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dasig, däsig

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Adjektiv
Bedeutungen
1
still, ruhig, in sich gekehrt
Lautäußerungen (Lachen, Rufen usw.)
Augsburg A48.3668041, 10.8986971, Betzigau KE47.7351056, 10.3806231, Ries, Westallgäu
dâse „stille, in sich gekehrt“, Ries, Schmidt, Rieser Ma. 57Schmidt, Friedrich G. G.: Die Rieser Mundart, München, 1898
Warom hocksch denn gâr sô dâse rom? Belzheim 48.9621483, 10.5285316, Ernst, Paul 25Ernst, Paul: Typisch Belzheimer Ausdrücke (Computerausdruck), 1999
2
kleinlaut, eingeschüchtert
charakterliche Einstellung (eingebildet usw.)
Schwaben mehrfach
buǝ nao ischr̥ dāsǝg wo̜ǝrǝ „nachdem ich ihn geschimpft habe“, Altensteig MN48.008947, 10.536678, Högel 107Högel, Rita: Phonologische Untersuchungen zur Mundart von Altensteig Landkreis Mindelheim (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift), 1973
3
traurig, niedergeschlagen
Empfindung: negativ (Schmerz, Verdruss)
Schwaben mehrfach
dasig Wittislingen DLG48.618268, 10.4155609, HitzlerHitzler, Alois: Dialektsammlung (Wittislingen) (handschriftliche Wortliste), 1934
4
schlaftrunken, müde, erschöpft
der Schlaf/Erschöpfung/Erholung
MOD vereinzelt, Mittelschwaben vereinzelt
tē̜sǝg „verschlafen, langsam“, Konradshofen SMÜ48.206934, 10.6482262, Moser 44Moser, Georg: Studien zur Dialektgeographie des Staudengebietes und des anstoßenden Lechrains, Marburg, 1936
dasig „schlapp und müde“, Obergünzburg MOD47.8458763, 10.4192911, Epplen 98Epplen, Hermann: Obergünzburger Mundartbuch, Obergünzburg, 1972, Auflage 1
5
benommen, krank, blass
5a
benommen
Sinne und ihre Aktivität
Auchsesheim DON48.6912951, 10.7821058, Betzigau KE47.7351056, 10.3806231
ddäsǝg „unpäßlich, benommen, angegriffen“, Betzigau KE47.7351056, 10.3806231, Martk.Allgäuer Mundartkartei, Stadtarchiv Kempten (Allgäu)
Vo dr Gripp(ǝ) hear bii i no a weng daaseg Leuterschach MOD47.747957, 10.5742203, Dietlein 29Ferdinand Dietlein: Von Aftrmikta bis Zibeba. Marktoberdorfer Dialektwörterbuch aus Lutterschach, Kempten, 2019
5b
krank, kränklich
Gesundheit und Krankheit
MN vereinzelt, Allgäu vereinzelt
dasig „kränklich, unwohl“, Kempten KE47.7267063, 10.3168835, JallJall, Artur: Allgäuer Wörterbüchle von A - Z, Altusried, 1996, Auflage 1
5c
blaß, bleich
physische Eigenheiten d. Körpers (z.B. buckelig, Buckel)
Belzheim 48.9621483, 10.5285316, Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Oberkammlach MN48.0500705, 10.4160105, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, Schießen NU48.2938558, 10.24105
dē̜sǝg Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, Oberst. Wb. 71Verein Heimatmuseum Oberstdorf e.V. (Hg.): Wörterbuch der Oberstdorfer Mundart. So seit ba bn iis., Oberstdorf, 2003
6
trüb, neblig (vom Wetter)
Niederschläge, Wetter
Oberkammlach MN48.0500705, 10.4160105
dasǝg Oberkammlach MN48.0500705, 10.4160105, Kneipp 2Kneipp, Sebastian: Erläuterungen zum bayerisch-schwäbischen-Schwaben-Mundart-Wörterbuch (Computerausdruck), Oberkammlach, 2001
Mhd. dæsic, germ. Wort wohl idg. Herkunft; WBÖ IV,826. Anders 2DWB VI,365
  • Schwäb.Wb. II 91Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schwäb.Wb. VI 1726Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1270f.Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 545f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
  • WBF 148Wagner, Eberhard/Klepsch, Alfred: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, Bamberg, 2007
verfasst von: EF

