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tenk

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1540–1542
Wortart: Adjektiv
Bedeutungen
1
linksseitig, links
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°denk ländn am linken Ufer anlegen Staudach (Achental) TS47.778952, 12.486454
haus denna auffö, si ißt scha wida mit da denkn Hent! Mittich GRI48.440634, 13.396183
Gib eahm feiñ de schéñ Händ an Hean Pfoara, net dās d’ eahm de denk gibst! Federholzner Wb.ndb.Mda. 54 Federholzner, Max: Wörterbuch der altbayerischen speziell: niederbayerischen Mundart, hs. München 1944.

*1855 Arnstorf EG, †1937 Dorfen ED; Notariatsoberinspektor
die denk Hendt Oberpfalz, VHO 13 (1849) 265 Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, 1838ff.
Ez hat auch den rehten fuͦzz clain vnd den denken grozz Konrad vM BdN 260,4f. Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).

*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
auf der denken seiten des chors Aventin V,263,29 (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.

*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
Phras.:
zu / auf der tenken Hand linksseitig, links
auf der want ze der tenken hant 1346 Urk.Raitenhaslach 629 Die Urkunden des Klosters Raitenhaslach. 1034-1350, bearb. von Edgar Krausen, 2 Bde, München 1959f.

Raitenhaslach AÖ


stiendt öhnhel [jenseits] auf der denckhen handt ä graußer costen an der wandt Landshut LA48.545368, 12.145157, um 1650 Jb.Schmellerges. 2012, 19,59f. Jahrbuch der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft, 1981ff.

tenker Hand
is dengga Händ a da Gstöckn drin … linker Hand am bestockten Abhang“ Bayerischer Wald49.008003, 13.309785, Bronner Bayer.Land 330 Bronner, F[ranz] J[osef]: Bayerisch’ Land und Volk (diesseits des Rheins) in Wort und Bild, 2 Bde, München 1898.

*1860 Höchstädt a.d. Donau, †1919 München; Volksschullehrer

denkerhand übers Feld Queri Matheis 82 Queri, Georg: Matheis – bricht ‘s Eis. Ein lustiges Singspiel aus Oberbayern, Dießen o.J.

*1879 Frieding STA, †1919 München; Schriftsteller

Zwei tenke (Pratzen / Hände) haben u.ä. ungeschickt sein °Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, Schwaben vereinzelt:
°du mit deine zwoa Denken Schaufling DEG48.8435166, 13.067837
bal er ned zwoa tengge Händ hod Mchn.Turmschr. 59 Das Münchner Turmschreiber Buch. Bayerische Dichtersleut von heut, Rosenheim 1979.

Dea håd zwö denkö Fiaß „ist schlecht zu Fuß“ Mengkofen DGF48.7198958, 12.4406271

°Er hat d’Händ denk eighenkt „ist Linkshänder“ Julbach PAN48.257673, 12.9579913

Zwei tenke / tenk eingehängte Füße / Haxen / Kniescheiben haben u.ä. X- od. O-Beine haben Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt:
der hot zwoa denke Kniascheibn Tyrlaching LF48.0609552, 12.6675105

Mit dem tenken Fuß aufgestanden sein u.ä. schlecht gelaunt sein °Oberbayern vereinzelt:
bist heint mitn deŋgŋ Fuaß von Bet außagschtiŋ Kochel TÖL47.6531098, 11.3631895
„Schlechter Tag … wenn man mitn denggn Haxn zuerst aus dem Bett kraxelt Ilmberger Fibel 45 Ilmberger, Josef: Die bairische Fibel. Über 2000 Begriffe aus dem bairischen Sprachschatz, München/Bern/Wien 1977.

*1899 Hohenwart SOB, †1982 München; Lehrer

Du bisd schã ręchd auf dà õàn Sàiddn, ǫwà-r-auf dà andàn dengg „hast ein zwiespältiges Wesen“ Kaps Welt d.Bauern 88 Kaps, Peter: Die Welt des Bauern im Sprichwort, Passau 1987.

*1917 Rabenbrunn EG, †1997 Simbach EG; Steuerberater, Rechtsbeistand
2
linkshändig, mit der linken Hand geschickter
meist substantiviert  
°Oberbayern vielfach, °Niederbayern vielfach, °Oberpfalz vereinzelt, °Schwaben vereinzelt
°da Sepp wead se schwar doa ois Schreiner, des is ja a Denka „Linkshänder“ Großholzhausen RO47.765473, 12.078806
Ein denker Toffl „Bursche, der statt der rechten Hand die linke braucht“ Delling I,119f. Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

*1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
du hast ja as Betbüache verkehrt in da Händ … So is scho recht für mi ‒ i bin ja dengg! Ilmberger Fibel 25 Ilmberger, Josef: Die bairische Fibel. Über 2000 Begriffe aus dem bairischen Sprachschatz, München/Bern/Wien 1977.

