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braun

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 133–134
Bedeutungen
I
Adjektiv 
1
braun, von brauner Farbe
Oberbayern vielfach, Niederbayern vielfach, Oberfranken vielfach, Mittelfranken vielfach, Oberpfalz mehrfach, Schwaben vereinzelt
a guats grotns Brot soll schö̃ brãu sẽi Peiting SOG47.795462, 10.9235088
brau, braina, am ollabrainan Aicha PA48.671978, 13.289834
mei braune Augn hob i va meina Mutta Waldsassen TIR50.0053222, 12.3041123
Däe is braubrennt vo der Sunna! Berthold Fürther Wb. 28Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.

*1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
Die Stall Tühr 2 Mahl mit oehlfarb Braun angestr[ichen] 1834 Purucker Auftragsb. 61Das Auftragsbuch der Schreinerei Purucker-Ruckdeschel in Wunsiedel 1800-1866, bearb. von Raimund Adamczyk, München 1986.
Mannus [best. Pferd] … brv̂n Aldersbach VOF48.590609, 13.088972, 12.Jh. StSG. III,79,21Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
ain swartz samaten mantl mit ainem Braun podenn [Grund] Regensburg R49.013904, 12.100040, 1525 MHStA Reichsstadt Regensburg Archivalien 1,fol.96v Hauptstaatsarchiv München
laß aŭf einer glŭth schön braŭn/ werden Pickl Kochb.Veitin 96Pickl, Simon: Das Kochbuch für Maria Annastasia Veitin. Kommentierte Edition einer Kochbuchhandschrift aus dem Jahr 1748, München 2009.

Oberpfalz
In festen Fügungen:
brauner Nickel ( Nikolaus) Krampus

Brauner Bär1 Brauner Bär

Braunes Bier dunkles Bier

brauner Sepp ( Josef) dunkles Bier

Brauner Nickel Pfennig

Brauner Zucker Kandiszucker

Braunes Brauhaus Brauerei für dunkles Bier

Braun tun stolz tun, in Ra.
dö tuat so braun, wia wans von an groußn Bauanssu schwanga wa Rottal  48.431054, 12.852333

°Dem geht’s brau(n) „er ist in der Bredouille“ Marktl 48.2537608, 12.8417327

Oin brau machng „anlügen“ Kohlberg NEW49.591455, 12.016971

Zu braun unerträglich, über das Maß hinausgehend °Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt:
iaz mogst as scho goa z’brau „gehst du zu weit“ Aicha VOF48.672298, 13.290121

Oitz glangts, gell! Mach mas niat z brau! Heinrich Gschichtla u. Gedichtla 13Heinrich, Barbara: Wöi uns da Schnowl gwachsn is. Stiftlanda Gschichtla und Gedichtla, Waldsassen 2002.

*1924 Waldsassen TIR


Dés is mǝ‘ z· brau~ „so viel ertrag ich nicht, laß ich mir nicht gefallen“ Schmeller I,356Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek


Es war beym Teuxel [Teufel] denna z’braun, Wie narrsch daß I hob tho! Sturm Lieder 54Sturm, Marcelin: Lieder zum Theil in baierischer Mundart, o.O. 1819.

*1760 Rötz WÜM, †1812 Hiltersried WÜM; Augustiner


Ra.
dös wiad ma z’brãu wiaran Bauan da Schokalad Metten DEG48.855117, 12.913475

In Vergleichen:
braun wie ein Neger / Mohr / Mohrackel u.ä. von brauner Hautfarbe Mittelfranken vielfach, Oberbayern mehrfach, Niederbayern mehrfach, Oberpfalz mehrfach, Oberfranken vereinzelt, Schwaben vereinzelt:
braun wia a Muur Schweitenkirchen PAF48.5039411, 11.6048142

brau wöi a Necha Babilon KEM49.930022, 11.885855
auch: braun wie ein Zigeuner Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt, Mittelfranken vereinzelt:
su brao wëi a Zigaina Fürnried SUL49.4565315, 11.5969824
braun wie ein Kaffee u.ä. Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt:
braun wia a Kaffee Niklasreuth MB47.7845902, 11.9194704
braun wia-r-a Brustbratl Ingolstadt IN48.7630165, 11.4250395
2
übertr. zur Kartenfarbe Schellen gehörend
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°brau, a Braune Jachenau TÖL47.6039611, 11.4347846
II
substantiviert  
1
Mensch mit braunem Haar od. dunkler Haut
Oberbayern vereinzelt
da Braun, dö Braun Ingolstadt IN48.7630165, 11.4250395
Dö brau(n’) war’ a reiche Druckseis G’sund 32Druckseis, Fritz: G’sund und z’fried’n. Gedichte in niederbayerischer Mundart, München [1905].

*1873 Deggendorf, †1950 Langenau bei Ulm; Oberlehrer
Zum ersten Schatz han i a Braune g’numma Stieler Ged. 65Stieler, Karl: Gesammelte Gedichte in oberbayerischer Mundart, Stuttgart 1907.