dasig2, -ä-, -icht, dästig

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1270f.
Wortart: Adjektiv
Bedeutungen
1
still, ruhig, in sich gekehrt
°Oberbayern vielfach, °Oberpfalz mehrfach, °Niederbayern vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°net nei gehn, jetz ist’s ganz dasi „das Kind schläft endlich“ Geisenfeld PAF48.683755, 11.609298
°der sitzt ganz dasig da Falkenberg TIR49.8584745, 12.224902
Ganz dasi werd auf dös de Zeit Mchn.Stadtanz. 16 (1960) Nr.6,5Münchner Stadtanzeiger (Beil. z. SZ), 1945ff.
2
kleinlaut, eingeschüchtert, demütig
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
°den hab i dasi gmacht Garching 48.132957, 12.5780213
ganz dastö is er worn, wiara gseng hat, i las mi nöt derschröcka Passau PA48.567378, 13.431710
wan dă Niklo kimt, weănds dāse d’Kindă Federholzner Wb.ndb.Mda. 48Federholzner, Max: Wörterbuch der altbayerischen speziell: niederbayerischen Mundart, hs. München 1944.

*1855 Arnstorf EG, †1937 Dorfen ED; Notariatsoberinspektor
’s Unglück hàt ·n dásti‘ gmacht Schmeller I,545Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
sobald ihm … mit dem eisernen Narren-Ketterl ist angedrohet worden/ ist er gar gern still und däsig zu Haus sitzend geblieben Ertl Tolle lege 211Ertl, Ignaz: Sonn- u. Feyer-Tägliches Tolle Lege, Das ist: Geist- und Lehr-reiche Predigen, Auff alle Sonn- und Feyer-Täg des gantzen Jahr-Lauffs eingerichtet, Nürnberg 21708.

*1645 München, †1713 Schönthal WÜM; Augustiner-Eremit
3
traurig, niedergeschlagen
°Oberbayern mehrfach, °Oberpfalz mehrfach, Niederbayern vereinzelt, Oberfranken vereinzelt, Mittelfranken vereinzelt, Schwaben vereinzelt
°d’Resi war ganz dausi „hatte Kummer“ Wiefelsdorf BUL49.279512, 12.0765902
Sie … schaug’n ins Grab dir dasi nach Stemplinger Horaz 36Stemplinger, Eduard: Horaz in der Lederhos’n, München [1905].

*1870 Plattling DEG, †1964 Elbach MB; Dr.phil., Oberstudiendirektor
4
müde, erschöpft
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°i bin heit so dasi beinand, des machts Wettr Oberammergau GAP47.5966949, 11.0673611
dásdeg Heigenhauser Reiterwinkerisch 8Heigenhauser, Franz-Xaver: Handwörterbuch Reiterwinkerisch - Hochdeutsch, [Reit i.Winkel] 2002.

*1949 Reit i.Winkel TS; Dr.med., Medizinaldirektor
5
langweilig, teilnahmslos
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°oallaweil su dasi umananagöih Kirchenthumbach ESB49.7497693, 11.7239291
Was i für a dasiga Dudädl [Trottel] bi, Und früahraszeit so a Schlankl Dingler Arntwagen 110Dingler, Max: Der Arntwagen. Gesänge in der Mundart, Hausham 1959.

*1883 Landshut, †1961 München; Dr.phil., Direktor der Wissenschaftlichen Staatssammlungen
Hebt sei’ Gsangl nit so daasi’ o’ Obb.Volksl. 40Oberbayerische Volkslieder mit ihren Singweisen, ges. und hg. von H[ ] M[ ], München 21858.
6
geduldig
°dasig Gunzendorf ESB49.7339507, 11.61242
dási’, dásti’ Schmeller I,545Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
7
verwirrt, erschreckt, überrascht
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°dasö „perplex“ Lam KÖZ49.196618, 13.049079
°dausig „verstört“ Neustadt NEW49.732301, 12.178398
dásig Heigenhauser Reiterwinkerisch 8Heigenhauser, Franz-Xaver: Handwörterbuch Reiterwinkerisch - Hochdeutsch, [Reit i.Winkel] 2002.

