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blau, blab

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 2, Spalte 1171–1176
Bedeutungen
I
Adjektiv 
I1
von best. Farbe od. best. Farbton
I1a
blau
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
den sei Gsicht is vo lauta Köldn ganz blob wån Valley MB47.8945169, 11.7784633
a blo und wäs khäsldö [karierte] Zaöch Zandt KÖZ49.155458, 12.726891
dea hot an blåbn Stroama [Ader] am Hian, dös is a Giftnigl „Jähzorniger“ Cham CHA49.223747, 12.662091
Da Himmel kimmt Oa’m blaba vüa(r) Lautenbacher Ged. 82Lautenbacher, Karl: Humoristische Gedichte in altbairischer Mundart, Landshut 1883.

*1808 Orsenhausen/Württ., †1897 München; Arzt
wöima oa ihrn blaoum Kappman und farwichn Baandlan droa gseah haout Schemm Stoagaß 134Schemm, Otto: Stoagaß Nummera 17. Erinnerungen an eine Kindheit, Hof 1980.

*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
Liuidum ... plauvaz Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 10./11.Jh. StSG. II,250,20f.Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
als die weckhe [Rauten] des schilltes des hauss von Bayren gestalt vnnd mit varben weiss vnnd blab angestrichen Landshut LA48.545368, 12.145157, 1442 VHO 54 (1902) 131Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, 1838ff.
„2 paar blaube Wünther Strimpf Furth CHA49.308165, 12.8452877, 1757 Oberpfalz 94 (2006) 357 (Inv.)Die Oberpfalz. Heimatzeitschrift für den ehemaligen Bayerischen Nordgau, 1907ff.
In festen Fügungen:
blauer Bub Teufel

Einen blauen Teufel nicht das Geringste

Blauer Nikolaus Knecht Ruprecht

Blaues Auge blutunterlaufene Stelle am Auge

Blaue Flecken ( Fleck) Masern

Blauer Flug Rotlauf

Blauer Husten Keuchhusten

Blaues Blut Blut von adeliger Abkunft

Blaue Meise Blaumeise

Blaue Erdbirne /blauer Riese Kartoffelsorte

Blaue Gamsblühe Alpenaster

Blaues Blümlein ( Blume ) Leberblümchen, Herbstzeitlose

Blaue Schlüsselblume Lungenkraut

Blauer Franzose/blaue Lilie/ Soldaten ( Soldat) Deutsche Schwertlilie

Blaues Glöcklein ( Glocke) Herbstzeitlose

Blaue Wetterglocke/blauer Fingerhut Wiesenglockenblume

Blauer Gucketzer Wegwarte

Blauer Hans ( Johann(es)) Natternkopf

Blauer Holler Gemeiner Flieder

Blauer Kuckuck Kriechender Günsel, Wegwarte

Blaue Hose (blaue) Leinenhose

Blaues Feuer Blitz

Blauer Diensttag Dienstag in der Karwoche

Blauer Ostertag Palmsonntag

Blaue Dunst Täuschung, Lüge

Bayerisch blau im Blauton der Landesfarben Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt:
boarösch blob Oberaudorf RO47.6484154, 12.1737799
Boarisch blau des Tüterl Altb.Heimatp. 46 (1994) Nr.11,9Altbayerische Heimatpost. Wochenzeitung für die bayerische Familie, 1948ff.

