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tännen

Wörterbuch:
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Wortart: Adjektiv
Wortfamilie: Tanne
Bedeutungen
1
von der Tanne stammend, aus Tannenholz
Wald, Waldbaumholzverarb. Handwerk
Schwaben vereinzelt
ǝ tenǝnǝr goeslschtē̜ǝgǝ ein tännener Geißelstecken, Niederrieden MM48.0578993, 10.1839587, SBS 13 Text nach K 122 König, Werner (Hg.): Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben. Bearbeitet von Andrea Schamberger-Hirt, Band 13: Wortgeographie VI, Heidelberg, 2005
2
von der Fichte stammend, aus Fichtenholz
Wald, Waldbaumholzverarb. Handwerk
Schwaben vereinzelt
Stängla vom tännena Haufa „Reisighaufen von Fichten und Tannen“, Ries, Schupp-Schied, Bd. IX 250 Schupp-Schied, Gerda: Hommelbloama-Wei. Ausschnitte aus dem Rieser Dorfleben IX, Nördlingen, 2014, Auflage 1
3
Als N., Tannen- oder Fichtenholz
Wald, Waldbaumholzverarb. Handwerk
Köngetried MN47.9795927, 10.4565577, Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005
a te̜nnǝs "Sammelbegriff für Rot-Tannenholz und Weiß-Tannenholz", Oberstdorf SF47.4118318, 10.2781005, Oberst. Wb. 233 Verein Heimatmuseum Oberstdorf e.V. (Hg.): Wörterbuch der Oberstdorfer Mundart. So seit ba bn iis., Oberstdorf., 2003
4
Als N., Fichtenholz
Wald, Waldbaumholzverarb. Handwerk
Gernstall MN48.0299358, 10.4929403
tẽnǝs Gernstall MN48.0299358, 10.4929403, Kohler 17 Kohler, Herbert: Phonologische Untersuchungen zur Mundart von Unggenried Landkreis Mindelheim (Zulassungsarbeit in Maschinenschrift), 1972
Ahd., mhd. tennîn, mhd. tennen, Ableitung von Tanne.
  • Schwäb.Wb. II 53f. Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1184. Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
verfasst von: EF