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Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
schleifen
Wörterbuch:
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Wortart: Verb (schwach)
schleppen (einen schweren Gegenstand)
Dialektbelege
an Schdå schlăfn „ă sehr offen wie in oberster Spalte erstes a“, Weißenburg WUG49.027209, 10.971024 ↗
überhängende Langhölzer, die auf dem Wagen transportiert werden sollen, mit Hilfe eines Strickes o. ä. in Fahrtrichtung bringen
Sachgruppen
Forst, Jagd; Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Dialektbelege
Kartoffelbeete einebnen
Dialektbelege
sich auf dem Eis (mit Schlittschuhen) fortbewegen
Sachgruppen
Sport; Kinderspiele
den Rodelschlitten mit den Schuhabsätzen bremsen
Sachgruppen
Kinderspiele
Dialektbelege
hervorbringen, erzeugen (in Redensart)
Sachgruppen
Gelingen/Geraten/Entstehen/Werden
Dialektbelege
den Boden vor dem Säen bearbeiten
Sachgruppen
Feldarbeit
Dialektbelege
Gschläfft „Vorher mitunter: Gschläfft d.i. mit einem schweren Brett oder der umgedrehten Egge geschleift (geschliffen?)“, Kleinochsenfurt WÜ49.669858, 10.061141 ↗
zerren, schleppen
Sachgruppen
Bewegungen mit den Beinen, Fortbewegung
Erdschollen nach dem Pflügen zerkleinern
Sachgruppen
Feldarbeit
Dialektbelege
das Absondern von Ausfluss aus den Geschlechtsorganen der Kuh während der Brunst
Sachgruppen
Rind
Dialektbelege
mit sich herumtragen
Dialektbelege
oberflächliches Pflügen nach der Ernte
Sachgruppen
Acker-, Getreidebau
Dialektbelege
schlecht gehen
Sachgruppen
Bewegungen mit den Beinen, Fortbewegung
Dialektbelege
schleppend gehen, langsam gehen
Sachgruppen
Bewegungen mit den Beinen, Fortbewegung
Dialektbelege
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schleifen1
Wörterbuch:
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Wortart: Verb
auf einer glatten Flache schlittern, rutschen
Sachgruppen
Bewegungen mit den Beinen, Fortbewegung; Kinderspiele
Verbreitung
Allgäu mehrfach, Mittelschwaben mehrfach, Nordschwaben mehrfach
Dialektbelege
Oft isch ma ... em Wentr aufm Weiher aufm Eis gschliffa Ottobeuren MM47.9428435, 10.3001016, Leitner/Schmid, Es lottrat 19 Schmid, Hermann, Leitner, Tilde: Es lottrat halt so futt. Gereimtes und Ungereimtes aus dem Unterallgäu, Kempten, o.J.
šlêivǝ Riedhausen GZ48.5096263, 10.2540749, SBS 10 K 10 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Edith Funk. Band 10: Wortgeographie III, Heidelberg, 2005
Phraseologie
schleifa lau untätig bleiben, sich nicht kümmern, Tussenhausen MN48.1019964, 10.5613528, Beggel 94 Beggel, Adolf: Z' Anglberg dauhoi. Ein kleiner Dialektleitfaden für den Raum Angelberg bis Mindelheim, Nördlingen, 2009, Auflage 1
2
durchdrehen (v. a. Rädern), sich auf der Stelle drehen
Sachgruppen
Bewegung, Wechsel, Veränderung/Stillstand
Verbreitung
Edelstetten KRU48.296984, 10.394822, Ries
Dialektbelege
Dr Reama hot net schleifa däffa Ries, Schupp-Schied, Bd. VIII 17 Schupp-Schied, Gerda: Gsodschneida. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben VIII, Nördlingen, 2010, Auflage 1
3
schleifen, schärfen
Sachgruppen
Handwerk, Industrie, Technik, Arbeit: Werkzeug
Verbreitung
Kempten KE47.7267063, 10.3168835, Ries, Tussenhausen MN48.1019964, 10.5613528
Dialektbelege
Vater stand auf, os müaßet no Schere schleifa bei der Schafschur, Ries, Schupp-Schied, Bd. I 149 Schupp-Schied, Gerda: Werktehäs ond Sonntefloisch. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben I, Nördlingen, 1984, Auflage 2
Teig formen
Sachgruppen
Bewegungen und Tätigkeiten der Hände; Bäcker; Form
Verbreitung
Frankenhofen KF47.8874443, 10.75177, Leuterschach MOD47.747957, 10.5742203
Dialektbelege
Da Semmelteig ... schleifa Frankenhofen KF47.8874443, 10.75177, Stuber, Vo Voarnächt, V 22 Stuber, Leni: Vo Voarnächt bis heut, Beobachtungen und Erlebnisse in Reimen, Frankenhofen, o.J.