*1842 München, †1885 ebd.; Dr.jur., Archivar, Schriftsteller
2
Nationalsozialist
°Brauna Langdorf REG49.011597, 13.146942
von de Brauna hamma scho gredt! Rosmus-Wenninger Widerstand 164Rosmus-Wenninger, Anna Elisabeth: Widerstand und Verfolgung am Beispiel Passaus 1933-1939, Passau 1983.
3
Ober der Kartenfarbe Schellen
Maskulinum 
Der Braune Peschel Schaffkopfen 113Peschel, Wolfgang: Bayerisch Schaffkopfen. Wissenswertes, Humoriges, Weilheim 31992.
4
von Tieren
4a
braunes Pferd od. Rind
Oberbayern vielfach, Mittelfranken vielfach, Oberpfalz mehrfach, Niederbayern vereinzelt, Oberfranken vereinzelt, Schwaben vereinzelt
dö Brau „braune Kuh“ Ingolstadt IN48.7630165, 11.4250395
da Braun håd hīgrend „den ersten Preis gewonnen“ Aicha PA48.671978, 13.289834
Braunâ „braunes Pferd im Gegensatz zum Fuchs (rotbraunes Pferd)“ Poelt-Peuker Wb.Pöcking 9Poelt, Leonhard und Christine Peuker: Apfibliά und Zuάwiziάgâ. Ein bayrisches Wörterbuch, Pöcking 2010.

Poelt, L., *1929 Pöcking STA; Heimatforscher. Peuker, Ch., *1964 Starnberg; Archivarin. Mundart von Pöcking STA
Als Tiern.
Oberbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt, Mittelfranken vereinzelt
auch Hengst allg.
da Braun „Hengst, auch in anderen Farben“ Mittich GRI48.440634, 13.396183
4b
Bär (Ursus)
Maskulinum 
Hat richti’ der Brau’ ’s Testamentl g’macht Kobell Ged. 42Kobell, Franz v.: Gedichte in oberbayerischer Mundart, Stuttgart 81877.

*1803 München, †1882 ebd.; Dr.phil., Prof. für Mineralogie, Schriftsteller
5
Steinpilz (Boletus edulis)
Maskulinum 
°Niederbayern vereinzelt
a Brauna Arrach KÖZ49.190779, 12.993156
die Braunen Weiss Bauernjahr Kirchdf.Ld 33Das Bauernjahr im Spiegel von Arbeit und Brauchtum im Kirchdorfer Land. Aufzeichnungen von Johann Matthias Weiß, Bauer auf dem Weißhof in Trametsried von 1943-1985, Landau a.d. Isar 1992.

*1912 Trametsried REG
6
braune Farbe
Neutrum 
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt
s Braunö Aicha PA48.671978, 13.289834
7
dunkles Bier
Neutrum 
Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt
wenn i a Brauns trink, kriag i d’Gliedakrangat, wackln d’Füaß Winzer DEG48.7238833, 13.075986
ein bauchiges Faßl Braunes Hallertau48.640589, 11.7820705, Altb.Heimatp. 6 (1954) Nr.38,13Altbayerische Heimatpost. Wochenzeitung für die bayerische Familie, 1948ff.
Ahd., mhd. brûn, germ. Wort idg. Herkunft; Kluge-Seebold 148Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 221989 (bearb. von Elmar Seebold)..
brãu(n) u.ä., vereinz. brå̄̃ u.ä. (BOG, KÖZ, REG, VIT; WÜM), brạ̄ (WÜM), brõu(n) westliches Oberbayern, Schwaben (dazu EIH, SC).
  • Delling I,93Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Schmeller I,356f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ III,782-784Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. I,1367-1369, VI,1685Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. V,647f., 650Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • Suddt.Wb. II,577f.Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
  • DWB II,323-325Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Frühnhd.Wb. IV,986f.Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
  • Mhd.Wb. I,1045-1047Mittelhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Kurt Gärtner u.a., Stuttgart 2006ff.
  • WMU 300Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache auf der Grundlage der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300, Berlin 1986ff.
  • Ahd.Wb. I,1435f.Althochdeutsches Wörterbuch, bearb. u. hg. von Elisabeth Karg-Gasterstädt, Theodor Frings u.a., Berlin 1968ff.
  • Angrüner Abbach 93Angrüner, Fritz: Weî heußt’n des? 1300 Mundartwörter aus Bad Abbach und Umgebung, Bad Abbach 1985.

    *1928 Abbach KEH, †2015 Abensberg KEH; Rektor, Heimatforscher
  • Berthold Fürther Wb. 28Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.

    *1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
  • Braun Gr.Wb. 61Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil., Oberstudienrat
  • Christl Aichacher Wb. 162Christl, Karl: Aichacher Mundartlexikon, Aichach 1988.

    *1922 Pfaffenberg MAL
  • Lechner Rehling 164Lechner, Joseph: Bäuerliches Leben und Arbeiten in Rehling und im nordwestlichen Aichacher Land um die Jahrhundertwende, Frankfurt/Bern 1983.

    *1951 Kagering AIC, †1993 Aindling AIC; Dr.phil., Volkshochschuldirektor
  • Poelt-Peuker Wb.Pöcking 9Poelt, Leonhard und Christine Peuker: Apfibliά und Zuάwiziάgâ. Ein bayrisches Wörterbuch, Pöcking 2010.

    Poelt, L., *1929 Pöcking STA; Heimatforscher. Peuker, Ch., *1964 Starnberg; Archivarin. Mundart von Pöcking STA
  • Fragebögen:
  • S-1G2a, 6D3, N14, 13A33, 23I6b, 25N54, 53C8, 10a, 10b, 76A9, 79D8, 101D16
  • M-157/2c, 228/3
  • W-182/3
verfasst von: J.D.