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dauhen, -eu-

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1380–1382
Wortart: Verb
Bedeutungen
1
drücken, anheben
1a
drücken, schieben, stoßen
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°dauh do nöt a so! Reut PAN48.310752, 12.942397
„mit beiden Händen von sich schieben … des dau e Sandbach PA48.605066, 13.267854, nach SNiB II,308Sprachatlas von Niederbayern, hg. von Hans-Werner Eroms, 7 Bde, Heidelberg 2003-2010.
Premunt duhent Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 11.Jh. StSG. II,640,20Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
daz er daz honig wol dauhe in den emer Regensburg R49.013904, 12.100040, vor 1361 Forschungen z.Kultur- u.Litgesch. 14 (1906) 129Forschungen zur Kultur- und Literaturgeschichte Bayerns, 1893-1908.
dauch den arm gegen der stangen vnd richt in aber gar eben Windberg BOG48.9412587, 12.7458649, 1505 Cgm 4543,fol.170v Codex germanicus monacensis, deutschsprachige Handschrift in der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek München
auch sich durch Schieben in Bewegung setzen
„Bis zum First tauchten die Buben in die Höh“ Herrgottswinkel 25.10.1952[, 2]Im Hergottswinkel (Beil. z. Landsh. Ztg), 1949-60.
1b
(mit einem Hebebaum) anheben
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
ö d’Heh daun mitn Daubaam Mirskofen LA48.6132576, 12.1906747
dauchâ „etwas mit Hebelwirkung anheben“ Poelt-Peuker Wb.Pöcking 12Poelt, Leonhard und Christine Peuker: Apfibliά und Zuάwiziάgâ. Ein bayrisches Wörterbuch, Pöcking 2010.

Poelt, L., *1929 Pöcking STA; Heimatforscher. Peuker, Ch., *1964 Starnberg; Archivarin. Mundart von Pöcking STA
2
(Flüssigkeit) herauspressen
Dauch das wasser wol daraws mit eynem streycheysen Ebersberg EBE48.077749, 11.966843, 15.Jh. Schmeller I,495Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
3
Wehen haben, einen Vorfall erleiden, v.a. von der Kuh
3a
die Bauchmuskeln anspannen, pressen
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern mehrfach, °Oberpfalz vereinzelt
°dö Kuah daucht scho richti, do muaß s Kaibi boid kemma Steinhart WS48.0428338, 12.1149219
°müaß ma no wartn, bis Kuah wida daud Eging VOF48.714577, 13.265832
Hats scho daucht? Christ Unsere Bayern 563 (Rumplhanni)Christ, Lena: Gesammelte Werke, München 61981.

*1881 Glonn EBE, †1920 Mchn; Schriftstellerin
3b
einen Gebärmutter- od. Scheidenvorfall erleiden
°Oberbayern vereinzelt
°daucha Wolfratshausen WOR47.9104632, 11.4266377
Auch in Phras.:
Fürfall dauhen °Oberbayern vereinzelt:
Fürfoi tauchn Oberaudorf RO47.6484154, 12.1737799
4
schlucken
4a
hinunterwürgen
sô müezet ir den angel [Stachel] tiuhen (var. tuhen ), als ir daz hünic dâ sûget BertholdvR I,216,35f.Berthold von Regensburg. Vollständige Ausgabe seiner deutschen Predigten, hg. von Franz Pfeiffer, 2 Bde, Wien 1862-80.

*um 1210 Regensburg, †1272 ebd.; Franziskanerprediger
4b
übermäßig trinken od. essen
auch reflexiv
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°der hot se richtig taucht, daß a boid nima steh hot kinna Westerndorf DAH48.3370662, 11.5298772
taucha „drinken“ STA, 1861 OA 121 (1997) 146Oberbayerisches Archiv, 1839ff.
Phras.:
°de Männer ham oan daucht „gesoffen“ Thalham MB47.836671, 11.818444
5
Geschlechtsverkehr ausüben
tauchen „beschlafen“ 4Zehetner Bair.Dt. 345Zehetner, Ludwig G.: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern, Regensburg 42014.

*1939 Freising; Dr.phil., Studiendirektor
ä thuats oiwei a kloas weni daucha Tegernsee MB47.7099191, 11.7543337, 1892 Queri Bauernerotik 229Queri, Georg: Bauernerotik und Bauernfehme in Oberbayern, München 1911.