Etymologie
ahd. slîfan, mhd. slîfen; wohl idg. Herkunft; Kluge-Seebold 809Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/Boston, 2011, Auflage 25
Literatur
- Schwäb.Wb. V 924 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- Schwäb.Wb. VI 2981 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- Schmeller II 509 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
- WBF 447 Wagner, Eberhard/Klepsch, Alfred: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, Bamberg, 2007
verfasst von: JW
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schleifen2, schleipfen
Wörterbuch:
Link zur Arbeitsdatenbank ↗
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Wortart: Verb
schleifen, schleppen, tragen
schleifen, über eine Fläche hinwegziehen
Sachgruppen
Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Verbreitung
Schwaben mehrfach
Dialektbelege
d'Kätze schloift a Maus voar d'Diir Thannhausen KRU48.2829292, 10.4682347, Thoma, Bd. I 17 Thoma, Karl Borromäus: Kerbla ond Greza. Mundartverse aus dem Mittelschwäbischen, Burgau, 1986, Auflage 2
tsõm holts šlo̜e̜fǝ gǝõ Baumstämme aus dem Wald holen, Ellzee KRU48.3396204, 10.318908, Ritter 132 Ritter, Maria Anna: Phonologische Untersuchungen zur Mundart von Ellzee a. d. Günz (Günzburg) (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift), 1973
šloipfǝ Westallgäu, Gruber 115 Gruber, Anton: Die Westallgäuer Mundart, hg. v. Renn, Manfred und Landkreis Lindau, II. Teil Wörterbuch, Heidelberg, 1987
schleppen, unter Anstrengung, Mühe tragen
Sachgruppen
Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Verbreitung
Allgäu mehrfach, Mittelschwaben mehrfach, Nordschwaben vereinzelt
Dialektbelege
Deǝn schwäǝrǝ Eĩkaufskorb schlaifscht du ganz ǝlõĩ? Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz 38 Schwarz, Brigitte: Muaters Moul ond Vaters Riasl, Edelstetten, 1995
schleupfe Simmerberg LI47.586506, 9.945707, Baldauf 46 Baldauf, Albert: Westallgäuer Wörterbüchlein, Kempten, 1955
tragen, mit eigener Körperkraft fortbewegen (abwertend)
Sachgruppen
Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Verbreitung
Ettringen MN48.1040879, 10.6535987
Dialektbelege
Was schlaifsch den dau ontǝrm Arm? Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz 38 Schwarz, Brigitte: Muaters Moul ond Vaters Riasl, Edelstetten, 1995
den Pflug schleifen, auf einem Gestell befördern
Sachgruppen
Wagen und Gespann; Strassen und Verkehr/Transport (auch körperlich)
Verbreitung
Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Niederraunau KRU48.224587, 10.3794721
Dialektbelege
bvluǝfšloev had mǝ ov dr̥ šdraos gšloevd Niederraunau KRU48.224587, 10.3794721, E. Burkhart Erna Burkhart: mündliche Nachfrage, Niederraunau KRU
schlaipfǝ Ettringen MN48.1040879, 10.6535987, Schwarz 112 Schwarz, Brigitte: Muaters Moul ond Vaters Riasl, Edelstetten, 1995
schlurfend, schleppend gehen, hinken
Sachgruppen
Bewegungen mit den Beinen, Fortbewegung
Verbreitung
Ustersbach A48.315498, 10.6405752, DON vereinzelt, LI vereinzelt, NÖ vereinzelt
Dialektbelege
dē̜ǝr šlo̜evd Kleinsorheim NÖ48.7890171, 10.606299, SBS 2 K 76 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Christine Feik. Band 2: Wortgeographie I, Heidelberg, 1996
schleupfe Röthenbach LI47.635661, 9.959537, MG 175, 2 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
schloift das Hinken mancher Kühe, Weiler LI47.583409, 9.915440, MG 24, 29 : Mundartgeografische Fragebögen (aus dem Materialbestand des Bayerischen Wörterbuchs), 1927-1941
Etymologie
ahd. sleifen, mhd. sleifen, sleipfen, Ableitung von schleifen1; Kluge-Seebold 809Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin/Boston, 2011, Auflage 25
Literatur
- Schwäb.Wb. V 924f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- Schwäb.Wb. VI 2981 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
- Schmeller II 507f. Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
- WBF 446f. Wagner, Eberhard/Klepsch, Alfred: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, Bamberg, 2007
verfasst von: JW
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