Redensarten:
sich blau(und grün) ärgern u.ä. sich sehr ärgern Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
do kannt ma si blau ärgern Etzelwang SUL49.5279464, 11.5851235

auch blau(und grün) werden Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt:
der isch blob und grea worn Böbing SOG47.7554375, 10.9879176

Jmdn hauen, daß er blau sieht / ihm blau vor den Augen wird u.ä. heftig schlagen, verprügeln °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
°mir is blau vor die Aung rumgflong, so håut ma der oine gebn Eschenbach ESB49.530031, 11.490638

Wenst ned afherst, wird da Himl blo „zu einem, der recht lügt“ Cham CHA49.223747, 12.662091

Im Wortspiel mit Bed.4 :
blau angelaufen sein betrunken sein °Oberbayern mehrfach, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Schwaben vereinzelt:
°der is scho ei der Früah blau oglaufn gwen Perchting STA47.9998866, 11.2745616
sich blau anstreichen sich betrinken °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt:
°der hot si blau angstricha Bayerbach GRI48.410219, 13.143243
°oan blau ostreicha „einen Rausch anhängen“ Winklsaß MAL48.735538, 12.170611
I1b
bläulich
°Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt
°auf am feichtn Fleck war s Hoiz blau „bei gefällten Bäumen“ Benediktbeuern TÖL47.7060548, 11.4100763
I1c
dunkelfarben od. farbig (v.a. von Wäsche)
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
blōw „auch dunkel, schwarz“ Wald a.d.Alz 48.127925, 12.595942
°dö Laugn geht no ganz guat für die blaue Wösch Pfarrkirchen PAN48.4340737, 12.9397371
°blaus Gschirr „etwa Tiegel“ Treidling ROD49.192468, 12.321594
Naou is aaf die gleiche Weis die sogenannte blaoue Wesch gschleidert worn Schemm Stoagaß 49f.Schemm, Otto: Stoagaß Nummera 17. Erinnerungen an eine Kindheit, Hof 1980.

*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
I1d
grün (von der Kartenfarbe Gras)
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
°da gehts bla(w) auf „wenn nacheinander viele Graskarten gespielt werden“ Dachau DAH48.2592477, 11.4354419
°da blaue Wenz „Grünunter“ Landshut LA48.545368, 12.145157
°alle Blaue stechn! Wassermungenau SC49.217744, 10.883702
De Greana san allerweil de Blauen, beim Schafkopfen Peschel Schaffkopfen 62Peschel, Wolfgang: Bayerisch Schaffkopfen. Wissenswertes, Humoriges, Weilheim 31992.
I2
fettarm, dünn, wässerig
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
°a blowe Suppn „wenn nichts drin war“ Stöckelsberg NM49.384509, 11.437678
°a weng a bloua Milch „entrahmte Milch“ Schönwald REH50.199638, 12.087804
In d’ Rehn [Ofenröhre] … drinn is a Tröpfi blobi Suppn! Schaufling DEG48.8435166, 13.067837, Dt.Gaue 12 (1911) 171Deutsche Gaue, Zeitschrift für Gesellschaftswissenschaft und Landeskunde, 1899ff.
Nimm ein blaue oder abgeraͤumte Milch Hagger Kochb. IV,2,83Hagger, Conrad: Neues Saltzburgisches Koch-Buch, 2 Bde, Augspurg 1719.

*1666 Marbach/Schweiz, †1747 Salzburg; Koch in fürstlichen Diensten
In festen Fügungen:
blauer Heinrich Magermilch, Suppe von minderer Qualität

Blaues Wasser Käsewasser
I3
in Essigsud zubereitet (v.a. von Fischen)
°zu an blaua Karpfm ghäiat a Buddasoß Windischeschenbach NEW49.7997, 12.1589
„ob man sie [die Fische] lieber gebacken oder blau... mag“ Horn Bayr.Kuchl 69Horn, Erna: Bayrische Kuchl. Alte bayrische Originalrezepte, München 1982.

*1904 München, †1981 Buchenau REG; Kochbuchautorin
Die blau abgesottenen Forellen zu sulzen Huberinn Kochb. 209Baier’sches Kochbuch für Fleisch- und Fasttäge, hg. von Johanna Maria Huberinn, Stadtamhof 21802 (Neudr. München 1974).
blau abgesottne Fisch Hagger Kochb. I,2,69Hagger, Conrad: Neues Saltzburgisches Koch-Buch, 2 Bde, Augspurg 1719.