*1899 Hohenwart SOB, †1982 München; Lehrer
herren Perhtolden den tenken Regensburg R49.013904, 12.100040, 1281 Corp.Urk. I,418,13 Corpus der Altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahre 1300, begr. von Friedrich Wilhelm, 6 Bde, Lahr 1932-86.
3
verkehrt, auf, von der falschen Seite, innen-, unterseitig
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, Schwaben vereinzelt
dea hat s Hemat dengg a Simbach PAN48.267054, 13.025393
„Er hat das Hemd verkehrt an … aov dα denkŋsaeth Johanniskirchen EG48.5330019, 12.948595, nach SNiB II,84 Sprachatlas von Niederbayern, hg. von Hans-Werner Eroms, 7 Bde, Heidelberg 2003-2010.
auch mit dem Handrücken gegeben (von einer Ohrfeige)
°Oberbayern vereinzelt
°a denke Watschn Niederbergkirchen 48.312232, 12.5075581
Denge „Watschen mit dem Handrücken“ Spr.Rupertiwinkel 20 „So wead gredd“. Bairische Sprache, gesammelt im Rupertiwinkel, hg. vom Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau e.V., Laufen 32008.
4
krumm (gewachsen), schief
°Oberbayern mehrfach, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt
°der Bub kommt ja ganz dengg daher Hiltersried WÜM49.3838359, 12.5779022
5
unbeholfen, ungeschickt
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°Diandl, des håsd ganz dengg ogfangd! Schleching TS47.7209304, 12.395497
wenn oan ’s Mai dengg aufgeht, sogt ma eps, wos ma bessa net sogad Bauer gut bayer. 176 Bauer, Josef Martin: Auf gut bayerisch. Eine Fibel unserer eigenen Sprache, München 1969.

*1901 Taufkirchen ED, †1970 Dorfen ED; Schriftsteller
auch unsicher, ängstlich
°dengg „unsicher, gehemmt, ängstlich im Auftreten“ Eiting 48.121782, 12.536729
6
hinterhältig, unaufrichtig
°Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt
a ganz a denka Mensch „falsch und schlecht“ Mittich GRI48.440634, 13.396183
Aioth, von Beniamin pürtig, was denk Aventin IV,165,21 (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.

*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
7
ungewöhnlich, skurril, unüberlegt
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt
°der hat dengge Eifej! Lohberg KÖZ49.175960, 13.102845
8
mißlungen
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, Schwaben vereinzelt
°des is ganz denk ausgfålln „das ist Pfusch geworden“ Passau PA48.567378, 13.431710
dös kund deing gea „schief gehen“ Derching FDB48.408873, 10.963980
Ahd., mhd. tenc, germ. Wort idg. Herkunft; vgl. vgl. Wiesinger, in: Althochdeutsch 1030-1047 Althochdeutsch, hg. von Rolf Bergmann u.a., 2 Bde, Heidelberg 1987. .
  • Kranzmayer Kennwörter 12f. Kranzmayer, Eberhard: Die bairischen Kennwörter und ihre Geschichte, Graz/Wien/Köln 1960.
  • Wiesinger, in: Althochdeutsch 1030-1047 Althochdeutsch, hg. von Rolf Bergmann u.a., 2 Bde, Heidelberg 1987.
  • Delling I,119f. Beiträge zu einem baierischen Idiotikon, ges. von Johann v. Delling, 2 Bde, München 1820.

    *1764 München, †1838 ebd.; Jurist, Historiker
  • Schmeller I,524f. Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Westenrieder Gloss. 579 Westenrieder, Lorenz v.: Glossarium Germanico-Latinum vocum obsoletarum primi et medii aevi, inprimis Bavaricarum, München 1816.

    *1748 München, †1829 ebd.; Geistlicher, Schriftsteller, Historiker, Pädagoge
  • WBÖ IV,1489-1493 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: E.F.

tenk

Wörterbuch:
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Wortart: Adjektiv
Bedeutungen
1
linksseitig, links
Raum /Richtung/Stelle (auch Demonstrativa da, dort)
Trauchgau FÜS47.6413744, 10.8275033
α tenkǝr pātšǝ „Pantoffel“, Trauchgau FÜS47.6413744, 10.8275033, VALTS V V K 51 Gabriel, Eugen (Hg.): Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus. 5.1 Wortgeographie II, 5.2 Morphologie, Bregenz, 2001ff.
2
linkshändig, mit der linken Hand geschickter
physische Eigenheiten d. Körpers (z.B. buckelig, Buckel)
Füssen FÜS47.5709212, 10.6977089
dengg „linkshändig arbeitend“, Füssen FÜS47.5709212, 10.6977089, Reiser III 693 Reiser, Karl: Sagen, Gebräuche, Sprichwörter des Allgäus. Aus dem Munde des Volkes gesammelt, Kempten, 1902
3
Linkshänder
als Substantiv 
Bez. von Menschen beiderlei Geschlechts nach phys./äußeren Eigenschaften
Trauchgau FÜS47.6413744, 10.8275033
teŋkr Trauchgau FÜS47.6413744, 10.8275033, VALTS V V K 51 Gabriel, Eugen (Hg.): Vorarlberger Sprachatlas mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus. 5.1 Wortgeographie II, 5.2 Morphologie, Bregenz, 2001ff.
Ahd., mhd. tenc, germ. Wort idg. Herkunft; vgl. WiesingerWiesinger, Peter: Dechisto im Hildebrandslied und bairisch tengg(e). Eine vergleichende Wortstudie zu germanischen und romanischen 'link'-Bezeichnungen, in: Bergmann, Rolf u. a. (Hg.), Althochdeutsch. Bd.2: Wörter und Namen, Forschungsgeschichte. S. 1030-1047, Heidelberg, 1987
  • Schwäb.Wb. II 145 Fischer, Hermann: Schwäbisches Wörterbuch. 6 Bände, Tübingen, 1904-1936
  • BWB III 1540-1542 Kommission für Mundartforschung (Hg.): Bayerisches Wörterbuch, München, 2013ff.
  • Schmeller I 524f. Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch (1827 - 1837). Bearbeitet von Frommann, Georg Karl (1872 - 1877). 2. bearbeitete Ausgabe. 2 Bände, München (Nachdruck), 1985
verfasst von: EF