhofen WUG49.083101, 10.852568 ↗
ham o'ganumma „Tauben“, Brunn BA49.893737, 11.166765 ↗
nehma ō „Tauben“, Heilsbronn AN49.340057, 10.789607 ↗
nema ā „Vögel“ [schlecht lesbar], Stein 49.398902, 10.981156 ↗
ougnume „Tauben“, Lehengütingen AN49.106268, 10.305238 ↗
ónema „bei Tauben“, Diepoltsdorf LAU49.608624, 11.356458 ↗ Osternohe LAU49.588595, 11.369712 ↗
2
alten, alleinstehenden Menschen pflegen
ågänumma Rudendorf HAS50.001529, 10.743599 ↗
onehma Knoblauchsland N49.489647, 11.036721 ↗
3
annehmen (in Redensart)
Hausgeflügel
Vügl nehmn a nana aö [Redensart], Wohlmannsgesees FO49.790344, 11.263668 ↗
4
nicht zurückweisen
Zustimmung, Ablehnung, Leugnen
Nahm Vernunft o
5
sich (gegenseitig) beschimpfen
Ausdruck oder Geste der Abneigung (Meinung sagen, Kritik)
Dī denn si å̄nåma [Umschrift unsicher], Warmersdorf ERH49.723422, 10.689264 ↗
6
alten, alleinstehenden Menschen (evtl. in erbschleicherischer Absicht) pflegen
drim ōnēma „mit Augenzwinkern“ [Umschrift unsicher], Bischofsgrün BT50.052440, 11.796904 ↗