*1666 Marbach/Schweiz, †1747 Salzburg; Koch in fürstlichen Diensten
I4
betrunken
Oberbayern vielfach, Niederbayern vielfach, Oberpfalz vielfach, Oberfranken vielfach, Mittelfranken vielfach, Schwaben vielfach
°der isch ja no vo naacht [gestern] blau Oberammergau GAP47.5966949, 11.0673611
°laßn doch schmatzn [reden], dea is ja scho blau! Tegernbach MAI48.579757, 11.799767
°mei is des a Kreiz mit dean Moa, scho wieda kummt a blau håm Tirschenreuth TIR49.881642, 12.329440
„In die Radltragn’ [Schubkarre] hat man einen blauen Glasmacher gelegt und um den Ofen gefahren“ Haller Glasmacherbrauch 123Haller, Reinhard: Glasmacherbrauch im Bayerischen Wald, Grafenau 1987.

*1937 Bodenmais REG; Dr.phil., Sonderschuldirektor, Kreisheimatpfleger
Vergleiche im Wortspiel mit Bed.1a :
blau wie ein Veigelein stark betrunken °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt:
°der is wieda blau wia a Veicherl Wernberg NAB49.537, 12.1509189

Auch blau wie eine Zwetschge °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt:
°der is blau wiar a Zwetschgn Langquaid ROL48.8213241, 12.0508025

Blau wie eine Haubitze °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt:
°dea is blau wöi a Haubitzn Schönwald REH50.199638, 12.087804
I5
ohne Grund der Arbeit fernbleibend, nur
in festen Fügungen:
blauer Montag Montag, an dem jmd blauchmacht

Blau machen / feiern blaumachen °Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach:
°blau feian Sachrang RO47.6911052, 12.2631336

°is dös a vasuffas Haus, der macht dö ganz Wocha blau Dietfurt RID49.036005, 11.582364

°heit ham d’Maurer wieda blau gmacht Ried FDB48.291062, 11.043123

I will de alte [Weltordnung], wo ’s blau mache lustig is Thoma Werke V,458Thoma, Ludwig: Gesammelte Werke, 8 Bde, München 1956.

*1867 Oberammergau GAP, †1921 Rottach MB; Rechtsanwalt, Redakteur, Schriftsteller


„jede Kirchweihe dauert drei Tage und auch die beiden nachfolgenden werden oft blau gemacht Niederbayern, Bavaria I,995Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern, bearb. von einem Kreise bayerischer Gelehrter, 4 Bde, München 1860-67.

erweitert in Ra.
Heunt werd der blaue Heilige g’feiert Queri Matheis 74Queri, Georg: Matheis – bricht ‘s Eis. Ein lustiges Singspiel aus Oberbayern, Dießen o.J.

*1879 Frieding STA, †1919 München; Schriftsteller

Blau färbeln / färben blaumachen °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt:
oi Monda hama bloob gfarbet, do hot da Moasta oimoi gmasslt „geschimpft“ Traunstein TS47.8701474, 12.6423403
heit doama blo fam Eschlkam KÖZ49.2993168, 12.9161876
I6
(durch Lügen) verwirrt, sprachlos
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
der singt uns a [belügt uns], daß ma blau werd Türkenfeld FFB48.109014, 11.0849961
hear af, i bin e schå gånz blau „vom Lügenanhören“ Aicha PA48.671978, 13.289834
Er luͤgt einem an, daß man moͤchte blau werden Baier.Sprw. II,41[Mayer, Thomas]: Baiersche Sprichwörter mit Erklärung ihrer Gegenstände zum Unterricht und Vergnügen, 2 Bde, München 1812.

*1757 Freising, †1827 ebd.; Pfarrer
lug’ net gar a so, I bin scho’ völli’ blau! Allers-Ganghofer Jägerb. [126]Allers, C[hristian] W[ilhelm] und Ludwig Ganghofer: Das Deutsche Jägerbuch, Stuttgart/Berlin/Leipzig 21890.

