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trutzen, trotzen
schmollen, trotzig, mürrisch, eigensinnig sein
Verbreitung
°Oberbayern vereinzelt, °Niederbayern vereinzelt, Oberpfalz vereinzelt, °Oberfranken vereinzelt
Dialektbelege
°trutzn in übellaunigem Stillschweigen verharren Patersdorf VIT49.0157397, 12.985586
trutzen mit Einem „ihm kein freundlich Wort geben“ Schmeller I,682 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
auch als Zeichen der Trauer während des Gottesdienstes sitzen bleiben
Dialektbelege
„Es ist ein alter Brauch, daß die an drei Sonntagen in die Kirche gehenden Angehörigen eines Verstorbenen während des ganzen Gottesdienstes sitzen bleiben, was man als trutzn bezeichnet“ Singer Arzbg.Wb. 241 Singer, Friedrich Wilhelm: Arzberger Wörterböichl. Ein sechsämterischer Sprachführer, Arzberg 21994.
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
*1918 Schacht WUN, †2003 Weiden; Arzt, Heimatforscher
Widerstand leisten, sich widersetzen, standhalten
Verbreitung
Oberbayern vereinzelt, Niederbayern vereinzelt
Dialektbelege
trotzn auflehnen (z.B. gegen den Staat) Anzing EBE48.151391, 11.853443
„dem Unwetter trotzn“ Passau PA48.567378, 13.431710
Phraseologie
Schnaderhüpfel:
°ans Kammafensterl bin i ganga, han s Loaterl ogloant, han gjucherzt und gsunga, und s Diandal – hot gwoant. Du brauchst nöt lang trotzn und brauchst nöt lang woan, sunst nimm i mei Loaterl und geh wieda hoam Lalling DEG48.8451215, 13.1404149
auch Tanzfigur beim Steirischen
Dialektbelege
Busseln, Trutzen … Fensterln, Einsteigen und Heiraten Chiemgau47.872903, 12.453183, Inn-Salzach-Land 2 (1950) Nr.5[,4] Inn-Salzach-Land (Beil z. Südost-Kurier, Reichenhall), 1949-64.
†Wohl in widersetzlicher Absicht streiten
Dialektbelege
Die mezger, peckhen und vischer geben nit vill umb ein leichte straff, truzen nur mit der obrigkheit Straubing SR48.877718, 12.579576, 1617 Helm Obrigkeit 227 Helm, Winfried: Obrigkeit und Volk. Herrschaft im frühneuzeitlichen Alltag Niederbayerns, untersucht anhand archivalischer Quellen, Passau 1993.
3
†ärgern, herausfordern, verhöhnen
Dialektbelege
wie die Römer und ir kaiser … von unsern vorfahren, den Teutschen, angegriffen, umbgetriben, gezwackt und getrotzt sein worden Aventin IV,583,10-13 (Var.) (Chron.) Johann Turmair’s genannt Aventinus sämmtliche Werke, 6 Bde, München 1881-1908.
*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
*1477 Abensberg KEH, †1534 Regensburg; Prinzenerzieher, Geschichtsschreiber
Etymologie
Ahd. -truzzen, mhd. trotzen, Abl. von Trutz; Pfeifer Et.Wb. 1467 Pfeifer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 2 Bde, Berlin 21993. .
Literatur
- Schmeller I,682 Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, bearb. von G. Karl Frommann, 2 Bde, München 21872-77 (Neudr. Aalen 1961, München 1985).
*1785 Tirschenreuth, †1852 München; Prof. für dt. Sprache, Kustos der Bayerischen Staatsbibliothek
- WBÖ V,704f. Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz/Köln 1970ff.
Komposita
verfasst von: A.S.H.
zum SeitenanfangCC-BY-SA
Hinweis:
Dieser Artikel wurde automatisch auf Basis redaktionell erarbeiteter Daten erstellt. Die vorgestellten Bedeutungen sind vorläufig, nicht hierarchisch geordnet und weitere Bedeutungsangaben können folgen.
trutzen
mürrisch, beleidigt sein
Sachgruppen
Ausdruck oder Geste der Abneigung (Meinung sagen, Kritik)
Dialektbelege
ar trutzt Aura a.d.Saale KG50.162273, 10.008279 ↗ Euerdorf KG50.148785, 10.023349 ↗ Gambach MSP50.002038, 9.751304 ↗ Gernach SW49.944593, 10.234222 ↗ Gerolzhofen SW49.898304, 10.324856 ↗ Hundsbach MSP50.016455, 9.878595 ↗ Münster MSP50.015205, 9.855369 ↗ Oberspiesheim SW49.944990, 10.273377 ↗ Ramsthal KG50.138794, 10.068292 ↗ Reichenberg WÜ49.733144, 9.908188 ↗ Rügshofen SW49.938991, 10.412143 ↗ Sachsenheim MSP50.022868, 9.761526 ↗ Stadelhofen MSP49.931614, 9.707873 ↗ Thüngen MSP49.940733, 9.857475 ↗ Unterspiesheim SW49.954387, 10.262411 ↗ Waldbüttelbrunn WÜ49.787150, 9.838575 ↗ Wernfeld MSP50.024657, 9.728881 ↗
streiten
Sachgruppen
Ausdruck oder Geste der Abneigung (Meinung sagen, Kritik); Streit
Dialektbelege
wesche di Grenz, oder dä Kinn, oder äm Hund, oder seiner fresche Gosche sänn se hinnerenaner kumme und jetzt druze se minanner. „wegen, den Kindern, freche“, Bürgstadt MIL49.713382, 9.269549 ↗
ärgerlich, unhöflich sein
Dialektbelege
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Hinweis:
Dieser Artikel ist ein Platzhalter für dieses Stichwort, da es sich noch in Bearbeitung befindet und künftig in die BDO eingespeist wird.
trutzen
Wörterbuch:
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