*1879 Frieding STA, †1919 München; Schriftsteller
6
(ein Schiff u.ä.) beladen
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Blötn taucha Oberaudorf RO47.6484154, 12.1737799
„Erst den anderen Tag konnten sie dauchen, die Fracht einladen“ Laufen LF47.9354122, 12.930309, Zwiebelturm 6 (1951) 174Der Zwiebelturm. Monatsschrift für das bayerische Volk und seine Freunde, 1946-71.
damit man alle Schif zu tauchen hab Salzburg  47.809245, 13.048875, 1581 Lori Bergr. 309 (Schiffordnung zu Laufen)Lori, Johann Georg [v.]: Sammlung des baierischen Bergrechts, mit einer Einleitung in die baierische Bergrechtsgeschichte, München 1764.
„Ein jeder Schöfzug fahrt auf einmal mit 4. gedauchten Böden (geladenen Salz-Schiffen) ab“ Lori Bergr. 641 (Schiffordnung zu Laufen)Lori, Johann Georg [v.]: Sammlung des baierischen Bergrechts, mit einer Einleitung in die baierische Bergrechtsgeschichte, München 1764.
7
sich anstrengen, beeilen
7a
sich anstrengen
°daua „sich mit etwas plagen, abmühen“ Hunding DEG48.8420511, 13.1772555
7b
sich beeilen, schnell vorankommen
daucha „rasch laufen“ Chiemgau  47.872903, 12.453183
8
schleichen, gebückt gehen
auch reflexiv
°Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°tua di net so daucha Tölz TÖL47.760208, 11.562798
dauchen Bauernfeind Nordopf. 142Bauernfeind, Wolfgang: Aus dem Volksleben. Sitten, Sagen und Gebräuche der Nordoberpfalz, Regensburg 1910 (Neudr. Windischeschenbach 1979).

*1859 Naabdemenreuth NEW, †1938 ebd.; Landwirt, Schriftsteller
mit krummen Rücken
Partizip Präsens
°Oberpfalz vielfach
°da Nachbas Michl is ganz tauchat ums Hauseck umiglofa Wiefelsdorf BUL49.279512, 12.0765902
Ganz dauchat gäiht’s Und zammabogn Schwägerl Dalust 77Schwägerl, Maria: Dalust und daspächt, Nabburg 31980.

*1895 Schwandorf, †1960 Nabburg; Hausfrau
9
sich (heimlich) entfernen, verschwinden
auch reflexiv
Oberbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
göi, du dauchst di Staudach (Achental) TS47.778952, 12.486454
10
einschüchtern, herabwürdigen
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°den dauchi schå no Polling WM47.8113117, 11.1330907
Einen dauhen „bezwingen, meistern“ Schmeller I,494Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
unterwürfig, zurückhaltend
Partizip Präsens
dauchat „unterwürfig, devot … zurückhaltend“ Kilgert Gloss.Ratisbonense 163Kilgert, Nadine: Glossarium Ratisbonense. Zum Wortschatz gebürtiger RegensburgerInnen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Regensburg 2008.

*1978 Amberg; Dr.phil., Germanistin, Studienrätin
11
wohl aushalten, ertragen
sô müezet irz sô mit einander dûhen BertholdvR I,321,16f.Berthold von Regensburg. Vollständige Ausgabe seiner deutschen Predigten, hg. von Franz Pfeiffer, 2 Bde, Wien 1862-80.

*um 1210 Regensburg, †1272 ebd.; Franziskanerprediger
Ahd. dûhen, mhd. dûhen, -iu-, germ. Bildung idg. Herkunft; 2DWB VI,799Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung, Leipzig 1965ff.. Teilw. nicht von tauchen1 zu unterscheiden; WBÖ IV,1090Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff..
  • Schmeller I,494f.Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ IV,1090-1095Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.S.H.

unterdauhen, ünterdauhen

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1386
Wortart: Verb
Kompositum zu: dauhen
Bedeutung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°den wer i demnaxt untadaucha müassn, der werd ma z’frech Anzing EBE48.151391, 11.853443
oan intadaucha einschüchtern Sossau SR48.9068708, 12.562048
verfasst von: A.S.H.

vordauhen, fürdauhen

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1384
Wortart: Verb
Kompositum zu: dauhen
Bedeutungen
1
°de duad viadau „vor dem Kalben“ Hunding DEG48.8420511, 13.1772555
2
°Oberbayern vereinzelt
°de Kuah taucht vüi „schiebt den Tragsack heraus“ Taching LF47.9613232, 12.7261058
  • WBÖ IV,1100Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: A.S.H.