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Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
dich
dich
Sachgruppen
Pronomina
Dialektbelege
Schneck, Schneck, Schnira, weis mer deina Härner alla viera. Wennst sa mer net weist, schmeiß ich dich nein Grōm, fressn dich die Rōm. [Redensart], Rehau HO50.248393, 12.035160 ↗
Schneck, Schneck, Schnürla, zeich mer deina Ührla, wennd'st sa mer net zeichst, schmeiß ich dich in Groom, da fraßn dich die Room „Kinderreim; Groom Graben; Room Raben“ [Redensart], Bad Rodach CO50.341294, 10.778534 ↗
Schnegg im Haus, Schnegg im Haus regg dêri vê-i-ê Hennêr raus, sunscht werf ê di ins Brunnähaus „locken die Kinder die Schnecke ihre Hörner herauszustrecken“ [Redensart], Langenaltheim WUG48.893971, 10.929319 ↗
Bass auf, daß dich die Gäns nit beisen „wenn jemand blöd daherredet“ [Redensart], Hürbel a.Wald AN49.349607, 10.348762 ↗
Dou host di(ch) owa nit lump'n lass'n! [Redensart]
Dou legst di(ch) nieda! [Redensart]
Es kümmt de Hǟiglmo ŭnd zerrt dëich nei „an Gewässern: Es kümmt de Hä_iglmo ŭnd zerrt dëich nei“ [schlecht lesbar], Teuschnitz KC50.398203, 11.383151 ↗
Gell Du Schwarzaugerdie, gell für Di’ taucherti gell für Di’ wär i’ redt wenner Di’ möcht. Büchenbach RH49.264515, 11.053281 ↗
Gell du Schwarzaugete, gell, für di tauget i, gell für di wär i recht, wenn i di möcht! „Kirchweihliedchen:“, Rohr RH49.341278, 10.888896 ↗
Gål du Schwarzauchate, gål für di tauchate Gål für die war i recht wenn a di möcht. Mörlach RH49.200509, 11.250052 ↗
I schmaß di zon Dempl naus! „Ich schmeiß dich zum Tempel hinaus (Befehl zum weggehen)“ [Kasusbesonderheit], Regelsbach RH49.367883, 10.949563 ↗
I zwick di in d Backn und du lachst net amol „(Spiel- Regeln unbek.)“, Rohr RH49.341278, 10.888896 ↗
Schneck Schneck Schneck regg deini langer Hörner raus odder i werf di ins Zuchthaus! [Redensart], Alfershausen RH49.107779, 11.187165 ↗
Schneck, Schneck reck dei Herna raus, sinst werf ma di iebas Scheißhaus „Schnecke, streck deine Fühler aus, sonst werfen wir dich über das Aborthaus“ [Redensart], Effeltrich FO49.659347, 11.094076 ↗
Schneck, Schneck, Schneck, tu deine Hörner rek, sonst werf ich dich übers Hirtenhaus [Redensart], Eckenhaid ERH49.572870, 11.218454 ↗
Schneck, streck dei vëier Hörner raus, sunst werf ä di übers Hertnhaus [Redensart], Schwabach SC49.328456, 11.024710 ↗
Schneckla reck dei Hörnla raus, sunst werf i di über die Mauer naus, daß dei Zehla blutn [Redensart], Hallstadt BA49.926970, 10.881009 ↗
Schneckla reck dei Hörnla raůs sünst schmeiß i di über die Mauern naůs, da dei Zehla blutn [Redensart], Hallstadt BA49.926970, 10.881009 ↗
Seppl laou die amal ofortagrefien „aus einem Feldpostbrief einer Marktredwitzer Frau)“, Kühlgrün WUN50.204764, 12.171523 ↗
Wartna der Schlo̊utfegher nimmt dih mit „Wartna d er Schlo°utfegher nimmt dih mit !“, Buchschwabach FÜ49.406286, 10.856505 ↗
ba den Weeda tet ich diech net runtersprenga „(bei dem Wetter würde ich nicht verlangen, daß du kommst)“, Plankenfels BT49.886031, 11.336044 ↗
da hast di brennt „(du wirst schon merken, daß du nicht recht hast) Ich kenne verschiedene Redensarten, die in einem Satz öfter vorkommen können:“, Thalheim LAU49.459224, 11.541721 ↗
der is mir su lieb woi mei ersts Hemd, af dis how i gschissn und af Dich scheiß i a. [Redensart], Bergen WUG49.073800, 11.113855 ↗
dich hewwese „ich glaab es gäit loŭs od. du hozt se nemmehr all od. dich hewwese“, Sommerau MIL49.823433, 9.252721 ↗