Allers, Ch. W., *1857 Hamburg, †1915 Karlsruhe. Ganghofer, L., *1855 Kaufbeuern, †1920 Tegernsee MB; Schriftsteller
Auch unpersönlich  
°den håb i derlogn, dem is ganz blau woan Laaber PAR49.067975, 11.882288
Redensarten:
jmdm (etwas)blau machen / jmdn blau anlaufen lassen belügen, betrügen, etwas vormachen °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
°dös machst mir it blau „nicht vor“ Lenggries TÖL47.6831625, 11.5763967
°ich laß mi doch net blau machn „betrügen“ Eschenbach ESB49.530031, 11.490638
I7
müde, erschöpft
blau wean „erschöpft sein“ Rasp Bgdn.Mda. 29Rasp, Franz: Berchtesgadener Mundart, Berchtesgaden 1985.

*1940 Maria Gern BGD, †1988 Watzmann; Landwirt
II
 
II1
Maskulinum 
II1a
Gendarm
°Oberbayern vereinzelt
°a Blaua „wegen blauer Uniform der städtischen Polizei“ München M48.139686, 11.578889
II1b
Soldat in bayer. Uniform
dö Blaua „die Bayern, die bayerischen Soldaten“ Fürstenfeldbruck FFB48.1813797, 11.2382125
II1c
Angehöriger der liberalen Partei
dö Blaua „die liberale Partei“ Fürstenfeldbruck FFB48.1813797, 11.2382125
II1d
Spielkarte
II1dα
Ober der Kartenfarbe Gras, (außer Schwaben)
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach
°da Blau geht ma o Langenpreising ED48.426012, 11.972100
°Jessas, an Blaua hat a no ghabt, der Murkser Schönbrunn LA48.549821, 12.184938
Da hätti wieda an Blaua! Deggendorf DEG48.839582, 12.958749, Bayerwald 25 (1927) 12Der Bayerwald. Zeitschrift des Bayer. Wald-Vereins für Heimatgeschichte und Volkstum, Naturschutz, Landschaftspflege und Wandern, 1910ff.
II1dβ
Unter der Kartenfarbe Gras
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°da Blau Mitterfels BOG48.9726499, 12.6772388
II1e
nach Erdbirne Kartoffel einer best. Sorte
auch Femininum
  Mittelfranken
; meist Plural 
°Oberbayern mehrfach, °Niederbayern mehrfach, °Oberpfalz mehrfach, °Oberfranken mehrfach, °Mittelfranken mehrfach, °Schwaben mehrfach
a Blaua Isen WS48.205394, 12.054023
Blauaugn oder Blaue, Frühkartoffeln“ Pfreimd NAB49.490026, 12.180334
Äbirn: die Routn, Blaua, Rousn Kartoffelsorten Katzwang SC49.351603, 11.058440
II1f
Geldschein
II1fα
Hundertmarkschein
a Blauwa Naabdemenreuth NEW49.818131, 12.126801
De ganz Familie is na den Weg ... obganga und hod den Blaua g’suacht MM 16.1.1997, [28]Münchner Merkur, 1948ff.
Auch in fester Fügung:
°da groß Blaue Wimm PAN48.505056, 12.333970
II1fβ
Zehnmarkschein, nur
in fester Fügung:
°da kloa Blaue „Zehnmarkschein“ Wimm PAN48.505056, 12.333970
II1g
Tag, an dem man blaumacht
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°da hab i mir amal an Blaua einig’haut Bruckmühl AIB47.8828325, 11.914614
II2
Femininum 
II2a
gefallenes Mädchen, das eine blaue Schürze tragen muß
Si is nur a blowi „In einigen Orten ist der Gebrauch, daß gefallene Maͤdchen keinen weißen Schurz tragen duͤrfen, sondern nur einen blauen ... bey Prozeßionen ... geht keine Weiße mit einer Blauen“ Zaupser Nachl. 13Zaupser, Andreas: Nachlese zum baierischen und oberpfälzischen Idiotikon, München 1789 (Nachdr. Grafenau 1986), selbständig in →ZAUPSER.

