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plumpsen

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 2, Spalte 659f.
Bedeutung
fallen
Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.

plumpsen

Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
Wortart: Verb (schwach)
Bedeutung
1
ungeschickt auf der Wasseroberfläche aufkommen
Sport
Dar is aufn Bauch geplumpst Coburg CO50.255698, 10.955082 ↗

pflumpfen, pl-, plumpsen, pfl-

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 2, Spalte 659f.
Wortart: Verb
Bedeutungen
1
dumpf niederfallen od. aufschlagen
°Oberbayern mehrfach, °Niederbayern mehrfach, °Oberpfalz mehrfach, °Oberfranken mehrfach, °Mittelfranken mehrfach, °Schwaben mehrfach
°der is vom Bett außergfalln, i hab nan plumpsn ghört Bergen TS47.806743, 12.589905
°er plumpst wöi a Krot ins Wasser Haselbach BUL49.3423071, 12.0306755
blūmpfá „breit und mit dumpfem Schall (auf weichem Untergrund …) auffallen“ Angrüner Abbach 16 Angrüner, Fritz: Weî heußt’n des? 1300 Mundartwörter aus Bad Abbach und Umgebung, Bad Abbach 1985.

*1928 Abbach KEH, †2015 Abensberg KEH; Rektor, Heimatforscher
Pflumpfen „mit einem dumpfen Schlag zu Boden fallen, insbesondere von schweren, jedoch weichen Koͤrpern“ Delling I,73 Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
weil er den Stain pflumpffen gehört Moser-Rath Predigtmärlein 190 Predigtmärlein der Barockzeit, hg. von Elfriede Moser-Rath, Berlin 1964.
Vers:
da … is ins Wasser gfalln, i ho nan häian pflumpfm, und häit i niat sein Boat dawischt, nou waar a ma datrunkn Mantel NEW49.656054, 12.039825
2
von Grannen befreien
°„für das Entgrannen der gedroschenen Gerste sagt man plumpfa Metten DEG48.855117, 12.913475
3
einen dumpfen Schall erzeugen, dumpf tönen
unpersönlich  
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°wia dös plumst, wenn a so a Sack abafoit Neukirchen a.Inn PA48.517592, 13.370333
Richte plumpst hods, wia des ins Korn eine is Wildfeuer Kchdf.Ld 46 Wildfeuer, Alfred: Mägde und Knechte im Kirchdorfer Land, Landau a.d. Isar 1996.

*1973 Schlag REG
4
schlagen
„mit einem zusammengedrehten Sacktuch auf die flache Hand, oder auf den Rücken … plumpfen oder … schlagen“ Westenrieder Gloss. 430 Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

*1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
5
dick, beleibt
Partizip Präteritum  
°is dös a Plumste „dicke Frau“ Gögging KEH48.823340, 11.781927
Mhd. plumpen, plumpfen, Abl. von plump ( pflumpf); WBÖ III,484 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff. .
  • Delling I.73 Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Schmeller I,450, 457 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ III,484f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
  • Schwäb.Wb. I,1073, VI,1647 Schwäbisches Wörterbuch, bearb. von Hermann Fischer (Bd 6 von Wilhelm Pfleiderer), 6 Bde, Tübingen 1904-36.
  • Schw.Id. V,102, 104, 1248 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, Frauenfeld 1881ff.
  • Suddt.Wb. II,469 Sudetendeutsches Wörterbuch, hg. von Heinz Engels, München 1988ff.
  • DWB VII,1785, 1941-1944 Grimm, Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, 16 Bde, Leipzig 1854-1954 (Nachdr. München 1984).
  • Frühnhd.Wb. IV,659 Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, hg. von Ulrich Goebel und Oskar Reichmann, Berlin/New York 1989ff.
  • Lexer HWb. II,281 Lexer, Matthias [v.]: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 3 Bde, Leipzig 1872-78 (Neudr. Leipzig 1965).
  • Angrüner Abbach 16 Angrüner, Fritz: Weî heußt’n des? 1300 Mundartwörter aus Bad Abbach und Umgebung, Bad Abbach 1985.

    *1928 Abbach KEH, †2015 Abensberg KEH; Rektor, Heimatforscher
  • Berthold Fürther Wb. 169 Berthold, Eugen: Dei hulli alli ô. Ein amüsantes Wörterbuch der Fürther Mundart, Fürth 1975.

    *1897 Fürth, †1976 ebd.; Oberinspektor
  • Braun Gr.Wb. 461 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

    *1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil., Oberstudienrat
  • Denz Windisch-Eschenbach 218 Denz, Josef: Die Mundart von Windisch-Eschenbach. Ein Beitrag zum Lautstand und zum Wortschatz des heutigen Nordbairischen, Frankfurt/Bern/Las Vegas 1977.

    *1942 Windischeschenbach NEW; Dr.phil., Wörterbuchredaktor
  • Kollmer II,64 Kollmer, Michael: Die schöne Waldlersprach. Von Wegscheid bis Waldmünchen, von Passau bis Regensburg, 3 Bde, Moosbach 1987-89.

    *1917 Auwies KÖZ, †2001; Dr.phil., Gymnasialprof.
  • Fragebögen:
  • S-49G13a, W -23/36
verfasst von: J.D.