dich mit dein'm Schneckentempo könna ma nid brauch'n [Redensart], Eckenhaid ERH49.572870, 11.218454 ↗
dih hult ower der Putzermärtl „dih hult ower der Putzermärtl (spr. Putzamärrl)“, Buchschwabach FÜ49.406286, 10.856505 ↗
do lausd disch de Affe „sich über Kleinigkeiten ärgern“ [Redensart], Reistenhausen MIL49.771448, 9.321749 ↗
du bist so domm, däß dich die Gäns bäiße „du bist so dumm, daß dich die Gänse beißen“ [Redensart], Mühlfeld NES50.445599, 10.347366 ↗
du hast di gwaschn wöi a Katz „wenn sich ein Kind nicht gerne wäscht“ [Redensart], Thalheim LAU49.459224, 11.541721 ↗
du kummst dehär wie wenn di die Gens rumzouche hätte „unordentl. verdreckte Kleidung“ [Redensart], Rothenburg o.d.T. AN49.380195, 10.186729 ↗
däf dich en Tag ä poormol ömzieh, trotzdem biste ömmer dreckich wie ä klä Dregsäule Mühlfeld NES50.445599, 10.347366 ↗
däi Noachtöuil ho(u)ld däich „a) Gäh hemm, drr Rooz, drr Schloadfaachärr, däi Noachtöuil ho(u)ld däich !“ [schlecht lesbar], Wülfershausen NES50.332070, 10.341511 ↗
es geht dich an Hundsfotzn a „es geht dich nichts an“ [Redensart], Fischbrunn LAU49.542320, 11.510090 ↗
gal du blauaugati, gai für die tauhati, gal für die war ih recht, wenn a die mecht Michelbach NM49.187344, 11.305579 ↗
geh nur her na derschlogi dir [Kasusbesonderheit; schlecht lesbar], Grafenberg RH49.019762, 11.276320 ↗
gries di Gott mei Waggerla die Henna legt a Gaggerla „grüß dich Gott mein liebes Kind das Huhn legt ein Ei; Sprichwort“ [Redensart], Großhabersdorf FÜ49.404121, 10.788236 ↗
halt dich net auf
hüad de vor Hödde, gäh ou Raddersche vorbei un in Bödderd nedd nei „Hüte dich vor Höttingen, laufe an Gaurettersheim vorbei und in bütthard nicht hinein“ [Redensart], Höttingen WÜ49.606606, 9.907297 ↗
i joach di zun Templ naus „nicht im Sinne des Spaßhaften, sondern der Drohung“, Gambach MSP50.002038, 9.751304 ↗
ich mach di aa noch Hoheloisch „ich bürgere dich nicht ein“, Schillingsfürst AN49.286248, 10.262250 ↗
ih schmasst dih naus zon Templ! „(aus d. Wohnung)“ [Kasusbesonderheit], Buchschwabach FÜ49.406286, 10.856505 ↗
loss die ofossn „mir ist nur ´ōfōsn´ und ´da Fōsn´ bekannt. Fōsn-die Faser, ´loss die ofossn !´ = die Fasern, Haare usw. am Rock od. Kleid entfernen“, Pittersdorf BT49.894200, 11.506715 ↗
nimm dich in Obacht
oh Louder derstärz di „Luder erstürzen sollst du dich, wenn jemand stolpert“ [Umschrift unsicher], Nürnberg N49.383857, 11.202352 ↗
reech di net aaf wechä jedn Muggäschiiß „nicht wegen jeder Kleinigkeit aufregen“ [Umlaut], Schwabach SC49.328456, 11.024710 ↗
scher dich naus zum T „wenn man jemand loshaben will so sagt mann“, Ullstadt NEA49.615251, 10.477382 ↗
tu dich joo niä muckn „Aufforderung jaa brav zu bleiben“ [Redensart], Nordhalben KC50.363615, 11.508220 ↗
tu die haldn „(2 Bedeutungen) auch wenn einer unberschämt wird“, Germersberg LAU49.581490, 11.291542 ↗
´der´ Buzämäddl hullt di „´der´ Buzämäddl hullt di (um Pelzmärtelzeit)“, Kammerstein RH49.292567, 10.971218 ↗
öitz stasst di wieder es Böckler „Kind ist trotzig“ [Redensart], Alfershausen RH49.107779, 11.187165 ↗
dich (in Redensart)
Sachgruppen
Pronomina
Dialektbelege
Bettstatt, ich tritt dich, Andreas, ich bitt dich, Laß im Traum mir erscheinen, den Herzallerliebsten meinen „Junge Mädchen sprechen:“ [Redensart], Eußenheim MSP49.985612, 9.809134 ↗
dir
Sachgruppen
Pronomina
Dialektbelege
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du, dich, dir
Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 4, Spalte 745f.
