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gatz(g)en, gätzgen

Wörterbuch:
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Wortart: Verb
Wortfamilie: gack
Bedeutungen
1
gackern (Stimme der Henne)
Hausgeflügel
Mittelschwaben, Allgäu mehrfach, Nordschwaben vereinzelt
Und d' Henna hand gatzgat, und d' Goggeler kräht Mindelheim MN48.0464164, 10.4882504, Scheifele, Mucka 14 Scheifele, Johann Georg: Mucka und Wefzga. Komische Gedichte in schwäbischer Mundart, Lindau, 1874, Auflage 1
d' Henna gaadzgan, wenn sie ein Ei gelegt haben Graben SMÜ48.1890811, 10.8220308, König König, Werner: mündliche Nachfrage, Graben
2
stotternd, stockend reden (auch abwertend)
Sprechwerkzeuge, Kauwerkzeuge (z.B. lallen, sprechen u.a.)
Schwaben vereinzelt
gadsǝ Dornstadt 49.0032124, 10.5832068, SBS 2 K 62 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Christine Feik. Band 2: Wortgeographie I, Heidelberg, 1996
ge̜dsgǝ̃ Biberbach WER48.5169777, 10.811195, SBS 2 K 62 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Christine Feik. Band 2: Wortgeographie I, Heidelberg, 1996
3
viel, laut, aufgeregt reden
Sprechwerkzeuge, Kauwerkzeuge (z.B. lallen, sprechen u.a.)Unterhaltung, Gespräch (Plaudern u.a.)
Göggingen A48.3400527, 10.8700566, Hasberg KRU48.1836921, 10.4234609, Krumbach KRU48.2433959, 10.3634009, Köngetried MN47.9795927, 10.4565577, Rennertshofen ILL48.2451727, 10.2307524
gazga „Hühner u. Ratschweiber“, Hasberg KRU48.1836921, 10.4234609, Ebner Ebner, Hermann: Hasberger Wörterbuch (Computerausdruck), Untermeitingen, 2004
diǝ gatsgǝt wiǝ ǝ̃ lēgǝdǝ hẽn Sie kommt sich sehr wichtig vor, Köngetried MN47.9795927, 10.4565577, Holzheu 79 Holzheu, Georg: Die Mundart von Köngetried Landkreis Mindelheim (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift)), 1969
4
schluchzen
Lautäußerungen (Lachen, Rufen usw.)
Obergünzburg MOD47.8458763, 10.4192911, Simmerberg LI47.586506, 9.945707
gatzge „erstickt schluchzen“, Simmerberg LI47.586506, 9.945707, Baldauf 19 Baldauf, Albert: Westallgäuer Wörterbüchlein, Kempten, 1955
gatsgǝ̃ „weinen“, Obergünzburg MOD47.8458763, 10.4192911, Umann 113 Umann, Anna-Elisabeth: Untersuchungen zur Obergünzburger Mundart (Landkreis Marktoberdorf) (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift), 1971
5
aufstoßen, ein würgendes Geräusch erzeugen
Lautäußerungen (Lachen, Rufen usw.)
Aletshausen KRU48.1990939, 10.3892164, MOD vereinzelt
gatzgǝ Leuterschach MOD47.747957, 10.5742203, Dietlein 47 Ferdinand Dietlein: Von Aftrmikta bis Zibeba. Marktoberdorfer Dialektwörterbuch aus Lutterschach, Kempten, 2019
aus ahd. gakkezzen, gackezzen, gakkizzôn, mhd. gagzen, onomatopoetischer Ursprung; Pfeifer 390 (gackern)Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München, 2000, Auflage 5
Die Umstellung von altem -g- und -z- zu -zg- erfolgte in Anlehnung an den bei uns häufig verwendeten Ableitungstyp auf ahd. -igôn, der in Wörtern wie ansgen, glitzgen, pflitzgen, sotzgen vorliegt. Man kann die Umstellung der Konsonanten auch durch Metathese, wie beispielsweise bei gorzgen, erklären.
  • Schwäb.Wb. III 92 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • Schmeller I 967 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: BS