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toben1, toppen

Wörterbuch:
Link zum PDF: Band 3, Spalte 1803
Wortart: Verb
Bedeutungen
1
ausgelassen sein, herumtollen
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, °Oberpfalz vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°wia die Kinder wieder tobn! Neusorg KEM49.934802, 11.9694077
doom, dobbm Christl Aichacher Wb. 237 Christl, Karl: Aichacher Mundartlexikon, Aichach 1988.

*1922 Pfaffenberg MAL
das singen vnd springen/ das tantzen vnd toppen … das juchitzen vnd schreyen Laufen LF47.9354122, 12.930309, Strobl Ovum Paschale 532 Strobl, Andreas: Ovum Paschale Novum Oder Neugefärbte Oster-Ayr, Das ist: Viertzig Geistliche Discurs, auff den H. Ostertag und Ostermontag. Worinnen Verschiedene Geschicht vnd Gedicht, oder Oster-Märl, sambt denen hierauß gezognen Sitten-Lehren, welche nicht allein denen Herren Predigern auff der Cantzel, sondern auch anderen Privat-Personen zur Conversation oder die lange Weil und Zeit zu vertreiben, sehr dienlich, vnd mit geistlichem Nutz können gebraucht werden, Salzburg 1694.
2
rasen, sich wie wahnsinnig gebärden
°Niederbayern vereinzelt, °Mittelfranken vereinzelt
°dea hod vor Wuad dobbd Neufraunhofen VIB48.3919929, 12.2163668
Amens toponte Regensburg R49.013904, 12.100040, 10.Jh. StSG. II,733,28 Die althochdeutschen Glossen, ges. und bearb. von Elias Steinmeyer und Eduard Sievers, 5 Bde, Berlin 1879-1922 (Nachdr. Dublin/Zürich 1968f.).
daz der vogel in dem augst tobend werd, also daz er sich selber erhencket … in den dornpuͤschen Konrad vM BdN 245,23f. Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).

*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
erlößt die Erstickende/ vnd in der Fraiß tobende Tuntenhausen AIB47.9344081, 12.01462, Scheichenstuhl Miracula Tuntenhsn Tl 1, 1646, 64 Scheichenstuhl, Christian: Denckwürdige Miracula vnnd Wunderzaichen, in zwölff vnderschidliche Ordnungen außgethailt, mit welchem, das Lobwürdig vnd weit berühmbte vnser Lieben Frawen Gottshauß vnd Pfarrkirchen zu Tundenhausen, welche Gott der Allmächtig auß Fürbitt, der allerseligisten Jungkfrawen Mariae, von mehr dann zweyhundert Jahren hero allda gewirckt hat, München 1681.
3
(mit zerstörerischer Wirkung) in heftiger Bewegung sein
tobn „z.B. der Sturm, die Schlacht“ Passau PA48.567378, 13.431710
heint tobt da Wind STA, 1861 OA 121 (1997) 144 Oberbayerisches Archiv, 1839ff.
ain tobend se Konrad vM BdN 520,12 Konrad von Megenberg: Das Buch der Natur, hg. von Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861 (Nachdr. Hildesheim 1962).

*1309 Mäbenberg SC (?), †1374 Regensburg; Theologe, Naturwissenschaftler
ringen und dringen, toben wüeten Aventin IV,622,8 (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.

*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
Ahd. tobôn, -ên, mhd. toben, germ. Wort idg. Herkunft; Pfeifer Et.Wb. 1434 Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 3 Bde, Berlin 1989. .
  • Schmeller I,580f. Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).

    *1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
  • WBÖ V,114 Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
verfasst von: M.S.