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täckeln1

Wörterbuch:
Wortart: Verb
Bedeutungen
1
beschmieren, beschmutzen, in heutiger Mda. nur in Komp.
Dageln, Dackeln „besudeln“ Delling I,112 Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
2
nachlässig schreiben, schmieren
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°heit hast im Schuiheft wieda bees dagglt Lenggries TÖL47.6831625, 11.5763967
dägln „schlecht, unreinlich schreiben“ Passau PA48.567378, 13.431710, SbMchn 1887,2.Tl 413 Sitzungsberichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, Phil.-hist. Klasse, 1860ff.
3
Flüssigkeit verschütten
°dággln „Speisen verschütten“ Fischbachau MB47.7195927, 11.9517515
4
betrügen, hintergehen
°Oberbayern vereinzelt
°den hab i schön dacklt Feichten 48.080720, 12.595833
5
fehlerhaft sprechen
takln SEL, Braun Gr.Wb. 640 Braun, Hermann: Großes Wörterbuch der Mundarten des Sechsämter-, Stift- und Egerlandes, Marktredwitz 1981ff.

*1909 Fleißen/Böhmen, †2005 Marktredwitz; Dr.phil., Oberstudienrat
Abl. von österr. tacken ‘stottern, planschen’, onomat.; WBÖ IV,73 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff. .
  • Delling I,112 Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Schmeller I,583, 596 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ IV,73 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
antäckeln, betäckeln, dertäckeln, vertäckeln, hintäckeln, verwartäckeln  verhonackeln
verfasst von: J.D.