*1748 München, †1795 ebd.; Hofkriegsratssekretär, Prof. für Philosophie
II2b
Aß der Kartenfarbe Gras
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
°mit da Blaun gehts! „mit dem spielen, der die Grünaß hat“ Weildorf LF47.8621034, 12.8704606
°die Blau hilft! Fronau ROD49.2678745, 12.4356655
Jamei, mit da Blaua oder mit da Bumpl [Schellenaß] konnst aa spüln Lauerer I glaub, i spinn 16Lauerer, Toni: I glaub, i spinn. Neue und alte Gschichten, Regensburg 31998.

*1959 Furth CHA; Standesbeamter, Kabarettist
Reim:
°ich spiel mit da Blaua, dej wird schaua Plößberg TIR49.7843626, 12.307917
II2c
Schieferplatte best. Färbung
„Steinbrüche, die zum Teil sehr wertvolles Material, die vielbegehrten Blauen lieferten“ Müller-Burger Solnhofer Plattenkalkind. 24Müller-Burger, Maria L.: Die Solnhofer Plattenkalk-Industrie in Vergangenheit und Gegenwart, Leipzig 1926.

Solnhofen WUG
II2d
blaue Leinenhose
„Die Frauenauer und Spiegelauer Glasmacher bevorzugten die blowe, das heißt blaue Leinenhose“ REG, GRA, Haller Glasmacherbrauch 42Haller, Reinhard: Glasmacherbrauch im Bayerischen Wald, Grafenau 1987.

*1937 Bodenmais REG; Dr.phil., Sonderschuldirektor, Kreisheimatpfleger
II2e
dunkle od. Buntwäsche
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°etz mouß i no die Blau waschn „farbige Wäsche“ Meckenhausen HIP49.1718269, 11.2890778
II2f
(dünne) Suppe minderer Qualität
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°dö Blau „aus entrahmter Milch oder Buttermilch, gesalzen, mit einem Mehlteiglein verrührt“ Ismaning M48.2242434, 11.6715263
auch Magermilch
°a Blaue „völlig entrahmte Milch, gewässerte Magermilch“ Grafenau GRA48.8576397, 13.3938284
II3
blaue Farbe
Neutrum 
°Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt
des schlagt ins Blaue „ist bläulich“ Essing KEH48.9336819, 11.7903524
Redensarten:
das Blau vom Himmel abherlügen u.ä. unglaublich lügen °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
°der Kerl lëigt ’s Blaue vom Himmel owa Maxhütte-Haidhof BUL49.1985682, 12.0935676

°Dea hat da wieda ois Blaue fiagmacht „gelogen“ Neukirchen a.Inn PA48.517592, 13.370333

s Blaouwe van Himml oiaria(d)n „viel reden, schwätzen“ Singer Arzbg.Wb. 37Singer, Friedrich Wilhelm: Allgemeines und gebräuchliches … nützliches Arzberger Wörterböichl, Arzberg 1970f.

*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher

As Blaue vom Himme runterreißn „Luftschlösser bauen“ Holzkirchen MB47.884151, 11.697075

Dem fallt ’s Blaue vom Himmel „er fühlt sich wie im Himmel“ Kraiburg 48.1849199, 12.4331324

Er studiert ’s Blaue vom Himmel weg [sehr eifrig] Baier.Sprw. II,27[Mayer, Thomas]: Baiersche Sprichwörter mit Erklärung ihrer Gegenstände zum Unterricht und Vergnügen, 2 Bde, München 1812.