*1949 Reit i.Winkel TS; Dr.med., Medizinaldirektor
8
dumm, unbeholfen
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°stell di net so dasi! Eckersmühlen SC49.215897, 11.142759
9
ungehorsam
°dasi „ist einer, der nicht hören will“ Sulzkirchen BEI49.168396, 11.357339
10
benommen, krank, blaß
10a
benommen, schwindlig
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°der is ganz dasig Garmisch-Partenkirchen GAP47.4938359, 11.103992
dåsi „schwindlig, taumelnd“ Maas Nürnbg.Wb. 96Maas, Herbert: Wou die Hasen Hoosn und die Hosen Huusn haaßn. Ein Nürnberger Wörterbuch, Nürnberg 51987.

*1928 Nürnberg, †2014 ebd.; Studiendirektor
auch bewußtlos, ohnmächtig
°dasig „bewußtlos nach einem schweren Sturz“ Brannenburg RO47.7371683, 12.1034461
10b
krank, kränklich, mit Gebrechen behaftet
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°der Hund is heid so dasig – hod er was neigfressn? Degerndorf RO47.7341139, 12.1135202
10c
blaß, bleich
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°dasig Wernberg NAB49.537, 12.1509189
daseg Spr.Rupertiwinkel 19„So wead gredd“. Bairische Sprache, gesammelt im Rupertiwinkel, hg. vom Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau e.V., Laufen 32008.
11
zahm, brav (von Tieren)
°Oberbayern mehrfach, °Niederbayern mehrfach, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
daasi „zutraulich“ Anzing EBE48.151391, 11.853443
°der Hund tuat da nix, der is ganz dasig Dingolfing DGF48.6300801, 12.4977434
Brauchst ka Angst hom, döi wiad bal daasi’ Boxdorf NEW49.71836, 12.26743, Wir am Steinwald 4 (1996) 126Wir am Steinwald. Hg. Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth e.V., 1993ff.
Däsig machẽ … Bendigen Schönsleder Prompt. K7r Schönsleder, Wolfgang: Promptuarium Germanico-Latinum, Augsburg 1618.

*1570 München, †1651 Hall/Tirol; Jesuit, Gymnasialprof.
12
schwül, drückend, windstill
°Oberbayern vereinzelt
°das Wetter is heut so dasig Abens FS48.5335524, 11.6741073
Mhd. dæsic, germ. Wort wohl idg. Herkunft; WBÖ IV,826Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.. Anders 2DWB VI,365Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung, Leipzig 1965ff..
dạ̄se(g) u.ä., daneben -sαd (WEN), dę̄se(g) (FFB, LL, SOG, WM, dạ̄sde(g) u.ä. Oberbayern, Niederbayern (dazu CHA, NEN, ROD, TIR, WÜM, entspr. der Entw. von mhd. â dǫuse(g) Oberpfalz (dazu MAI; REH, dǫusde (WÜM), vereinz. då̄se (N, SC).
  • Delling I,115f.Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Prasch 17Prasch, Jo[hann] Ludwig: Dissertatio altera, De Origine Germanica Latinae Linguae ... Accedit Glossarium Bavaricum, Regensburg 1689.

    *1637 Regensburg, †1690 ebd.; Schriftsteller, Jurist, Bürgermeister, Syndikus
  • Schmeller I,545f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Westenrieder Gloss. 96f.Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

    *1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
  • Zaupser 76Zaupser, Andreas: Versuch eines baierischen und oberpfälzischen Idiotikons, München 1789 (Nachdr. Grafenau 1986).

    *1748 München, †1795 ebd.; Hofkriegsratssekretär, Prof. für Philosophie
  • WBÖ IV,826-828Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.S.H.