Link zum PDF: Band 4, Spalte 745f.
Wortart: Pronomen
du
vertrauliche Bez. einer angesprochenen Person
Verbreitung
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
Dialektbelege
bei di waxt do nix! Peiting SOG47.795462, 10.9235088
an Sprung aina måuche zu dia Mittich GRI48.440634, 13.396183
i hau da a mächadi [Ohrfeige mit dem Handrücken] nai! Michelfeld ESB49.7047742, 11.5840308
wej wennst di du nockad a’szuigst KÖZ, BJV 1953,37 Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 1950ff.
Steig … á’m Kèǝrschbám und tòu dǝ‘ Kèǝrsch·n àbǝ‘ REG, Schmeller Mda. 494 Schmeller, Johann Andreas: Die Mundarten Bayerns grammatisch dargestellt, München 1821, Registerbd, hg. von Otto Mausser, München 1930 (Nachdr. Wiesbaden 21979).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
Du sprichst, daz ich dich mîde HadamarvL 165,702 Hadamar’s von Laber Jagd und drei andere Minnegedichte seiner Zeit und Weise, hg. von J[ohann] A[ndreas] Schmeller, Stuttgart 1850 (Nachdr. Amsterdam 1968).
Hadamar III (?) von Laaber PAR, *um 1300, †nach 1354
Hadamar III (?) von Laaber PAR, *um 1300, †nach 1354
du schelm du fraß Landshut LA48.545368, 12.145157, um 1650 Jb.Schmellerges. 2012, 34,36 Jahrbuch der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft, 1981ff.
Phraseologie
Stark- u. schwachtonige Formen in Doppelsetzung zur Emphase:
I kim dă glei diă, du Lakl! Federholzner Wb.ndb.Mda. 56 Federholzner, Max: Wörterbuch der altbayerischen speziell: niederbayerischen Mundart, hs. München 1944.
*1855 Arnstorf EG, †1937 Dorfen ED; Notariatsoberinspektor
*1855 Arnstorf EG, †1937 Dorfen ED; Notariatsoberinspektor
Phras.:
per Du Obernzell WEG48.555228, 13.639357
Du mich auch! Ausdruck der Empörung, Ablehnung
dumia! Judenmann Opf.Wb. 46 Judenmann, Franz Xaver: Kleines Oberpfälzer Wörterbuch, Regensburg 1994.
*1927 Mintraching R, †1994 Regensburg; Rektor
dumia! Judenmann Opf.Wb. 46 Judenmann, Franz Xaver: Kleines Oberpfälzer Wörterbuch, Regensburg 1994.
*1927 Mintraching R, †1994 Regensburg; Rektor
Volkskunde
In der Dorfgemeinschaft war du die allg. Anrede: „Die allgemeine Anredeweise ist Du, selten vernimmt man ein Oes“ Lentner Bavaria Voralpenld 27 Lentner, Joseph Friedrich: Bavaria. Land und Leute im 19. Jahrhundert. Oberbayern: Die Landgerichte im Voralpenland, hg. von Paul Ernst Rattelmüller, München 1988.
*1814 München, †1852 Meran; Buchhändler, Redakteur ; „Pfarrer und Lehrer werden nur in der 2.Sg. angesprochen“ White Eisenhfn 105 White, Donald V.: Die Mundart der Pfarrei Eisenhofen/Hirtlbach (Oberbayern), Diss.masch. Southampton 1966.
Eisenhofen, Hirtlbach DAH . „Ich sprach meine Großeltern mit Ös an, Eltern und Schwiegereltern mit Du; meine Kinder sagen zu allen Du“ Bodenmais REG49.070161, 13.099453;— vgl. Schmeller Mda. 195 Schmeller, Johann Andreas: Die Mundarten Bayerns grammatisch dargestellt, München 1821, Registerbd, hg. von Otto Mausser, München 1930 (Nachdr. Wiesbaden 21979).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek .
*1814 München, †1852 Meran; Buchhändler, Redakteur ; „Pfarrer und Lehrer werden nur in der 2.Sg. angesprochen“ White Eisenhfn 105 White, Donald V.: Die Mundart der Pfarrei Eisenhofen/Hirtlbach (Oberbayern), Diss.masch. Southampton 1966.
Eisenhofen, Hirtlbach DAH . „Ich sprach meine Großeltern mit Ös an, Eltern und Schwiegereltern mit Du; meine Kinder sagen zu allen Du“ Bodenmais REG49.070161, 13.099453;— vgl. Schmeller Mda. 195 Schmeller, Johann Andreas: Die Mundarten Bayerns grammatisch dargestellt, München 1821, Registerbd, hg. von Otto Mausser, München 1930 (Nachdr. Wiesbaden 21979).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek .
Ä.Spr. Bez. der angesprochenen Person überhaupt
Dialektbelege
uuerpistdu wohl Regensburg R49.013904, 12.100040, 1.H.9.Jh. StSG. III,12,29 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
dû hebest dih engegen mir sô grôze Kaiserchr. 128,2559 Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen, hg. von Edward Schröder, Berlin 1964.
Regensburg. (?), 12.Jh.
Regensburg. (?), 12.Jh.
refl.
Verbreitung
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vielfach, °Oberfranken vielfach, °Mittelfranken vielfach, °Schwaben vielfach
Dialektbelege
°dua di ned aso aufgamsen [aufregen]! Ergolding LA48.5763412, 12.1714786
bist nimma bei dir von Sinnen Zeitlarn R49.077190, 12.110267
Sinscht hast du di wohl it [nicht] kümmert um an Roßstall Thoma Werke II,475 (Brautschau) Thoma, Ludwig: Gesammelte Werke, 8 Bde, München 1956.
*1867 Oberammergau GAP, †1921 Rottach MB; Rechtsanwalt, Redakteur, Schriftsteller
*1867 Oberammergau GAP, †1921 Rottach MB; Rechtsanwalt, Redakteur, Schriftsteller
du hast dich … gmacht Vnsichtbahr 1764 M. Knedlik, Kemnather Passion, Pressath 1993, 197
2
man, generalisierend
Dialektbelege
bal di ebbas no so grimmt, na denkst da halt: „Was tuats? …“ Dingler bair.Herz 22 Dingler, Max: Das bairisch Herz. Gesänge in der Mundart, Erfurt 1940.
*1883 Landshut, †1961 München; Dr.phil, Direktor der Wissenschaftlichen Staatssammlungen
*1883 Landshut, †1961 München; Dr.phil, Direktor der Wissenschaftlichen Staatssammlungen
unbetont, Dat.Sg. als Modalpartikel zur Bekräftigung einer Aussage
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
Dialektbelege
°des waa da a Gaudi, wenn des aa nu passiarat! Neuhaus NEW49.800989, 12.169603
Dös schaut da aas! Schemm Neie Deas-Gsch. 39f. Schemm, Otto: Neie Deas-Gschichtn, Hof 1981.
*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
*1920 Brand WUN, †1996 Arzberg WUN; Rektor
Die Staarl hab’n dir halt a G’schwatz Stieler Ged. 175 Stieler, Karl: Gesammelte Gedichte in oberbayerischer Mundart, Stuttgart 1907.
*1842 München, †1885 ebd.; Dr.jur, Archivar, Schriftsteller
*1842 München, †1885 ebd.; Dr.jur, Archivar, Schriftsteller
4a
mit du angeredete Person
Grammatik
Substantiv, als Maskulinum
Dialektbelege
Ba uns, do is der Baar der Du gwen, und der Hejtbou [Hirte] … aa der Du KÖZ, BJV 1954,197 Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 1950ff.
Etymologie
Ahd, mhd. dû, du, germ. Wort idg. Herkunft; Kluge-Seebold 219f. Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/New York 252011 (bearb. von Elmar Seebold). .
Lautung-Formen
(1) Betont Nom.Sg. dū, Akk.Sg. dī, auch dīχ (TIR; WUN), Dat.Sg. diα(r) u.ä., daneben dī südwestliches Oberbayern (dazu LF; ND), vgl. Lg. § 50f1 Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956. . Relikhafter Gen. dein, deiner.— (2) Unbetont Akk.Sg. de, Dat.Sg. dα u.ä., Nom.Sg. postverbal meist elidiert, im Nebensatz als Flexion des Nebensatzeinleiters, s. -st.
Literatur
- Schmeller I,479 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ V,816-822 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
Ableitung
duzen
verfasst von: A.R.R.
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dich
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