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einaug

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 1, Spalte 703f.
Wortart: Adjektiv
Kompositum zu: -aug
Bedeutung
einäugig
°Oberbayern vielfach, Niederbayern mehrfach, südöstliche Oberpfalz vereinzelt, Schwaben vereinzelt
a oanage Henn Altnußberg VIT49.0574456, 12.969935
ǫαnaik Altmannstein RID48.899255, 11.651158
°da Oaneig „Pferd, welches auf einem Auge blind ist“ Irlahüll EIH48.9740359, 11.4226997
aənaug „einäugig“ Schmeller I,88 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
òanág … òanágad Hallertau südliches 48.640589, 11.7820705, Zehetner Hallertau 172 Zehetner, Ludwig G.: Die Mundart der Hallertau, Marburg 1978.

*1939 Freising; Dr.phil, Studiendirektor
Ez sint dâ selben ainäug läut, die haizent … cyclopedes, und habent ain aug ze mittelst an der stirn Konrad vM BdN 490,15-17 Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).

*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
übertr. minderwertig
°Taksn (Baumnadeln) machn an Acker blind, Grossad (Äste) macht an Acker oanauk Großköchlham ED48.3216211, 12.0548763
Ahd. einougi, mhd. einöuge, germ. ja-Stamm, auf den die mdal. Formen mit Uml. u. Gemination zurückgehen, während die Var. ohne Uml. u. Geminate auf ahd. *einoug mit Stammbildung älteren Typs weist (vgl. Henzen Wortbildg § 45 Henzen, Walter: Deutsche Wortbildung, Tübingen 31965. ). Durch gegenseitige Beeinflussung auch Formen mit Uml. ohne Geminate bzw. mit Geminate ohne Uml.
Mit Uml. u. Fortis Oberbayern (dazu BOG) ǫ͂αnạk, on- (TS), ǫ͂αek (SOG, STA), oi- (SOG), vgl. Lg. § 22b2 Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956. , ǫ͂αnaik (IN; BEI, RID), vereinz. mit Lenis ǫ͂αnạ̄g (RO, TS; VIT), ǫ͂αaig (LL).— Ohne Uml. Oberbayern, Niederbayern ǫ͂αnauk, on- (BGD, WS), vgl. Lg. § 21d1, § 22b3 Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956. , ǫ͂αrauk (VIB), dazu ǫ͂inǫk (ND), vgl. Lg. § 21b1 Kranzmayer, Eberhard: Historische Lautgeographie des gesamtbairischen Dialektraumes, Wien/Graz/Köln 1956. , mit Lenis ǫ͂αnaug (ED, TS, WOR; VIB).
  • Schmeller I,50, 88 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ I,451 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. II,588 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. I,139 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • DWB IV,146 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Lexer HWb. I,527 Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
  • Ahd.Wb. III,211f. Althochdeutsches Wörterbuch, bearb. u. hg. von Elisabeth Karg-Gasterstädt, Theodor Frings u.a, Berlin 1968ff.
verfasst von: J.D.