*1757 Freising, †1827 ebd.; Pfarrer
übertr. Sinnentleertes
ös Blauö ainöschmatzn „ohne Sinn und Verstand reden“ Aicha PA48.671978, 13.289834
Ahd. blâo, -âwes, mhd. blâ, -âwes, germ. Wort idg. Herkunft; Pfeifer Et.Wb. 146f.Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 3 Bde, Berlin 1989.
Entspr. der Entw. von mhd. â u. w, vgl. Lg. § I, § 25b1Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956., blǭ, -ō u.ä. Oberbayern (v.a. W), Niederbayern (v.a. Bayerischer Wald49.008003, 13.309785), Oberpfalz (v.a. S.O.), Schwaben, ferner blǭb, -ō- u.ä. Oberbayern, Niederbayern (dazu CHA; HIP; FDB), blǫu Oberpfalz, Oberfranken (dazu IN, PAF; KEH; WUN; HEB, N), -b Oberfranken (dazu HIP, SC, WUG), daneben jünger in Anlehnung an Schriftspr. blau.— Nom.Sg.M. stark flekt. blǭ(b)α, -w- u.ä., auch blǫu(w)α Oberpfalz (dazu WUN; N). Akk.Sg.M., schwacher Pl. blǭm, -ō-, -ǫu- (OVI).
  • Röhrich Sprichw.Ra. 209f., 1046-1049Röhrich, Lutz: Das große Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, 3 Bde, Freiburg/Basel/Wien 1991f.
  • Schmeller I,320Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Westenrieder Gloss. 52Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

    *1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
  • Zaupser 16Zaupser, Andreas: Versuch eines baierischen und oberpfälzischen Idiotikons, München 1789 (Nachdr. Grafenau 1986).

    *1748 München, †1795 ebd.; Hofkriegsratssekretär, Prof. für Philosophie
  • Zaupser Nachl. 13Zaupser, Andreas: Nachlese zum baierischen und oberpfälzischen Idiotikon, München 1789 (Nachdr. Grafenau 1986), selbständig in →ZAUPSER.

    *1748 München, †1795 ebd.; Hofkriegsratssekretär, Prof. für Philosophie
  • WBÖ III,319-322Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. I,1180-1182Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. V,240-243Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • Suddt.Wb. II,434f.Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
  • DWB II,81-83Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Frühnhd.Wb. IV,561-564Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
  • Lexer HWb. I,294Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
  • WMU 268Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache auf der Grundlage der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300, Berlin 1986ff.
  • Ahd.Wb. I,1174-1176Althochdeutsches Wörterbuch, bearb. u. hg. von Elisabeth Karg-Gasterstädt, Theodor Frings u.a., Berlin 1968ff.
  • Berthold Fürther Wb. 24Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.

    *1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
  • Braun Gr.Wb. 52Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil., Oberstudienrat
  • Christl Aichacher Wb. 162Christl, Karl: Aichacher Mundartlexikon, Aichach 1988.

    *1922 Pfaffenberg MAL
  • Kollmer II,64, 318Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

    *1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil., Gymnasialprof.
  • Rasp Bgdn.Mda. 29Rasp, Franz: Berchtesgadener Mundart, Berchtesgaden 1985.

    *1940 Maria Gern BGD, †1988 Watzmann; Landwirt
  • Singer Arzbg.Wb. 37Singer, Friedrich Wilhelm: Allgemeines und gebräuchliches … nützliches Arzberger Wörterböichl, Arzberg 1970f.

    *1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
  • Wölzmüller Lechrainer 97Wölzmüller, Martin: Der Lechrainer und seine Sprache, Landsberg am Lech 1987.

    *1956 Prittriching LL
  • Fragebögen:
  • S-12A17, 13A29, 13A29, D10,10a, 20A5b, 23H1, 25M12a, O5a, 35D13, 39E49d, 53D1, 3, 64K57, 82A50, M-11/42f., 20/13, 40/21, W-33/32, 36, 49, 52f., 35/1
verfasst von: J.D.